© Manfred HelmerWas braucht es, um öffentlichen Verkehr zukunftsfit zu gestalten?

Wie gestalten wir die politischen Rahmenbedingungen für die Stadt von morgen?
Eine klimafitte Stadt, grüne Energie, verlässliche Öffis, ein gutes Leben für alle: das ist unser Antrieb. Auf unserer digitalen Public Affairs Plattform zeigen wir, wie Klimaneutralität, Leistbarkeit und Versorgungssicherheit zusammenpassen. Mit Praxiswissen liefern wir Beiträge für politische Entscheidungen in der Mobilitäts-, Infrastruktur- und Energiepolitik von Wien bis Brüssel. Denn die Zukunft entscheidet sich jetzt – und wir reden mit.
© Manfred HelmerWas braucht es, um öffentlichen Verkehr zukunftsfit zu gestalten?
© Wien EnergieWie gelingt uns eine leistbare, klimafreundliche und versorgungssichere Energiezukunft?
© Europäisches ParlamentWas tut sich auf europäischer Ebene? Mit Infos aus Brüssel am Laufenden bleiben!
© Europäische UnionAm 4. November hat die Europäische Kommission ihr Arbeitsprogramm für 2027 vorgelegt. Im Mittelpunkt stehen weitere Vereinfachungsbestrebungen und die Umsetzung bereits vorgelegter Initiativen. Insbesondere in den Bereichen Wettbewerbsfähigkeit, Verkehr, Klima und Energie werden aber auch einige neue Vorschläge erwartet.
© Wiener NetzeAm 17. Juli 2026 hat die Europäische Kommission ihren Legislativvorschlag zur Weiterentwicklung der EU-Regeln für Netzentgelte und für „zukunftssichere Stromrechnungen“ vorgelegt. Dieser soll neue EU-weit gültige Prinzipien festlegen und Anreize für einen kosteneffizienten Ausbau und Betrieb der Verteil- und Übertragungsnetze setzen. Die Tarifmethodologien sollen dafür künftig neben Investitionskosten auch Betriebskosten und vorausschauende Investitionen stärker berücksichtigen. Die Kommission möchte mit ihrem Vorschlag außerdem einen Beitrag zur Senkung der Strompreise leisten. Basierend auf dem Kommissionsvorschlag ist nun die weitere Behandlung des Vorschlags durch das Europäische Parlament und den Rat angelaufen, bevor voraussichtlich in der ersten Hälfte 2027 abschließende Trilogverhandlungen der beiden Co-Gesetzgeber mit der Kommission stattfinden können.
© Europäische Kommission/ X. LejeuneDie Europäische Kommission hat ihren Vorschlag für ein EU-Klimaresilienzgesetz als Teil ihres angekündigten Klimaresilienzrahmens vorgestellt. Damit möchte sie die Klimaresilienz in der gesamten Europäischen Union stärken und einen Beitrag zu den europäischen Klimazielen leisten. Mithilfe nationaler Strategiepläne und neuer digitaler Instrumente soll die Widerstandsfähigkeit gegenüber den Auswirkungen des Klimawandels erhöht werden.
© Hans PrammerAufgrund neuer Herausforderungen im Stromsystem und zur Sicherung der Versorgungssicherheit, führen immer mehr Länder in Europa Kapazitätsmechanismen ein.
© Europäische KommissionAuf EU-Ebene stehen in diesem Herbst zahlreiche für die Energie-, Verkehrs- und Infrastrukturpolitik relevante Vorhaben auf der Agenda. Von „Made in Europe“ und der Reform des Vergaberechts über den künftigen EU-Haushalt bis hin zum Emissionshandel und zum EU-Netzepaket laufen derzeit wichtige Verhandlungen. Unser EU-Update gibt einen Überblick über die zentralen Entwicklungen im Oktober.
© Ian EhmDie Energiewende wird häufig vor allem dezentral gedacht: Photovoltaik auf Dächern, Windkraft, Batteriespeicher, Wärmepumpen und flexible Verbraucher. Diese Technologien sind zentrale Bausteine des zukünftigen Energiesystems. Ein anderer Baustein gerät dabei aber leicht aus dem Blick: zentrale und steuerbare Kraftwerke und die Weiternutzung der bestehenden Kraftwerksstandorte.
© BMIMIÖffentliche Auftraggeber vergeben jedes Jahr Aufträge in Milliardenhöhe, von Infrastruktur und Fahrzeugen bis zu Energieanlagen und IT. Mit der „Made in Europe Declaration“ will die Bundesregierung dieses Beschaffungsvolumen stärker dafür nutzen, europäische Wertschöpfung, Innovation und Versorgungssicherheit zu unterstützen.
© Ilona FreyMit der nun beschlossenen Systemnutzungsentgelte-Grundsatzverordnung (SNE-G-V) hat die E-Control die Grundlagen für die künftige Netzentgeltstruktur ab 2027 festgelegt. Die Verordnung konkretisiert die Vorgaben des Elektrizitätswirtschaftsgesetzes (ElWG) und bildet die Basis für die spätere Systemnutzungsentgelte-Tarifverordnung (SNE-T-V), in der die konkreten Entgelte für die einzelnen Netzbereiche und Netzebenen festgelegt werden.
© BMI/Karl SchoberEnde Oktober 2025 hat der Ministerrat beschlossen, die österreichische Drohnenabwehrstrategie weiterzuentwickeln. Ausschlaggebend dafür waren die zahlreichen Drohnenvorfälle in ganz Europa. Am 24. September 2026 haben Innenminister Gerhard Karner, Verteidigungsministerin Klaudia Tanner und Staatssekretär Jörg Leichtfried jetzt einen ersten Zwischenbericht der Arbeitsgruppe vorgestellt. Der Abschlussbericht mit der überarbeiteten Strategie soll bis Jahresende folgen.
© Jon Anders WikenMit dem Kohlenstoffspeichergesetz (KSp-G) soll die geologische Speicherung von CO₂ in Österreich erstmals umfassend geregelt und das seit 2011 geltende Verbot der dauerhaften geologischen CO₂-Speicherung aufgehoben werden. Ziel ist es, CCS (Carbon Capture and Storage) künftig als ergänzendes Instrument auf dem Weg zur Klimaneutralität 2040 einsetzen zu können.
© Wien Energie/RockenbauerUmweltverträglichkeitsprüfungen (UVP) sind ein zentraler Bestandteil von Genehmigungsverfahren für große Infrastruktur- und Energieprojekte. Insbesondere beim Ausbau erneuerbarer Energien spielen sie eine wichtige Rolle, da sie sicherstellen, dass negative Auswirkungen auf Mensch, Natur und Umwelt präventiv durch umfassende Prüfungen und entsprechende Maßnahmen vermieden werden. Die letzte Novelle trat am 23. März 2023 in Kraft. Nun liegt ein neuer Gesetzesentwurf vor, der Verfahren vereinfachen und den Ausbau der Erneuerbaren, bei weiterhin hohen Umweltschutzstandards, vorantreiben soll.
© BMI / Alexander TumaAb 1. Oktober 2026 hat Österreich eine eigene Behörde für Cybersicherheit. Das Bundesamt für Cybersicherheit (BCS) startet gemeinsam mit dem Netz- und Informationssystemsicherheitsgesetz 2026 (NISG 2026), mit dem Österreich die europäische NIS-2-Richtlinie umsetzt. Für alle Einrichtungen, die unter das Gesetz fallen, ist das BCS künftig zentrale Anlaufstelle und Aufsichtsbehörde.
© Jürgen FälchleDas Klimaschutzgesetz, dessen Verpflichtungszeitraum 2020 ausgelaufen ist, soll durch ein neues Klimagesetz abgelöst werden. Der Begutachtungsentwurf dazu legt neue Ziele, Zuständigkeiten und Prozesse fest. Im Mittelpunkt stehen die Erfüllung der europäischen Klimaziele und das österreichische Ziel der Klimaneutralität 2040. Dafür sieht der Entwurf unterschiedliche Instrumente vor, vom Klimafahrplan über jährliches Monitoring bis zu einem Sofortmechanismus bei drohender Verfehlung von EU-Zielen.
© Europäische KommissionIm EU-Update für September 2026 stehen zentrale Weichenstellungen der europäischen Vergabe-, Energie- und Klimapolitik im Fokus. Die Europäische Kommission schlägt eine umfassende Reform des EU-Vergaberechts vor, während die Debatte über die Energie- und Klimaziele nach 2030 an Fahrt gewinnt. Gleichzeitig stehen die Überarbeitung des Emissionshandels, das neue Fahrgastpaket sowie aktuelle Entwicklungen bei KI und digitaler Souveränität auf der Agenda.
© Francois GenonDie Europäische Kommission hat am 9. September einen Vorschlag für eine umfassende Reform des EU-Vergaberechts präsentiert. Geplant sind weitreichende Änderungen bei öffentlichen Beschaffungen durch ein stärker harmonisiertes Regelwerk, digitale Systeme, Qualitätskriterien und Resilienz. Gleichzeitig bleiben für Unternehmen im Bereich der Daseinsvorsorge zentrale Elemente wie die Inhouse-Vergabe bestehen.
© Roman WimmersFür den Fall einer neuerlichen Energiepreiskrise plant die Bundesregierung einen automatischen Mechanismus zur Begrenzung des Strompreises. Haushalte sollen bei besonders hohen Strompreisen entlastet werden, gleichzeitig wird die Unterstützung für energieintensive Unternehmen ausgeweitet. Die entsprechenden Gesetzesentwürfe gehen nun in Begutachtung.
© Wiener NetzeDer Ausstieg aus Gas ist auch im Wohnungseigentum möglich. Für den Umstieg auf ein erneuerbares Heizsystem ist ein durchdachter Prozess von entscheidender Bedeutung – von der ersten Idee über die Machbarkeitsprüfung bis hin zur baulichen Umsetzung. Weil hier viele Menschen beteiligt sind, braucht es von Beginn an eine gemeinsame Vision, klare Schritte, verständliche Informationen und in den meisten Fällen eine Hausverwaltung, die das Projekt aktiv begleitet.
© Johannes ZinnerDie Sommermonate sind eine wichtige Zeit für Arbeiten an der Verkehrsinfrastruktur. Während viele Wiener*innen unterwegs oder im Urlaub waren, wurde an zahlreichen Stellen im Öffi-Netz gebaut, saniert und erweitert. Mit dem Abschluss wichtiger Sommerbaustellen, neuen Mobilitätsangeboten und der Verlängerung der Linie 18 wurden zentrale Projekte für eine leistungsfähige und zukunftssichere Mobilität in Wien umgesetzt. Nun richtet sich der Fokus auf einen leistungsfähigen Herbstbetrieb.
© Wiener LinienEin neuer Stationsname, eine Fahrplanänderung, eine Umleitung, ein Großevent oder eine größere Streckensperre – für uns sind das ganz unterschiedliche Situationen. Für die Fahrgäste läuft es am Ende aber immer auf dieselbe Frage hinaus: Wie komme ich möglichst einfach und zuverlässig ans Ziel? Gerade die vergangenen Monate waren aus Kund*inneninformations-Perspektive intensiv. Notwendige Modernisierungen, der Eurovision Song Contest in Wien und die Unterstützung während der Sperre der ÖBB-Stammstrecke zeigen, wie wichtig es ist, Informationen frühzeitig zu planen, verständlich aufzubereiten und gleichzeitig flexibel an neue Entwicklungen anzupassen.
© Tim Van der KuipSteigende Energiepreise, höhere Kosten für fossile Heizungen und künftig auch zusätzliche Belastungen im Verkehr: Die Klimawende verursacht nicht nur Investitionen, sondern kann für viele Haushalte auch finanzielle Herausforderungen mit sich bringen. Genau hier setzt der Klima-Sozialfonds der Europäischen Union an. Doch was steckt eigentlich dahinter? Warum gibt es den Fonds? Was ist im österreichischen Klima-Sozialplan vorgesehen? Und wo sehen die Wiener Stadtwerke Verbesserungsbedarf?
Unsere politischen Newsletter bieten fundierte Einblicke zu Energie, Mobilität und zentralen Zukunftsthemen der Wiener Stadtwerke-Gruppe – von Wien bis nach Brüssel.
Wählen Sie Ihren thematischen Schwerpunkt und entscheiden Sie selbst, worüber Sie informiert werden möchten.
Nähere Informationen zur Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten entnehmen Sie bitte unserer Datenschutzerklärung.