© Manfred HelmerWas braucht es, um öffentlichen Verkehr zukunftsfit zu gestalten?

Wie gestalten wir die politischen Rahmenbedingungen für die Stadt von morgen?
Eine klimafitte Stadt, grüne Energie, verlässliche Öffis, ein gutes Leben für alle: das ist unser Antrieb. Auf unserer digitalen Public Affairs Plattform zeigen wir, wie Klimaneutralität, Leistbarkeit und Versorgungssicherheit zusammenpassen. Mit Praxiswissen liefern wir Beiträge für politische Entscheidungen in der Mobilitäts-, Infrastruktur- und Energiepolitik von Wien bis Brüssel. Denn die Zukunft entscheidet sich jetzt – und wir reden mit.
© Manfred HelmerWas braucht es, um öffentlichen Verkehr zukunftsfit zu gestalten?
© Wien EnergieWie gelingt uns eine leistbare, klimafreundliche und versorgungssichere Energiezukunft?
© Europäisches ParlamentWas tut sich auf europäischer Ebene? Mit Infos aus Brüssel am Laufenden bleiben!
© Tim Van der KuipSteigende Energiepreise, höhere Kosten für fossile Heizungen und künftig auch zusätzliche Belastungen im Verkehr: Die Klimawende verursacht nicht nur Investitionen, sondern kann für viele Haushalte auch finanzielle Herausforderungen mit sich bringen. Genau hier setzt der Klima-Sozialfonds der Europäischen Union an. Doch was steckt eigentlich dahinter? Warum gibt es den Fonds? Was ist im österreichischen Klima-Sozialplan vorgesehen? Und wo sehen die Wiener Stadtwerke Verbesserungsbedarf?
© viadonau/Stefan ScheuringerDer Sommer 2026 war eine Härteprobe für das europäische Energiesystem: Hohe Temperaturen und Trockenheit trafen auf eine zeitweise eingeschränkte Stromproduktion und gleichzeitig steigenden Strombedarf. Parallel dazu wurden in Österreich und auf europäischer Ebene wichtige energie- und klimapolitische Weichen gestellt. Zeit für einen Rückblick auf einen ereignisreichen Energiesommer.
© Sibylle MausGemeinsam mit der europäischen Weltraumorganisation (ESA) hat die Energiewerkstatt eine neue Grundlage für die Bewertung der Windressourcen in Österreich geschaffen.
© Hans PrammerDie Stromversorgung in Österreich bleibt auf einem sehr hohen Niveau. Das zeigt die aktuell veröffentlichte Ausfall- und Störungsstatistik der E-Control für das Jahr 2025. Besonders zuverlässig ist die Versorgung in Wien: Mit einer durchschnittlichen ungeplanten Unterbrechungsdauer von 14,46 Minuten verzeichneten die Wiener Netze ihren bisher besten Wert. Damit liegt Wien auch unter dem österreichweiten Durchschnitt von 16,62 Minuten.
© Fiona FrommeltÖsterreich erlebt derzeit eine außergewöhnliche Hitzewelle. In Wien wurden in den vergangenen Tagen mit 41 Grad Celsius neue Temperaturrekorde gemessen. Was früher Ausnahme war, wird immer häufiger zur Realität. Wie sorgen die Wiener Stadtwerke dafür, dass Wien auch bei Rekordtemperaturen funktioniert?
© Wesley TingeyOb der Ausbau von Strom- und Wärmenetzen, neue Photovoltaik- oder Windkraftanlagen oder Investitionen in den öffentlichen Verkehr – viele Projekte für die Energie- und Mobilitätswende hängen von effizienten Genehmigungs- und Verwaltungsverfahren ab. Am 9. Juli 2026 stellte Staatssekretär Sepp Schellhorn den ersten Entbürokratisierungsbericht der Republik Österreich vor. Darin zieht die Bundesregierung eine Bilanz ihrer bisherigen Maßnahmen zum Bürokratieabbau und zeigt auf, wo Unternehmen und Verwaltung weiterhin Handlungspotenzial sehen.
© Eugene ZhDie Europäische Union hat mit der neuen Verordnung zum Kapazitätsmanagement auf der Schiene einen wichtigen Schritt gesetzt, um den Bahnverkehr leistungsfähiger, verlässlicher und attraktiver zu machen. Ziel ist es, die vorhandene Infrastruktur besser zu nutzen, die Koordination zwischen den europäischen Netzen zu verbessern und die Planung von Verkehren stärker auf die tatsächlichen Bedürfnisse von Fahrgästen und Verkehrsunternehmen auszurichten. Die Verordnung modernisiert den europäischen Rahmen für die Planung, Vergabe und Steuerung von Schienenkapazitäten und schafft dafür gemeinsame Standards.
© Jon Anders WikenKaum ein europäisches Klimaschutzinstrument wurde in den vergangenen Monaten so intensiv diskutiert wie der Europäische Emissionshandel (EU ETS). Angesichts hoher Energiepreise, wachsender Wettbewerbsbedenken und zunehmender Transformationskosten hatten mehrere Mitgliedstaaten sowie Vertreter*innen energieintensiver Industrien Anpassungen bis hin zu einer grundlegenden Neuausrichtung des Systems gefordert. Auch die geplante Einbeziehung weiterer Sektoren – insbesondere der thermischen Abfallverwertung – wurde im Vorfeld kontrovers diskutiert.
© Europäische KommissionDie Europäische Kommission hat am 17. Juli 2026 ein Energiepaket vorgelegt, das einen Aktionsplan zur Elektrifizierung der EU und einen Gesetzesvorschlag zu Netzentgelten enthält. Beide sollen dazu beitragen, die Energieunabhängigkeit der EU zu erhöhen und die Energiekosten zu senken.
© Stadt WienSeit drei Jahrzehnten ist die Stadt Wien in Brüssel mit einem vierköpfigen Team vertreten, seit 17 Jahren leitet Michaela Kauer das Wien-Haus, das Verbindungsbüro der Stadt Wien zur EU, in dem auch die Wiener Stadtwerke untergebracht sind. Eine starke Stimme für Wien in Europa, erfolgreicher Einsatz für die Interessen von Städten in der EU, Agenda-Setting im Bereich leistbares Wohnen, und vieles mehr: von Beginn an, also der Eröffnung am 29. Mai 1996, macht sich Wien so in Brüssel für die Interessen der Wiener*innen auf EU-Ebene stark. Mit viel Erfolg: von der Abwehr der Liberalisierung des öffentlichen Verkehrs sowie der Privatisierung der kommunalen Wasserversorgung über den Fokus auf die kommunale Daseinsvorsorge bis hin zur Mitgestaltung der Europäischen Kulturhauptstädte und konkreten Gleichstellungszielen - die Wiener Expertise wird immer wieder gefragt.
© Markus SpiskeDie Europäische Kommission hat einen Aktionsplan für Cybersicherheit und Künstliche Intelligenz vorgelegt. Ziel ist es, die Potenziale fortschrittlicher KI besser für die Cybersicherheit zu nutzen, Europa wirksamer vor den mit KI verbundenen Risiken zu schützen und gleichzeitig die technologische Souveränität der EU im Bereich fortschrittlicher KI auszubauen.
© Wiener NetzeMit der Verlängerung der strategischen Gasreserve bis 1. April 2029 setzt Österreich ein wichtiges Signal für die Versorgungssicherheit. Diese Woche hat der Hauptausschuss des Nationalrats grünes Licht für die Verlängerung des ursprünglich bis 2027 befristeten Instruments der staatlichen Krisenvorsorge gegeben. Die strategische Gasreserve umfasst weiterhin 20 Terawattstunden (TWh) Erdgas, die ausschließlich in außergewöhnlichen Versorgungssituationen eingesetzt werden können. Im Jahr 2027 ist zudem eine Evaluierung vorgesehen, um die weitere Entwicklung der Versorgungslage und den zukünftigen Bedarf zu bewerten. Für die Verlängerung der strategischen Gasreserve sind im Doppelbudget 2027/2028 insgesamt 240 Millionen Euro eingeplant.
© KI generierte Darstellung nach AITFür die Dekarbonisierung bestehender Fernwärmenetze verfolgen europäische Großstädte unterschiedliche Ansätze und Strategien. Eine Analyse zeigt, inwieweit sich „Best-Practice“ Beispiele für die Stadt Wien ableiten lassen.
© BKA/Florian SchrötterMit der Reformpartnerschaft haben sich Bund, Länder und Gemeinden auf gemeinsame Reformen in den Bereichen Verwaltung, Gesundheit, Bildung und Energie verständigt. Im Energiebereich stehen vor allem schnellere Verfahren, klarere Zuständigkeiten und Maßnahmen zur Dämpfung der Netzkosten im Mittelpunkt. Die politische Einigung bildet die Grundlage dafür, die notwendigen Gesetzesänderungen bis Ende 2026 auszuarbeiten.
© Sorin BasangeacMit dem Begutachtungsentwurf der Systemnutzungsentgelte-Grundsatzverordnung (SNE-G-V) konkretisiert die E-Control ihre Pläne für die neue Netzentgeltstruktur ab 2027. Die Verordnung auf Basis des ElWG bildet die Grundlage für die spätere Systemnutzungsentgelte-Tarifverordnung (SNE-T-V), in der die konkreten Entgelte für die einzelnen Netzbereiche und Netzebenen festgelegt werden.
© Wien EnergieDas 15. Energiewirtschaftliche Kolloquium von Wien Energie und der AAEE ist der Frage nachgegangen, welche Schlussfolgerungen sich aus heutigen Szenarien noch tätigen lassen und wie aussagekräftig sie in einer geopolitisch volatilen Zeit sind.
© Stadt WienDie Initiative „100 Projekte Raus aus Gas“ der Abteilung Energieplanung der Stadt Wien hat beim Publikumsvoting der European Sustainable Energy Awards 2026 der Europäischen Kommission den ersten Platz in der Kategorie „Local Energy Action“ erreicht. Die Auszeichnung wurde am 9. Juni 2026 in Brüssel verliehen.
© Europäische KommissionIm EU-Update für Juni 2026 stehen zentrale Weichenstellungen der europäischen Energie- und Industriepolitik im Fokus. Die Europäische Kommission treibt die Elektrifizierung als neues Leitprinzip voran und bereitet mit einem umfassenden Energiepaket wichtige Initiativen für Sommer vor. Gleichzeitig rückt die geplante Reform des EU-Emissionshandels in den Mittelpunkt einer Grundsatzdebatte zwischen Klima- und Industriepolitik. Auch darüber hinaus bleibt die EU-Regulierung dynamisch: von der Zukunft der Inhouse-Vergabe über neue Regeln für Ticketing und Fahrgastrechte bis hin zu Maßnahmen zur Stärkung der digitalen Souveränität Europas. Zudem feiert das Wien-Haus in Brüssel sein 30-jähriges Bestehen.
© Adrian Sulyok/UnsplashMit der Logistikstandortstrategie liegt erstmals ein bundesweiter Orientierungsrahmen für die Weiterentwicklung der Logistik in Österreich vor. Erarbeitet wurde die Strategie im Auftrag des Bundesministeriums für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI), das den Prozess unter Bundesminister Peter Hanke initiiert und koordiniert hat. Ziel ist es, die Leistungsfähigkeit des Logistikstandorts langfristig zu sichern und ihn auf neue Anforderungen - von Versorgungssicherheit über Digitalisierung bis hin zu Klimaschutz - auszurichten.
© Wiener StadtwerkeDer öffentliche Raum gehört zu den knappsten und zugleich am stärksten umkämpften Ressourcen Wiens. Wie in vielen anderen europäischen Metropolen treffen hier steigende Anforderungen auf begrenzte Flächen: Logistik – von der Last Mile zum Endkonsumenten bzw. zur Endkonsumentin, bedingt durch den E-Commerce, bis hin zur Belieferung des Einzelhandels – Klimaziele, wie sie im Masterplan Urbane Logistik formuliert sind, Ansprüche an die Aufenthaltsqualität, die Mobilität der Wiener*innen sowie die allgemeine wirtschaftliche Nutzung. Die Folge ist ein wachsender Nutzungsdruck.
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