Die Zukunft braucht klare Positionen.

Wie gestalten wir die politischen Rahmenbedingungen für die Stadt von morgen?

Die Stadt von morgen wird heute entschieden.

Eine klimafitte Stadt, grüne Energie, verlässliche Öffis, ein gutes Leben für alle: das ist unser Antrieb. Auf unserer digitalen Public Affairs Plattform zeigen wir, wie Klimaneutralität, Leistbarkeit und Versorgungssicherheit zusammenpassen. Mit Praxiswissen liefern wir Beiträge für politische Entscheidungen in der Mobilitäts-, Infrastruktur- und Energiepolitik von Wien bis Brüssel. Denn die Zukunft entscheidet sich jetzt – und wir reden mit.

Aktuelles

© Jürgen Fälchle
22.09.2026

Neues Klimagesetz in Österreich: Das steht im Entwurf

Das Klimaschutzgesetz, dessen Verpflichtungszeitraum 2020 ausgelaufen ist, soll durch ein neues Klimagesetz abgelöst werden. Der Begutachtungsentwurf dazu legt neue Ziele, Zuständigkeiten und Prozesse fest. Im Mittelpunkt stehen die Erfüllung der europäischen Klimaziele und das österreichische Ziel der Klimaneutralität 2040. Dafür sieht der Entwurf unterschiedliche Instrumente vor, vom Klimafahrplan über jährliches Monitoring bis zu einem Sofortmechanismus bei drohender Verfehlung von EU-Zielen.

EU Flaggen vor dem Gebäude der EU-Kommission in Brüssel© Europäische Kommission
17.09.2026

EU-Update September 2026: Vergaberecht, Klimaziele & KI-Regeln

Im EU-Update für September 2026 stehen zentrale Weichenstellungen der europäischen Vergabe-, Energie- und Klimapolitik im Fokus. Die Europäische Kommission schlägt eine umfassende Reform des EU-Vergaberechts vor, während die Debatte über die Energie- und Klimaziele nach 2030 an Fahrt gewinnt. Gleichzeitig stehen die Überarbeitung des Emissionshandels, das neue Fahrgastpaket sowie aktuelle Entwicklungen bei KI und digitaler Souveränität auf der Agenda.

Drei EU Flaggen im Wind vor Kommissions-Gebäude© Francois Genon
17.09.2026

Public Procurement Act: EU-Kommission schlägt Reform des Vergaberechts vor

Die Europäische Kommission hat am 9. September einen Vorschlag für eine umfassende Reform des EU-Vergaberechts präsentiert. Geplant sind weitreichende Änderungen bei öffentlichen Beschaffungen durch ein stärker harmonisiertes Regelwerk, digitale Systeme, Qualitätskriterien und Resilienz. Gleichzeitig bleiben für Unternehmen im Bereich der Daseinsvorsorge zentrale Elemente wie die Inhouse-Vergabe bestehen.

Gelbe Gas-Dispatcher© Wiener Netze
16.09.2026

Gastbeitrag: Raus aus Gas im Wohnungseigentum - Warum ein gut geplanter Prozess entscheidend ist

Der Ausstieg aus Gas ist auch im Wohnungseigentum möglich. Für den Umstieg auf ein erneuerbares Heizsystem ist ein durchdachter Prozess von entscheidender Bedeutung – von der ersten Idee über die Machbarkeitsprüfung bis hin zur baulichen Umsetzung. Weil hier viele Menschen beteiligt sind, braucht es von Beginn an eine gemeinsame Vision, klare Schritte, verständliche Informationen und in den meisten Fällen eine Hausverwaltung, die das Projekt aktiv begleitet.

Personen auf der Rolltreppe auf dem Weg zur U-Bahn© Johannes Zinner
10.09.2026

Sommerbilanz Mobilität: Modernisiert, ausgebaut und bereit für den Herbst

Die Sommermonate sind eine wichtige Zeit für Arbeiten an der Verkehrsinfrastruktur. Während viele Wiener*innen unterwegs oder im Urlaub waren, wurde an zahlreichen Stellen im Öffi-Netz gebaut, saniert und erweitert. Mit dem Abschluss wichtiger Sommerbaustellen, neuen Mobilitätsangeboten und der Verlängerung der Linie 18 wurden zentrale Projekte für eine leistungsfähige und zukunftssichere Mobilität in Wien umgesetzt. Nun richtet sich der Fokus auf einen leistungsfähigen Herbstbetrieb.

Netzplan der Wiener Linien in der Ubahn© Wiener Linien
10.09.2026

Gastbeitrag: Kund*inneninformation bei den Wiener Linien

Ein neuer Stationsname, eine Fahrplanänderung, eine Umleitung, ein Großevent oder eine größere Streckensperre – für uns sind das ganz unterschiedliche Situationen. Für die Fahrgäste läuft es am Ende aber immer auf dieselbe Frage hinaus: Wie komme ich möglichst einfach und zuverlässig ans Ziel? Gerade die vergangenen Monate waren aus Kund*inneninformations-Perspektive intensiv. Notwendige Modernisierungen, der Eurovision Song Contest in Wien und die Unterstützung während der Sperre der ÖBB-Stammstrecke zeigen, wie wichtig es ist, Informationen frühzeitig zu planen, verständlich aufzubereiten und gleichzeitig flexibel an neue Entwicklungen anzupassen.

Windräder im Hintergrund, Vordergrund sind Rapspflanzen zu sehen© Tim Van der Kuip
09.09.2026

Klima-Sozialfonds: 770 Millionen Euro für sozialen Klimaschutz in Österreich

Steigende Energiepreise, höhere Kosten für fossile Heizungen und künftig auch zusätzliche Belastungen im Verkehr: Die Klimawende verursacht nicht nur Investitionen, sondern kann für viele Haushalte auch finanzielle Herausforderungen mit sich bringen. Genau hier setzt der Klima-Sozialfonds der Europäischen Union an. Doch was steckt eigentlich dahinter? Warum gibt es den Fonds? Was ist im österreichischen Klima-Sozialplan vorgesehen? Und wo sehen die Wiener Stadtwerke Verbesserungsbedarf?

Die Donau im Sommer 2026 bei Witzelsdorf: Der niedrige Pegel und die schmale Fahrrine sind deutlich zu erkennen.© viadonau/Stefan Scheuringer
08.09.2026

Hitzesommer & Energiekrise 2026: Politische Weichenstellungen

Der Sommer 2026 war eine Härteprobe für das europäische Energiesystem: Hohe Temperaturen und Trockenheit trafen auf eine zeitweise eingeschränkte Stromproduktion und gleichzeitig steigenden Strombedarf. Parallel dazu wurden in Österreich und auf europäischer Ebene wichtige energie- und klimapolitische Weichen gestellt. Zeit für einen Rückblick auf einen ereignisreichen Energiesommer.

Höchstpannungsleitungen Strommasten Wien SüdOst© Hans Prammer
18.08.2026

E-Control-Störungsstatistik 2025: Hohe Versorgungssicherheit in Wien

Die Stromversorgung in Österreich bleibt auf einem sehr hohen Niveau. Das zeigt die aktuell veröffentlichte Ausfall- und Störungsstatistik der E-Control für das Jahr 2025. Besonders zuverlässig ist die Versorgung in Wien: Mit einer durchschnittlichen ungeplanten Unterbrechungsdauer von 14,46 Minuten verzeichneten die Wiener Netze ihren bisher besten Wert. Damit liegt Wien auch unter dem österreichweiten Durchschnitt von 16,62 Minuten.

mehrere Aktenstapel in einem Büro© Wesley Tingey
23.07.2026

Erster Entbürokratisierungsbericht Österreichs: Warum schnellere Verfahren für Energie und Infrastruktur wichtig sind 

Ob der Ausbau von Strom- und Wärmenetzen, neue Photovoltaik- oder Windkraftanlagen oder Investitionen in den öffentlichen Verkehr – viele Projekte für die Energie- und Mobilitätswende hängen von effizienten Genehmigungs- und Verwaltungsverfahren ab. Am 9. Juli 2026 stellte Staatssekretär Sepp Schellhorn den ersten Entbürokratisierungsbericht der Republik Österreich vor. Darin zieht die Bundesregierung eine Bilanz ihrer bisherigen Maßnahmen zum Bürokratieabbau und zeigt auf, wo Unternehmen und Verwaltung weiterhin Handlungspotenzial sehen.

Draufsicht auf abgestellte Güterwaggons und Tankwagen auf mehreren parallelen Gleisen.© Eugene Zh
23.07.2026

Schienenkapazitäten: Neue EU-Verordnung beschlossen

Die Europäische Union hat mit der neuen Verordnung zum Kapazitätsmanagement auf der Schiene einen wichtigen Schritt gesetzt, um den Bahnverkehr leistungsfähiger, verlässlicher und attraktiver zu machen. Ziel ist es, die vorhandene Infrastruktur besser zu nutzen, die Koordination zwischen den europäischen Netzen zu verbessern und die Planung von Verkehren stärker auf die tatsächlichen Bedürfnisse von Fahrgästen und Verkehrsunternehmen auszurichten. Die Verordnung modernisiert den europäischen Rahmen für die Planung, Vergabe und Steuerung von Schienenkapazitäten und schafft dafür gemeinsame Standards.

Bergige Waldlandschaft mit Industrieerzeugnis-Wolken© Jon Anders Wiken
22.07.2026

ETS nach 2030: EU-Kommission hält am Emissionshandel fest und legt umfassende Reform vor 

Kaum ein europäisches Klimaschutzinstrument wurde in den vergangenen Monaten so intensiv diskutiert wie der Europäische Emissionshandel (EU ETS). Angesichts hoher Energiepreise, wachsender Wettbewerbsbedenken und zunehmender Transformationskosten hatten mehrere Mitgliedstaaten sowie Vertreter*innen energieintensiver Industrien Anpassungen bis hin zu einer grundlegenden Neuausrichtung des Systems gefordert. Auch die geplante Einbeziehung weiterer Sektoren – insbesondere der thermischen Abfallverwertung – wurde im Vorfeld kontrovers diskutiert.

Pressefoto der Feierlichkeiten zu 30 Jahren Wien Haus in Brüsel. Neun Personen posieren vor Wiener Rathaus© Stadt Wien
16.07.2026

Gastbeitrag: 30 Jahre EU-Kompetenz für Wien in Brüssel

Seit drei Jahrzehnten ist die Stadt Wien in Brüssel mit einem vierköpfigen Team vertreten, seit 17 Jahren leitet Michaela Kauer das Wien-Haus, das Verbindungsbüro der Stadt Wien zur EU, in dem auch die Wiener Stadtwerke untergebracht sind. Eine starke Stimme für Wien in Europa, erfolgreicher Einsatz für die Interessen von Städten in der EU, Agenda-Setting im Bereich leistbares Wohnen, und vieles mehr: von Beginn an, also der Eröffnung am 29. Mai 1996, macht sich Wien so in Brüssel für die Interessen der Wiener*innen auf EU-Ebene stark. Mit viel Erfolg: von der Abwehr der Liberalisierung des öffentlichen Verkehrs sowie der Privatisierung der kommunalen Wasserversorgung über den Fokus auf die kommunale Daseinsvorsorge bis hin zur Mitgestaltung der Europäischen Kulturhauptstädte und konkreten Gleichstellungszielen - die Wiener Expertise wird immer wieder gefragt.

Display eines Computers beim Programmieren© Markus Spiske
10.07.2026

EU-Aktionsplan für Cybersicherheit und KI: Rückenwind für den Schutz kritischer Infrastrukturen

Die Europäische Kommission hat einen Aktionsplan für Cybersicherheit und Künstliche Intelligenz vorgelegt. Ziel ist es, die Potenziale fortschrittlicher KI besser für die Cybersicherheit zu nutzen, Europa wirksamer vor den mit KI verbundenen Risiken zu schützen und gleichzeitig die technologische Souveränität der EU im Bereich fortschrittlicher KI auszubauen.

Gelbe Gas-Dispatcher© Wiener Netze
09.07.2026

Strategische Gasreserve bis 2029 verlängert 

Mit der Verlängerung der strategischen Gasreserve bis 1. April 2029 setzt Österreich ein wichtiges Signal für die Versorgungssicherheit. Diese Woche hat der Hauptausschuss des Nationalrats grünes Licht für die Verlängerung des ursprünglich bis 2027 befristeten Instruments der staatlichen Krisenvorsorge gegeben. Die strategische Gasreserve umfasst weiterhin 20 Terawattstunden (TWh) Erdgas, die ausschließlich in außergewöhnlichen Versorgungssituationen eingesetzt werden können. Im Jahr 2027 ist zudem eine Evaluierung vorgesehen, um die weitere Entwicklung der Versorgungslage und den zukünftigen Bedarf zu bewerten. Für die Verlängerung der strategischen Gasreserve sind im Doppelbudget 2027/2028 insgesamt 240 Millionen Euro eingeplant.

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