Seit 1. Oktober 2021 kann das österreichweite Klimaticket erworben werden. In Wien ist das 365-Euro-Öffi-Ticket bereits seit Jahren Garant für die Verkehrswende in der Stadt.

In Wien steigt die Anzahl neuer PKWs nur marginal. Im Jahr 2020 waren knapp 719.000 PKWs in Wien zugelassen. Pro 1.000 EinwohnerInnen sind das nur 374 PKWs. Wien hat damit den geringsten Motorisierungsgrad aller Bundesländer - der österreichische Schnitt liegt bei 570 PKWs pro 1.000 EinwohnerInnen. Demgegenüber steht ein seit der Einführung des 365-€-Tickets starker Anstieg an JahreskartenbesitzerInnen der Wiener Linien. Im Jahr 2019 besaßen 852.000 Menschen eine Jahresticket. Damit besitzen die Wiener*innen seit dem Jahr 2015 mehr Öffi-Jahreskarten als Autos.
Der öffentliche Verkehr spielt bei der Erreichung der österreichischen Klimaziele eine wesentliche Rolle. Neben dem Öffi-Ausbau muss aber auch der Motorisierungsgrad weiter gesenkt werden. Bis zum Jahr 2030 sollen laut Zielen der Stadt Wien nur mehr 250 PKWs pro 1.000 EinwohnerInnen zugelassen sein. Bis dahin sollen auch 85% der Wege im Umweltverbund zurückgelegt werden. Wien Energie trägt mit dem E-Ladestellenausbau dazu bei, die Elektromobilität in der Bundeshauptstadt zu stärken, damit die letzten verbleibenden Kilometer klimafreundlich in der Stadt zurückgelegt werden können.