
Anteil Erneuerbarer am Energiemix
EU-Vergleich: Im Jahr 2022 lag der EU-weite Anteil erneuerbarer Energien am Gesamtenergiemix bei 23%. Für das Ziel von 42,5% in der gesamten Union bis 2030 ist damit noch ein weiter Weg zu gehen.
Mit unseren Grafiken liefern wir Zahlen, Daten und Fakten für einen evidenzbasierten Diskurs über Mobilität, Energie und Versorgungsicherheit. Die Nutzung ist ausschließlich für nicht-kommerzielle Zwecke unter Angabe des Copyrights-Vermerks zulässig. © Wiener Stadtwerke. Alle Rechte vorbehalten.

EU-Vergleich: Im Jahr 2022 lag der EU-weite Anteil erneuerbarer Energien am Gesamtenergiemix bei 23%. Für das Ziel von 42,5% in der gesamten Union bis 2030 ist damit noch ein weiter Weg zu gehen.

Der Umstieg auf erneuerbare Energien verändert die Anforderungen an die Netze. Strom wird immer seltener nur in großen Kraftwerken erzeugt: Photovoltaikanlagen und Speicher speisen direkt in die Verteilnetze ein. Gleichzeitig kommen neue Verbraucher dazu: Wärmepumpen, E-Autos und Ladeinfrastruktur. Auch die Wärmewende verändert die Anforderungen: Gasheizungen werden zunehmend durch Wärmepumpen und Fernwärme ersetzt.

Mehr heimische Erneuerbare für eine Abkehr von teuren Fossilimporten: Österreich ist abhängig von teuren, fossilen Energieimporten. Die Energieversorgung der Zukunft muss auf heimischen Erneuerbaren basieren. Die Dekarbonisierung des Verkehrs- und Raumwärmebereichs hat dabei höchste Priorität.

Österreich verfügt über ein geothermisches Potenzial, das bislang vor allem in einzelnen Regionen genutzt wird. Eine wichtige Grundlage für die weitere Erschließung ist das Wissen darüber, wo im tiefen Untergrund Thermalwasser vorkommt und welche geologischen Formationen grundsätzlich für eine geothermische Nutzung infrage kommen.

Die Elektromobilität nimmt weltweit Fahrt auf: 2025 wurden global rund 21,2 Millionen Elektroautos verkauft. Davon entfielen 14,0 Millionen auf reine Batterie-Elektroautos (BEV) und 7,2 Millionen auf Plug-in-Hybride (PHEV). Damit war etwa jedes vierte weltweit verkaufte Auto elektrisch.

Elektroautos werden in Österreich zunehmend Teil des Straßenverkehrs – allerdings nicht überall im gleichen Tempo. Im ersten Halbjahr 2026 zeigen sich deutliche regionale Unterschiede beim Anteil batterieelektrischer Pkw (BEV) an den Neuzulassungen.

Nach mehreren Jahren rückläufiger Treibhausgasemissionen ist der Ausstoß in Österreich 2025 wieder leicht gestiegen. Nach der aktuellen Nahzeitprognose des Umweltbundesamts erhöhten sich die Emissionen gegenüber 2024 um rund 0,7 Prozent auf 67,1 Mio. Tonnen CO₂-Äquivalent. Die Entwicklung fällt dabei je nach Sektor unterschiedlich aus. Während die Emissionen im Verkehr deutlich zurückgingen, verzeichneten die Bereiche Gebäude, Landwirtschaft und Abfallwirtschaft wieder Zuwächse.

Gemeinsam mit dem AIT und weiteren Partnern (Umweltbundesamt, TU Wien, AEE INTEC) hat die Energiewerkstatt eine Studie zu den erneuerbaren Energiepotenzialen in Österreich bis 2030 und 2040 ausgearbeitet. Auch zur Windkraft wurden dabei detailliertere Analysen veröffentlicht und Aussagen zum technischen Potenzial in Österreich getroffen.

Die Reduktion von Treibhausgas-Emissionen ist eine zentrale Voraussetzung, um die Klimaziele zu erreichen. Ein Blick auf ihre Verteilung zeigt, welche Sektoren in Wien den größten Anteil an den Emissionen haben.

Mit dem Beschluss des Erneuerbaren-Ausbau-Beschleunigungsgesetzes (EABG) wurden neben der One-Stop-Shop-Regelung und der Einführung vereinfachter Verfahren auch die Ausbauziele für erneuerbare Energien in Form von Erzeugungsbeitragswerten für die Jahre 2030 und 2035 gesetzlich verankert.

Die Elektromobilität gewinnt in Österreich und Europa weiter an Dynamik. Die aktuellen Zulassungszahlen zeigen, dass batterieelektrische Fahrzeuge zunehmend den Sprung vom Nischenmarkt in die breite Anwendung schaffen. Mit dem wachsenden Anteil an E‑Autos steigt auch die Bedeutung einer leistungsfähigen Ladeinfrastruktur und verlässlicher Rahmenbedingungen für die Mobilitätswende.

Die Systempreise für PV-Anlagen sind langfristig deutlich gesunken. Nach einem zwischenzeitlichen Preisanstieg in den Jahren 2021 und 2022 gehen die Preise zuletzt wieder zurück. Verlässliche Förderbedingungen bleiben dennoch entscheidend, um den weiteren Ausbau der Photovoltaik sicherzustellen.

Die Wiener Stadtwerke nutzen Drohnen bereits zur Inspektion von Anlagen und Infrastruktur. Gleichzeitig wächst die Zahl der privaten und gewerblichen Einsätze kontinuierlich. Um einen sicheren Betrieb zu gewährleisten, gelten in Österreich klare rechtliche Rahmenbedingungen. Welche Vorgaben sind dabei hinsichtlich Flughöhe, Sicherheitsabständen zu Personen sowie Genehmigungs- und Zertifizierungspflichten zu beachten?

Österreich muss seine THG-Emissionen senken: Im Vergleich mit den anderen EU-Staaten hinkt Österreich bei der Emissionsreduktion nach dem Pro-Kopf-Wert hinterher. Diese ist jedoch essentiell für die Erreichung der Pariser Klimaziele und der Vorgaben aus dem "Fit For 55"-Paket.

Geringere Geschwindigkeit, geringerer Spritverbrauch und dementsprechend weniger Emissionen: Wer nicht Vollgas gibt, spart Sprit und Emissionen und schont die Geldbörse. Um unabhängig von schwankenden Ölpreisen zu werden, ist ein Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel oder E-Mobilität die beste Wahl.

Preise für Batterien sinken: Die Preise für Lithium-Ionen-Batterien sind in den letzten 30 Jahren rapide gesunken. Zwischen dem Jahr 1991 und 2024 sind die Preise um 99 Prozent gefallen. 2025 sanken die durchschnittlichen Batteriepreise um acht Prozent.

Erneuerbare dominieren Strommix: Knapp 82% der gesamten Stromerzeugung in Österreich stammten 2025 aus erneuerbaren Quellen. Wie sieht der Bruttostromerzeugungsmix konkret aus und was braucht es, um den Erneuerbaren-Anteil noch weiter zu steigern?

Wir importieren mehr Strom als wir exportieren: Seit mehr als 20 Jahren ist Österreich Nettostromimporteur. Der rasche Ausbau heimischer erneuerbarer Energien ist notwendig, um bis 2030 eine bilanzielle Eigenversorgung mit 100% Ökostrom zu erreichen.

Strom aus der Steckdose, Wasser aus der Leitung, die U-Bahn am Morgen oder Kartenzahlung im Supermarkt, vieles funktioniert so selbstverständlich, dass wir kaum darüber nachdenken. Erst wenn etwas ausfällt, wird sichtbar, wie abhängig unser Alltag von funktionierenden Systemen ist. Kritische Infrastrukturen (KRITIS) sichern genau diese Grundversorgung. Ihr Ausfall kann Versorgung, Sicherheit und das öffentliche Leben massiv beeinträchtigen. Welche Sektoren zählen in Österreich zu den Kritischen Infrastrukturen und wie eng sind sie miteinander vernetzt?

Der Anteil Erneuerbarer am Bruttoendverbrauch bei Strom betrug 2024 in Österreich bereits 90,1%, 2025 aufgrund rückläufiger Wasserkraftproduktion jedoch nur 78,9%. Aufgrund der steigenden Elektrifizierung ist ein weiterer Ausbau notwendig, um den Wert zu halten und das Ziel der bilanziellen Versorgung mit heimischem erneuerbarem Strom bis 2030 zu erreichen.

2025 gab es in der Europäischen Union knapp über eine Million öffentliche E-Ladestationen, Österreich liegt im Vergleich auf Platz 9. Der Ausbau hat in den letzten Jahren stark an Fahrt aufgenommen, doch die Ladestationen sind innerhalb der EU noch sehr ungleich verteilt. Wie viele Ladepunkte gibt es in welchem Land?

Durch Energiegemeinschaften können Bürger*innen Teil der Energiewende werden. Immer mehr Menschen entscheiden sich dafür, wodurch die Anzahl an Energiegemeinschaften wächst. Hier ein Überblick zur Verteilung in Österreich.

Keine andere Energiequelle ist so CO2-intensiv wie Kohlekraft. Um in der EU bis 2050 klimaneutral zu werden, ist ein "Raus aus Kohle" unumgänglich. Dabei gibt es aber noch große Unterschiede in den Ausstiegsplänen der einzelnen Mitgliedsstaaten.

Nach dem ElWG-Beschluss ist vor der Umsetzung: Die meisten neuen Regelungen werden schrittweise eingeführt und müssen teils noch von begleitenden Verordnungen ausdefiniert werden. Was passiert wann?

Wie stark wurden die Angebote der Wiener Linien 2025 genutzt? Ein Blick auf die Daten zeigt: Immer mehr Menschen greifen auf Öffis und flexible Sharing-Angebote zurück. Die Zahlen verdeutlichten eine anhaltende Entwicklung hin zu nachhaltiger Mobilität.

Aus welchen Quellen stammt die in Österreich erzeugte Energie? Die Zahlen von 2024 zeigen: Der Erneuerbaren-Anteil nimmt stetig zu, bei der Stromerzeugung liegt er bereits bei 87,5%. Doch wie sieht es mit dem Endenergieverbrauch aus?

In Europa hat eine Tonne CO2 nicht nur im Rahmen des EU-Emissionshandelssystems ihren Preis. Viele EU-Mitgliedsstaaten haben auch nationale CO2-Preise eingeführt, die sich in ihrer Signalwirkung jedoch deutlich unterscheiden.

Die Wegzwecke an Werktagen in Wien basieren auf einer Erhebung der Stadt Wien im Zeitraum von 2020 bis 2024 zeigen, aus welchen Gründen Menschen an Werktagen in Wien unterwegs sind und welche Verkehrsmittel dabei genutzt werden.

Im Westen nichts Neues: Österreichs Windkraftanlagen befinden sich konzentriert in einigen wenigen Regionen im Osten und der Steiermark. Zur Erreichung des Windkraft-Ausbauziels von 10 TWh bis 2030 wird es notwendig sein, auch windärmere Standorte stärker in den Fokus zu rücken.

Die von der Statistik Austria jährlich erstellte Nutzenergieanalyse liefert detaillierte Informationen über die Einsatzzwecke von Energieträgern im Endverbrauch. Diese Strukturdaten liefern durch die Anwendung auf die nationalen Energiebilanzen eine essenzielle Grundlage für die Beurteilung der Energieeffizienz auf Bundes- und Landesebene.

China dominiert die globalen Märkte für saubere Energietechnologien klar. Europa und die USA liegen bei Windkraft, Photovoltaik, Batterien und E-Mobilität teils deutlich zurück. Für Österreich und Europa verdeutlicht dies den industriepolitischen Handlungsbedarf ebenso wie die Dringlichkeit beim Ausbau erneuerbarer Energien.

Der weltweite Strombedarf wächst weiterhin rasant. Treiber sind vor allem Gebäude, Industrie, Rechenzentren und Elektromobilität. Um diese Entwicklung zu bewältigen, braucht es auch in Österreich einen deutlich schnelleren Ausbau erneuerbarer Energien und des Stromnetzes.

Europa baut seine erneuerbare Stromerzeugung kontinuierlich weiter aus. Während Österreich bereits heute europäische Spitzenwerte erreicht, zeigt der Blick auf andere Staaten große Unterschiede. Klar ist: Um die EU-Ziele bis 2030 zu erreichen, braucht es deutlich mehr Tempo bei Stromwende, Wärmewende und Infrastruktur.

Der aktuelle E-Control-Fortschrittsbericht 2025 zum Bundes-Energieeffizienzgesetz zeigt, in welchen Bereichen in Österreich die größten Energieeinsparungen in den vergangenen Jahren erzielt wurden. Doch wo gibt es noch weiteres Potenzial für zukünftige Einsparungen?

Wasserkraft ist in Österreich die zentrale Erzeugungstechnologie für Strom aus Erneuerbaren. Doch auch hier gibt es ambitionierte Ziele, die es zu verfolgen gilt.

Der Transportsektor ist global für ein Fünftel aller Emissionen verantwortlich. Der Straßenverkehr ist dabei der Haupttreiber und soll in den nächsten Jahren elektrifiziert oder durch den Einsatz von Wasserstoff dekarbonisiert werden.

Mit 15,3 Millionen Fahrgästen wurde das zweitbeste Ergebnis der Unternehmensgeschichte erreicht. Das entspricht einem Plus von vier Prozent bzw. 600.000 zusätzlichen Fahrgästen im Vergleich zu 2024 – ein deutliches Zeichen für die wachsende Bedeutung der Verbindung zwischen Wien und der Thermenregion.

Wie entwickelt sich die Elektromobilität in Österreich? Die aktuellen Zahlen zeigen: E-Antriebe gewinnen rasant an Bedeutung und sind längst mehr als ein Nischenthema. Bei den PKW-Neuzulassungen stellen Elektro- und Hybridfahrzeuge bereits die Mehrheit. Doch wie konsequent folgt Infrastruktur, Energieversorgung und Regulierung diesem Tempo des Wandels?

Der Mobilitätswandel junger Wiener*innen zeigt, wie deutlich sich die Bedeutung des eigenen Autos zugunsten flexibler, geteilter Angebote verschiebt.

Photovoltaik entwickelte sich in den vergangenen Jahren weltweit zu einer der tragenden Säulen der Energiewende. Die jährlichen Kapazitätszuwächse zeigen, welches Potenzial in der Sonnenenergie steckt. Entscheidend ist nun, die richtigen politischen und rechtlichen Voraussetzungen zu schaffen, um dieses Wachstum nachhaltig abzusichern.

Welche Bedeutung hat der Wandel der Antriebe für die Zukunft des Verkehrs? Die Entwicklung der Neuzulassungen macht sichtbar, wie eng Mobilität, Energiepolitik und Klimaziele inzwischen miteinander verknüpft sind.

Die österreichische Gasverbrauchsentwicklung ist im Jahr 2025 bisher deutlich gestiegen. Besonders der verstärkte Einsatz von Gas in der Stromerzeugung zeigt die Wichtigkeit von Gas zur Aufrechterhaltung der Versorgungssicherheit. Der Anstieg des Verbrauchs zeigt aber auch, dass die Transformation im Gasbereich vorangetrieben werden muss, um die Klimaschutzziele zu erreichen.

Welche Auswirkungen hat das ElWG auf die Netzentgeltstruktur in Österreich? Die neuen Regeln werden voraussichtlich ab 2027 schlagend werden, neben einer neuen Strukturierung gibt es auch Ausnahmen für gewisse Netznutzer*innen.

Die Elektromobilität ist ein essenzieller Baustein für die Dekarbonisierung des Verkehrs. Immer mehr Menschen wechseln auf Elektroautos. Dennoch gibt es noch Luft nach oben.

Wie gut ist Österreichs Ladeinfrastruktur auf den wachsenden Bedarf vorbereitet? Ein Blick auf die Verteilung nach Ladeleistung und -typ zeigt, wo der Ausbau bereits Wirkung zeigt und wo politische Maßnahmen nach wie vor dringend notwendig sind, um den Ausbau der Elektromobilität weiterhin konsequent und effektiv voranzutreiben.

Saubere Energietechnologien stehen zunehmend im Zentrum globaler Investitionsentscheidungen. Ein Blick auf Europa, China und Nordamerika zeigt große Unterschiede bei Investitionsvolumen, Prioritäten und politischem Gestaltungsanspruch in den vergangenen zehn Jahren.

Die europäische Praxis bei einspeisebezogenen Netzentgelten zeigt ein sehr uneinheitliches Bild. Während viele Länder gänzlich darauf verzichten, belasten andere ihre Erzeuger auf verschiedenen Netzebenen, was Wettbewerbsfähigkeit und Investitionen deutlich beeinflusst. Die Karte zeigt, welche europäischen Länder Netzgebühren für Einspeisung auf Übertragungsebene, Verteilnetzebene oder beiden Ebenen erheben.

Die Gegenüberstellung der Verkehrsmittel verdeutlicht das erhebliche Potenzial öffentlicher Verkehrsmittel und gemeinschaftlicher Mobilitätsformen zur Reduktion der Verkehrsbelastung.

Wien fährt öffentlich: Im Zeitraum 2020–2024 nutzt fast die Hälfte der Erwerbstätigen Bus, Bahn oder Straßenbahn – ein starkes Signal für den Umweltverbund und die Zukunft nachhaltiger Mobilität.

Betriebliches Mobilitätsmanagement bietet sowohl wirtschaftliche als auch ökologische Vorteile – für Unternehmen, Beschäftigte und die Gesellschaft insgesamt. Es zeigt sich, dass ein solches Managementsystem im Durchschnitt pro Person und Jahr beachtliche Effekte erzielen kann.

Mit dem Ziel, den Umweltverbund bis 2030 auf 85 % zu erhöhen, verfolgt Wien einen ambitionierten Kurs für eine klimafreundliche Mobilität.

Wien gilt seit Jahren als Vorreiter, wenn es um leistbare öffentliche Mobilität geht. Mit einem Jahreskartenpreis von 365 Euro, also nur einem Euro pro Tag, war die Wiener Jahreskarte lange Zeit ein europaweiter Maßstab für günstige Öffi-Tarife.

Seit 2012 haben die Wiener Linien ihr Angebot deutlich ausgebaut und damit die öffentlichen Verkehrsmittel – die Lebensadern unserer Stadt – weiter gestärkt. Obwohl die Öffi-Preise in Wien konstant niedrig geblieben sind, wurde in den vergangenen Jahren massiv in den Ausbau des Netzes investiert.

Die Wegzwecke an Werktagen in Österreich basieren auf Daten des VCÖ aus dem Jahr 2020 und geben Aufschluss darüber, aus welchen Gründen Menschen werktags am häufigsten unterwegs sind.

Die Treibhausgasemissionen Österreichs haben sich seit 1990 nur gering verändert. Einsparungen ab 2020 sind vor allem auf Pandemieeffekte zurückzuführen. Aktuelle Auswertungen zeigen, dass die Emissionen im Jahr 2024 voraussichtlich um 2,6 Prozent gegenüber 2023 weiter gesunken sind. Für die Erreichung der Klimaziele wären jedoch wesentlich stärkere jährliche Reduktionen erforderlich.

Wir investieren nach Kräften, damit Wien so lebenswert bleibt, wie es heute ist. Allein bis 2030 investieren die Wiener Stadtwerke insgesamt 9,4 Milliarden Euro. Davon fließen 8,5 Milliarden Euro in klimafreundliche Projekte und tragen so zur Wertschöpfung in der Stadt bei.

Erneuerbare Energieerzeugungsquellen gewinnen weltweit deutlich an Bedeutung. Diese Entwicklung zeigt, wie stark umweltfreundliche Technologien wachsen und welchen Kurs die globale Stromerzeugung einschlägt.

Der weltweite Ausbau erneuerbarer Energien gewinnt deutlich an Tempo, insbesondere bei Photovoltaik und Windkraft. Für Österreich eröffnet diese Entwicklung große Chancen, um Versorgungssicherheit und Klimaziele langfristig zu sichern.

Mit Blick auf die nationalen Energie- und Klimaziele rückt der Ausbau der Photovoltaik immer stärker ins Zentrum der Energiewende. Das Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz (EAG), der Nationale Energie- und Klimaplan (NEKP) sowie der Österreichische Nationale Infrastrukturplan (ÖNIP) definieren ambitionierte Zielwerte, um den Anteil erneuerbarer Energien deutlich zu steigern und die Grundlage für eine klimaneutrale Stromversorgung bis 2040 zu schaffen.

Die weltweiten Investitionen in erneuerbare Energien zeigen klar, wohin die Reise im Energiesektor geht. 2025 sollen weltweit 2,2 Billionen US-Dollar in saubere Energietechnologien fließen. Das ist doppelt so viel wie in Öl, Gas und Kohle zusammen.

Nicht zu stoppen: Die global installierte PV-Kapazität wächst exponentiell und hat sich seit 2020 mehr als verdoppelt. Der größte Markt bleibt China gefolgt vom restlichen asiatisch-pazifischen Raum und Europa.

Die Geothermie wird oft als Schlüssel der Wärmewende gesehen - und zurecht. Denn unter der Erde schlummert großes Potenzial, um unsere Wärmeversorgung nachhaltig zu transformieren. Doch wie funktioniert diese eigentlich und welche verschiedenen Geothermie-Systeme gibt es?

Eine flächendeckende Ladeinfrastruktur gilt als Schlüssel für den Durchbruch der Elektromobilität. In Österreich gibt es mittlerweile mehr als 31.651 öffentliche Ladestellen, Tendenz steigend.

Volle Kraft für die Energiewende: Um eine klimaneutrale Stadt 2040 zu ermöglichen, wollen wir unsere erneuerbaren Stromerzeugungskapazitäten bis 2030 mehr als verdoppeln und investieren dafür 1 Mrd. Euro bis 2029.

Keine Energiewende ohne Speicher: Speicherkapazitäten sind entscheidend für die Integration erneuerbarer Energien und die Sicherung von Netzstabilität und Versorgungssicherheit. Die Verteilung unterschiedlicher Speichergrößen verdeutlicht ihre vielfältigen Einsatzmöglichkeiten im Energiesystem.

Put a price on it: Der Preis für ETS-Zertifikate hat sich von 2017 auf 2023 verzwanzigfacht und erreichte im Februar 2023 das Rekordhoch von knapp 100 Euro. Stand März 2026 befindet sich der Preis in einer Konsolidierungsphase und liegt zwischen 60 und 80 Euro. Ziel ist es, bis 2030 die Emissionen aus den ETS-Sektoren um 62% zu senken.

Bis 2030 soll der österreichische Stromverbrauch national bilanziell zu 100% aus Erneuerbaren gedeckt werden. Dafür braucht es eine steigende Anzahl an Erzeugungskapazitäten – Was heißt das konkret für Photovoltaik, Wind- und Wasserkraft sowie Biomasse?

Wasserstoff wird von vielen als der Energieträger der Zukunft bezeichnet, weshalb die Einordnung und Codierung der einzelnen Arten von Wasserstoff zunehmend wichtiger wird. Vor allem hinsichtlich entstehender Regulatorik. Dafür wurden für das eigentlich durchsichtige Gas eine Farbenlehre entwickelt, die die Arten differenziert.

Um das Energiesystem Österreichs nachhaltig zu transformieren, gewinnt die Elektrifizierung zunehmend an Bedeutung. Damit verbunden ist ein deutlicher Anstieg der Stromnachfrage, wodurch sich die installierte Kraftwerksleistung bis 2040 maßgeblich erhöhen muss.

Der Ausstieg aus fossilem Gas ist eine der größten Aufgaben der Wärmewende. Wien befindet sich mitten in der Energiewende – das zeigt sich auch in der kontinuierlich sinkenden Zahl an Gasnetzzählpunkten.


Mehr davon? Die Erneuerbaren-Akzeptanz ist nach dem Peak 2022 rückläufig. Die Österreicher*innen befürworten im Durchschnitt den Ausbau aller Erneuerbaren, allen voran Photovoltaik, jedoch zeigt der Trend eine eindeutige Entwicklung.

In keiner anderen Stadt in der EU sind die Menschen so zufrieden mit den Öffis wie in Wien. Eine Studie der Europäischen Kommission liefert interessante Einblicke zur Wahrnehmung von Qualität, Sicherheit und Leistbarkeit der Öffis in Europas Städten.

Öffis schaffen Freiräume: Wie viel Raum benötigen unterschiedliche Verkehrsmittel, um dieselbe Anzahl an Personen zu befördern? Die Daten veranschaulichen, wie effizient der öffentliche Verkehr im Vergleich zum motorisierten Individualverkehr mit dem verfügbaren städtischen Raum umgeht.

Der Modal Split beschreibt die Verteilung der zurückgelegten Wege auf verschiedene Verkehrsmittel in einer Stadt oder Region. Er zeigt, wie sich Mobilitätsverhalten über die Jahre verändert – etwa durch den Ausbau öffentlicher Verkehrsmittel oder neue Radinfrastruktur. In Wien ist der Modal Split ein zentrales Steuerungsinstrument für nachhaltige Verkehrspolitik.

So viele Stammkund*innen wie noch nie halten den Wiener Öffis die Treue: Knapp 1,3 Millionen Stammkund*innen sind ein neuer Höchstwert.Die aktuellen Zahlen für das Jahr 2024 zeigen eindrucksvoll, wie relevant der öffentliche Verkehr für Wien ist.

Wofür wird Energie in europäischen Haushalten eingesetzt und welche Energiequellen dominieren? Raumwärme und Warmwasser nehmen den größten Anteil ein, fossile Brennstoffe sind dabei dominieren weiterhin. Für die Energiewende muss die Wärmeversorgung Schritt für Schritt dekarbonisiert werden.

E-Mobilität spielt bereits heute eine wichtige Rolle – allen voran im öffentlichen Verkehr. Welche Verkehrsmittel tragen am stärksten zur elektrisch zurückgelegten Mobilität bei? Die Anteile für das Jahr 2021 zeigen deutlich, dass der Großteil der elektrisch gefahrenen Kilometer in Österreich auf den öffentlichen Verkehr entfällt.

Wie haben sich die Stromnetzentgelte seit der Strommarktiberalisierung 1999 entwickelt? Die Entwicklung der Netzentgelte auf der Netzebene 7 – also für Haushaltskund*innen – zeigt einen bemerkenswerten Trend: Trotz steigender Anforderungen und verbesserter Versorgungsqualität sind die Netzentgelte über ein Jahrzehnt sogar stetig gesunken.

Das Stromnetz in Österreich ist in sieben Spannungsebenen unterteilt – von der Höchstspannung für den europaweiten Stromtransport bis zur Niederspannung im Haushalt.

Der Ausbau der Windkraft geht bergauf, aber es ist definitiv noch Luft nach oben! Im vergangenen Jahr wurden 160 MW zusätzlich an Windkraftleistung installiert, wodurch Österreich mit Beginn 2025 bei einer Gesamtleistung von 4.028 MW steht. Um die EAG-Ziele zu erreichen, muss der Windkraftausbau aber deutlich an Fahrt gewinnen.

Wie haben sich die monatlichen Spotmarktstrompreise (Day Ahead) in den Jahren 2022 bis 2024 entwickelt? Sofort ins Auge springen Höchstwerte von über 450 EUR/MWh, die sich am Höhepunkt der Energiekrise im Sommer 2022 ereigneten.

2024 hat der Gasverbrauch im Vergleich zum Durchschnitt der letzten 5 Jahre um 18,7% abgenommen. Fraglich ist, ob sich dieser Trend auch in Zukunft fortsetzen wird.

Durch zunehmende Elektrifizierung steigt der Strombedarf in der EU maßgeblich. Deshalb sollen bis 2030 die Stromerzeugungskapazitäten im Vergleich zu 2021 verdoppelt werden und bis 2040 weiter steigen. Der größte Zuwachs kommt dabei aus Photovoltaik und Windkraft, fossile Energieträger sollen reduziert werden. Die Zukunft der europäischen Stromversorgung ist erneuerbar!

Heimische erneuerbare Energieerzeugung ist in jeglicher Hinsicht günstig. Denn erneuerbare Energien schlagen Fossile und Atomkraft auf mehreren Ebenen: Ihre Produktion schützt nicht nur unser Klima, sondern ist auch wesentlich preiswerter. Eine kWh Atomstrom ist bis zu zehn Mal teurer als eine kWh Strom aus Photovoltaik.

Seit dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine ist das Thema der Gasbeschaffung in aller Munde. Um eine sichere Versorgung zu gewährleisten, ist eine Diversifizierung der Herkunftsregionen notwendig. Ein möglicher Weg ist über Flüssiggas, beziehungsweise LNG-Importe.

Cradle-to-Cradle ist ein Prinzip der Kreislaufwirtschaft, wobei eine Unterteilung in einen biologischen und einen technischen Kreislauf stattfindet. Beide Kreisläufe zielen darauf ab, Abfälle zu vermeiden und Ressourcen nachhaltig im Kreislauf zu halten.

Um die Versorgungssicherheit auch in einem zunehmend erneuerbaren Energiesystem zu gewährleisten, muss Österreich seine Flexibilitätskapazitäten deutlich ausbauen. Der folgende Überblick zeigt, welche Technologien bis 2040 in welchem Umfang erforderlich sind.

2023 belief sich der energetische Endverbrauch in Österreich auf 287 TWh. Die meiste Energie wird im Verkehr verbraucht, auf welche Sektoren verteilt sich der Rest?

Redispatch-Maßnahmen sind Eingriffe in die Stromerzeugung und -abnahme, um das Stromnetz vor Überlastung zu schützen. Wie hat sich die Anzahl dieser Maßnahmen in den letzten Jahren entwickelt?

Woher kriegt Österreich seine Energie? Während in der Stromerzeugung bereits ein hoher Erneuerbaren-Anteil herrscht, wird der Bruttoinlandsverbrauch noch überwiegend fossil gedeckt. Über ein Drittel kommt dabei aus Erdöl, 18,6% aus Gas und nur ein gutes Drittel des Verbrauchs wird aus Erneuerbaren bereitgestellt.

Die Grafik zeigt die monatliche Anzahl der Stunden mit negativen Strompreisen am österreichischen Spotmarkt von Januar 2023 bis Oktober 2024. Sie verdeutlicht einen Anstieg dieser Stunden, insbesondere ab Frühjahr 2024, was die wachsende Bedeutung und das Potenzial erneuerbarer Energien für das Energiesystem unterstreicht.

Die Grafik zeigt den Energiemix der öffentlichen Stromproduktion in der EU 2023 und verdeutlicht die Bedeutung für die Umstellung auf erneuerbare Energiequellen.

Die Grafik zeigt den Weg einer Technologie von der ersten Idee bis zur vollständigen Einsatzreife in neun klar definierten Stufen.

Mit dem Herbst steigt auch der Gasverbrauch: Saisonal schwankt der Gasverbrauch in Österreich stark, in den Wintermonaten wird beinahe drei Mal so viel Gas verbraucht wie in den Sommermonaten.

Die Photovoltaik boomt weiterhin. Die Zahlen von 2023 zeigen, dass wir hinsichtlich des Ausbaus von Solarenergie am richtigen Weg sind, um die EAG-Ziele für 2030 zu erreichen. Jetzt müssen allerdings die Rahmenbedingungen geschaffen werden, damit diese rasante Entwicklung so weitergeht.

Wie teilen sich die Mengen für CCU & CCS auf und welchen Ursprung haben die Emissionen dazu? In der Industrial Carbon Management Strategie der EU, die den Grundstein für den Hochlauf von CO2-Wertschöpfungsketten legt, wird ein Ausblick bis 2050 gegeben.

Mit den Anfang Juni stattgefundenen EU-Wahlen startet eine neue Periode der europäischen Politik. Zentral ist dabei die Frage, wie es mit dem European Green Deal weitergehen soll. Aber wie sieht hier eigentlich der Status Quo aus und was wurde seit 2019 erreicht?

Die Zukunft gehört den Erneuerbaren: Seit 2017 haben wir die installierte PV-Leistung von Wien Energie verzehnfacht, auch bei Windkraft gab es eine Steigerung um mehr als 50%.

Schneller ausbauen: Mit der Überarbeitung der Erneuerbaren-Energien-Richtlinie (RED III) kommen auch verkürzte Genehmigungsfristen für Erneuerbaren-Projekte. Welche Fristen gelten für welche Technologien?

Nur 1,8% der Abfälle in Österreich wurden 2020 deponiert. Wie die Rate so niedrig gehalten wird? Die fünfstufige Abfallhierarchie gibt eine Prioritätenfolge vor, welche einen ökologischen Umgang mit Abfällen vorgibt und somit Ressourcen schont und Energie effizient einsetzt.

Der Anteil an Erneuerbaren in der Bruttostromerzeugung soll in den kommenden Jahren stetig weiter erhöht werden. Im ÖNIP wurden deutlich höhere Werte für den notwendigen Ausbau angenommen, als im EAG festgelegt. Wo stehen wir und wie weit müssen Wasser, Wind und PV noch ausgebaut werden?

Bis 2030 sollen 10 TWh Windkraft ausgebaut werden, was beinahe einer Verdoppelung der derzeitigen Windkraftleistung entspricht. Die Investitionen in Windkraft waren in den letzten Jahren bedeutend, 2024 ist jedoch ein schwaches Ausbaujahr zu erwarten.

Neben der Elektrizität, bei der wir in Österreich bereits einen hohen erneuerbaren Anteil vorweisen können, haben Wärme und Mobilität noch deutlichen Aufholbedarf. Um das Energiesystem bis 2040 klimaneutral zu gestalten, sind umfassende Investitionen und rechtliche Rahmenbedingungen notwendig.

Good news: Die Emissionen von Wien Energie konnten 2023 um 25 Prozent gegenüber 2019 reduziert werden. Neben warmen Temperaturen ist auch der konsequente Ausbau Erneuerbarer ein wichtiger Treiber dafür. Jetzt heißt es, den Weg weiterzugehen. Bis 2030 sollen die Emissionen um ein Drittel zurückgehen, dafür wird eine Rekordsumme investiert.

Wenn da nicht der Verkehr wäre: Während bei Gebäuden, in der Abfall-, Land- und Energiewirtschaft sowie in der Industrie Emissionseinsparungen erzielt werden konnten, sinken die Treibhausgasemissionen im Verkehr nicht. Zur Erreichung der Klimaziele ist hier eine deutliche Trendumkehr notwendig.

E-Mobilität braucht Ladeinfrastruktur. In den vergangenen Jahren hat sich die Anzahl der Ladepunkte mehr als verdoppelt. Momentan gibt es über 20.000 Lademöglichkeiten in Österreich, die meisten davon Normalladepunkte - aber auch Schnellader sind auf dem Vormarsch.

Wie steht es um Chancengleichheit in der Energiewirtschaft? Der Gesamtanteil an Frauen in der Energiebranche liegt bei 24%, in technischen Bereichen sind es sogar noch weniger. Eine Studie des AIT zeigt die Lücken auf, die es zu schließen gilt.

Wie viel Energie verbrauchen die europäischen Mitgliedstaaten? Im EU-Vergleich zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Staaten. Österreich liegt im oberen Mittelfeld.

CCU, CCS, CDR bitte was? In der Welt des Carbon Management gibt es je nach Ursprung des CO2 und Verwendung verschiedene Begriffe, die es zu unterscheiden gilt.

Um bis 2050 eine CO2-freie Stromerzeugung global zu ermöglichen, müssen erneuerbare Energiequellen verstärkt ausgebaut werden. Wie stark die Zunahme genau sein muss, zeigen Zahlen der Internationalen Energieagentur (IEA).

Durch die Einführung des ETS II für Gebäude und Straßenverkehr wurde die Struktur der Klimarechts-Architektur in der EU maßgeblich verändert. Wie teilen sich die Emissionen auf die Systeme auf?

Der CO2-Ausstoß muss gesenkt werden, um die Erderhitzung auf 1,5 Grad zu beschränken und die Auswirkungen der Klimakrise so gering wie nur möglich zu halten. Wie haben sich die Emissionen der einzelnen EU-Mitgliedstaaten seit 2005 absolut und pro Kopf entwickelt?

121 TWh saubere Energie wurden 2022 in Österreich erzeugt. Wasserkraft und Biomasse sind dabei die zentralen Pfeiler der heimischen Erneuerbaren-Produktion. Das Potential anderer Erneuerbarer wie PV oder Windkraft muss in den nächsten Jahren deutlich intensiver ausgeschöpft werden.

Die Fernwärme stellt eine Form der Wärmeversorgung dar, die sich durch ihren netzartigen Aufbau und die zentrale Erzeugungsquelle vor allem für Städte gut eignet. In Wien bietet sie zu noch sehr häufig vorkommenden Gasheizungen eine Alternative, die auch klimaneutral betrieben werden kann. Damit braucht es für die Klimaneutralität einerseits einen massiven Ausbau des bestehenden Fernwärmenetzes und andererseits auch dessen Dekarbonisierung.

Der Weg ist noch ein weiter: Innerhalb der EU und in den einzelnen Sektoren herrschen noch große Unterschiede bei den Erneuerbaren-Anteilen. Aktuell werden rund 22% des Bruttoendenergieverbrauchs in der EU mit Erneuerbaren gedeckt, bis 2030 sollen es 42,5% sein.

Immer mehr Österreicher*innen lassen sich zu ihrer PV-Anlage auch einen Batteriespeicher installieren: Das zeigt sich auch in den Verkaufszahlen, die 2022 um 91% angestiegen sind. In Summe sind 480 MWh Speicherkapazität installiert.

Um die Pariser Klimaziele und die weiteren Ziele der Energieunion zu erreichen, gibt es eine Reihe an Berichtspflichten an die EU, zentral darunter der nationale Energie- und Klimaplan (NEKP). Wann ist was zu liefern?

Der Ausbau Österreichs Windenergie ist ein zentraler Faktor für die Erreichung der EAG-Ziele. Zur Zielerreichung ist aus aktueller Sicht jedoch ein deutlich stärkerer Ausbau notwendig.

Der Erneuerbaren-Ausbau ist wesentlicher Bestandteil für die Klimaneutralität 2040. Die Bevölkerung wünscht sich deshalb mehr Tempo beim Ausbau der Anlagen.

Die Bundesländer stehen vor unterschiedlichen Voraussetzungen für die THG-Reduktion in den Sektoren außerhalb des ETS. In allen Bundesländern nimmt der Verkehr dabei eine dominierende Rolle ein.

Naturverträgliche Energiewende: Durch eine gute Standortwahl und umfassende Untersuchungen können Vogelkollisionen mit Windkraftanalgen auf ein Minimum beschränkt werden. Internationale Studien zeigen das geringe Ausmaß, in dem Windkraft zur Vogel-Mortalität beiträgt. Die größte Bedrohung für den Artenschutz ist der Klimawandel.

E-Autos als Effizienzsieger: E-Autos wandeln im Vergleich zu anderen Antriebstechnologien die eingesetzte Energie am effizientesten um. Was es jetzt braucht, sind ein flächendeckendes Ladenetz sowie Kaufanreize für E-Autos, um der Elektromobilität zum Durchbruch zu verhelfen.

Wärmepumpen sind von großer Bedeutung für die Wärmewende und dem Ziel „Raus aus Gas“. 2022 wurde eine Rekordanzahl an Wärmepumpen verkauft.

Keine Energiewende ohne Speicher: Erneuerbare Energien sind auf dem Vormarsch. Bis 2030 sollen 27 TWh zusätzliche erneuerbare Stromerzeugungskapazität installiert werden. Damit einhergehend müssen auch verschiedene Speichermöglichkeiten ausgebaut werden.

Jetzt wird's ernst: Die ETS-Gratiszertifikate für die Industrie sollen ab 2026 schrittweise auslaufen. Um die Wettbewerbsfähigkeit sicherzustellen, wird gleichzeitig eine CO2-Grenzabagabe eingeführt.

PV auf dem Vormarsch: Laut Prognosen der IEA soll global die installierte Solarenergieleistung bereits 2027 Kohlekraft überholen. Neben der Nutzung von versiegelten Flächen und Gebäudedächern wird Freiflächen-PV eine wichtige Rolle spielen.

Weg von Fossilen, hin zur Klimaneutralität: 81% des in Österreich verbrauchten Erdöls werden im Verkehr eingesetzt. Dieses muss nach und nach durch Elektromobilität und Wasserstoff im Schwerverkehr substituiert werden.

98 % der gefahrenen Wege mit dem Auto sind kürzer als 150 km. Der überwiegende Anteil an E-Autofahrten kann demnach schon nach jetzigem Stand der Akku-Technologie ohne Ladepause zurückgelegt werden.

Es ist Zeit zu Handeln: Die letzten Klimakonferenzen haben mit ihren Ergebnissen enttäuscht, und um die Erderhitzung auf 1,5° zu begrenzen ist mehr Ambition notwendig. Extremwettereignisse wie Hitzerekorde, Stürme und Starkregen nehmen drastisch zu. Der Energiesektor hat eine besondere Aufgabe in der Dekarbonisierung.

Der Wärmesektor ist in Österreich für etwa die Hälfte des Endenergieverbrauchs verantwortlich. Der Großteil der eingesetzten Energieträger in Raum- und Prozesswärme ist fossil. Jetzt gilt es zügig auf den Ausbau der umweltfreundlichen Fernwärme zu setzen!

Für die Deckung des durch Elektrifizierung steigenden Bedarfs ist eine Verdoppelung der erneuerbaren Stromerzeugung notwendig. Besonders Windkraft und Photovoltaik müssen dabei deutlich ausgebaut werden.

Jede*r muss einen Beitrag leisten: Die EU hat ihre Klimaschutzziele für 2030 deutlich angehoben. Das nationale Emissionsreduktionsziel für Österreich in den Sektoren außerhalb des ETS wurde von 36% auf 48% erhöht. Davon sind wir aktuell aber noch weit entfernt.

Treibhausgasbilanzen sind ein wesentlicher Ausgangspunkt für Unternehmen zur Emissionsreduktion. Man unterscheidet nach direkten und indirekten Emissionen und erfasst im Idealfall entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

Mit den neuen Fördermodellen aus dem EAG soll die Stromwende ermöglicht werden: Die ersten Ausschreibungen zur Marktprämie starten diese Woche. Wie funktioniert die Marktprämie und wie wird sie berechnet?

Carbon Capture bezeichnet das Abscheiden oder Einfangen von CO2 aus industriellen Abgasen sowie aus der Atmosphäre. Das abgeschiedene CO2 kann langfristig gespeichert oder als Rohstoff weiterverarbeitet werden. Es soll helfen, weltweit Klimaziele zu erreichen und kann ein wichtiger Baustein im Kampf gegen den Klimawandel sein.

Baby it's cold outside: Die meiste Energie in EU-Haushalten geht in Raumwärme (mehr als die Hälfte) und Warmwasser. Hier liegen auch die größten Einsparpotenziale. Langfristig braucht es eine Sanierungswelle und den Umstieg auf effiziente Heizungssysteme.

Die Dekarbonisierung der Fernwärme in Österreich ist essenziel für die umweltfreundliche Wärmeversorgung der Zukunft. Besonders die Geothermie und Großwärmepumpen werden zum Ersatz fossiler Energieträger bis 2040 beitragen.

Durch steigende Elektrifizierung wird sich der Strombedarf in Österreich laut Prognosen in den nächsten 20 Jahren verdoppeln. Der Endenergiebedarf nimmt jedoch ab. Wofür werden wir in Zukunft Strom benötigen?

Die Preisentwicklung auf den Energiemärkten in Europa bleibt hoch volatil. Aufgrund der hohen Schwankungen werden Eingriffe in den Markt in ganz Europa diskutiert.

Warum das Auseinander-Entwickeln der Strom- und Gaskurve am Freitag, dem 26.09.2002, dramatische Effekte hatte.

Aktiv beteiligen statt nur verbrauchen: Im EAG wurde neben konkreten Ausbauzielen für erneuerbare Stromerzeugungstechnologien auch die Grundlage für unterschiedliche Arten von Energiegemeinschaften geschaffen.

Wo kommt Erdgas in Österreich zum Einsatz? Knapp 30% fallen für Strom- und Wärmeerzeugung an, weitere 30% für Raumwärme und Warmwasser sowie in der Industrie. Im EWG-Entwurf ist nun ein Verbot für Gasheizungen im Neubau ab 2023 vorgesehen, der Ausstiegspfad im Bestand soll folgen.

Wie lässt sich russisches Erdgas ersetzen? Laut der österreichischen Energieagentur lässt sich die Abhängigkeit mit Einsparungen sowie erhöhter Inlandsaufbringung von erneuerbaren Gasen und Diversifikation bis 2027 beenden.

Wien hat den geringsten Pro-Kopf-Energieverbrauch: Sowohl für die Raumwärme als auch Mobilität benötigen die Wiener*innen im Vergleich zu den Bewohner*innen anderer Bundesländern am wenigsten Energie.

Elektrifizierte Antriebe sind auf der Überholspur: 2021 waren von den knapp 90.000 neu zugelassenen elektrifizierten PKW 37% reine Elektroautos. Dies entspricht 12% der gesamten PKW-Neuzulassungen. Haupttreiber für die Entwicklung sind Unternehmen, für die E-Firmenautos im Betrieb geringere Kosten bedeuten.

Die Fernwärme wird in Zukunft für die umweltfreundliche Wärmeversorgung an Bedeutung gewinnen. Besonders Geothermie und Großwärmepumpen werden zur Dekarbonisierung der Fernwärme bis 2040 beitragen.

Darf’s ein bisserl mehr sein? Die EU hat ihre Klimaschutzziele für 2030 deutlich angehoben. Mit dem „Fit for 55“-Paket werden zahlreiche Vorschläge zur Überarbeitung bestehender und Einführung neuer Regelwerke vorgeschlagen, die die Zielerreichung sicherstellen sollen.

Wie sieht die Wärmeversorgung in Wien 2040 aus? Gas soll aus den Wohnungen verschwinden, Geothermie und Großwärmepumpen mehr als die Hälfte der Fernwärme produzieren.

Wie kann die Welt Klimaneutralität bis 2050 erreichen? Die Internationale Energieagentur hat die zentralen Meilensteine am Weg dorthin identifiziert.

Durch die Elektrifizierung des Mobilitäts- und Wärmesektors wird der Strombedarf künftig steigen. Dies bringt auch Effizienzgewinne, wodurch der Energiebedarf insgesamt sinken wird.

Keine Energiewende ohne Speicher: Die Erneuerbaren sind auf dem Vormarsch. Um die Volatilität erneuerbarer Erzeugungsanlagen auszugleichen, braucht es eine Vielzahl an Speicherkapazitäten.

Klimaneutralität in Wien erfordert Emissionsreduktionen in allen Sektoren. Die im Jahr 2040 verbleibenden fossilen Emissionen, z.B. aus der thermischen Abfallverwertung, werden durch CO2-Abscheidung ausgeglichen.

Der Wärmesektor ist in Österreich für etwa die Hälfte des Endenergieverbrauchs verantwortlich. Der Großteil der eingesetzten Energieträger in Raum- und Prozesswärme ist fossil. Jetzt gilt es zügig auf den Ausbau der umweltfreundlichen Fernwärme zu setzen!

Seit 1. Oktober 2021 kann das österreichweite Klimaticket erworben werden. In Wien ist das 365-Euro-Öffi-Ticket bereits seit Jahren Garant für die Verkehrswende in der Stadt.

Wie hoch ist der Energiebedarf emissionsfreier PKW-Technologien? Eine Studie von Agora Verkehrswende zeigt eindeutig, dass batterieelektrisch betriebene PKW am effizientesten sind.

Wie viel grünes Gas werden wir brauchen? Eine aktuelle Studie zeigt, dass das realisierbare Potenzial unter der prognostizierten Nachfrage liegt. Grüne Gase bleiben daher ein knappes Gut, das vorrangig in bestimmten Bereichen zum Einsatz kommen soll.

Die Elektromobilität nimmt Fahrt auf: In Österreich - wie auch im EU-Durchschnitt - war 2020 jedes zehnte verkaufte Fahrzeug elektrisch aufladbar. Verhältnismäßig gering ist jedoch deren Anteil am gesamten PKW-Bestand.

Das Ausbauziel von 27 TWh kann nur in enger Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern erreicht werden. So soll der Ausbau der Erneuerbaren nach dem Prinzip der noch verfügbaren Möglichkeiten in den Bundesländern voranschreiten. Denn die Potenziale sind regional sehr unterschiedlich.

Was bedeutet klimaneutral, CO2-neutral und Co.: Österreich will bis 2040 klimaneutral sein. Doch was bedeutet das eigentlich? Begriffe wie „Klimaneutralität“, „CO2-Neutralität“ oder „Nullemissionen“ werden irrtümlicherweise oft als ein und dasselbe verstanden. Zum gleichen Resultat führen diese jedoch nicht.

Elektroautos gewinnen im Effizienzvergleich: Umgerechnet erzeugt ein Windrad Strom für den Betrieb von 3.000 E-Autos, 1.100 Wasserstoff-PKW oder 600 mit E-Fuels betriebenen PKW. Der direkte Vergleich verschiedener Antriebsarten macht ersichtlich: Elektroautos gewinnen im Effizienzvergleich.

Preise für Batterien sinken: Die Preise für Lithium-Ionen-Batterien sinken rapide. Lag der Preis 2010 noch bei 1.100 USD pro Kilowattstunde, so ist er 2020 um -89% auf 137 USD/kWh gefallen. Bis 2023 werden die Durchschnittspreise bei etwa 100 USD/kWh liegen.

Umstieg auf E-Autos als Gebot der Stunde: Kurze Wege, großer Schaden: Mehr als 90% unserer täglichen Autofahrten sind kürzer als 50 km. Die Autoabgase stellen ein großes Problem für die Gesundheit der Menschen und den Klimaschutz dar. Das Gebot der Stunde ist daher der Umstieg auf E-Autos.

Wiens Weg in eine klimafreundliche Energiezukunft: Wiens Endenergieverbrauch liegt bei rund 20.000 Kilowattstunden pro Kopf und Jahr. Seit 2005 ist dieser Wert rückläufig. Hauptenergieverbraucher sind der Verkehr und die Privathaushalte. Hier gilt es mit klimafreundlichen Investitionen Wiens Weg zur Klimahauptstadt zu ebnen.

EU Vergleich: Erneuerbare decken derzeit 32% unseres Heiz- und Kühlbedarfs. Für eine erfolgreiche Wärmewende und den steigenden Bedarf umweltfreundlicher Kältelösungen braucht es jetzt dringend den Ausbau von Fernwärme- und Fernkälteleitungen.

Qualität der österreichischen Stromversorgung ist top: Österreichs Stromversorgung ist zu 99,99% gesichert. Damit dies auch in Zeiten schwankender Stromerzeugung aus Erneuerbaren so bleibt, braucht es hocheffiziente KWK-Anlagen zur Stabilisierung des Stromnetzes.