Die Zukunft braucht klare Positionen.

Wie gestalten wir die politischen Rahmenbedingungen für die Stadt von morgen?

Die Stadt von morgen wird heute entschieden.

Eine klimafitte Stadt, grüne Energie, verlässliche Öffis, ein gutes Leben für alle: das ist unser Antrieb. Auf unserer digitalen Public Affairs Plattform zeigen wir, wie Klimaneutralität, Leistbarkeit und Versorgungssicherheit zusammenpassen. Mit Praxiswissen liefern wir Beiträge für politische Entscheidungen in der Mobilitäts-, Infrastruktur- und Energiepolitik von Wien bis Brüssel. Denn die Zukunft entscheidet sich jetzt – und wir reden mit.

Aktuelles

Windräder im Hintergrund, Vordergrund sind Rapspflanzen zu sehen© Tim Van der Kuip
09.09.2026

Klima-Sozialfonds: 770 Millionen Euro für sozialen Klimaschutz in Österreich

Steigende Energiepreise, höhere Kosten für fossile Heizungen und künftig auch zusätzliche Belastungen im Verkehr: Die Klimawende verursacht nicht nur Investitionen, sondern kann für viele Haushalte auch finanzielle Herausforderungen mit sich bringen. Genau hier setzt der Klima-Sozialfonds der Europäischen Union an. Doch was steckt eigentlich dahinter? Warum gibt es den Fonds? Was ist im österreichischen Klima-Sozialplan vorgesehen? Und wo sehen die Wiener Stadtwerke Verbesserungsbedarf?

Die Donau im Sommer 2026 bei Witzelsdorf: Der niedrige Pegel und die schmale Fahrrine sind deutlich zu erkennen.© viadonau/Stefan Scheuringer
08.09.2026

Hitzesommer & Energiekrise 2026: Politische Weichenstellungen

Der Sommer 2026 war eine Härteprobe für das europäische Energiesystem: Hohe Temperaturen und Trockenheit trafen auf eine zeitweise eingeschränkte Stromproduktion und gleichzeitig steigenden Strombedarf. Parallel dazu wurden in Österreich und auf europäischer Ebene wichtige energie- und klimapolitische Weichen gestellt. Zeit für einen Rückblick auf einen ereignisreichen Energiesommer.

Höchstpannungsleitungen Strommasten Wien SüdOst© Hans Prammer
18.08.2026

E-Control-Störungsstatistik 2025: Hohe Versorgungssicherheit in Wien

Die Stromversorgung in Österreich bleibt auf einem sehr hohen Niveau. Das zeigt die aktuell veröffentlichte Ausfall- und Störungsstatistik der E-Control für das Jahr 2025. Besonders zuverlässig ist die Versorgung in Wien: Mit einer durchschnittlichen ungeplanten Unterbrechungsdauer von 14,46 Minuten verzeichneten die Wiener Netze ihren bisher besten Wert. Damit liegt Wien auch unter dem österreichweiten Durchschnitt von 16,62 Minuten.

mehrere Aktenstapel in einem Büro© Wesley Tingey
23.07.2026

Erster Entbürokratisierungsbericht Österreichs: Warum schnellere Verfahren für Energie und Infrastruktur wichtig sind 

Ob der Ausbau von Strom- und Wärmenetzen, neue Photovoltaik- oder Windkraftanlagen oder Investitionen in den öffentlichen Verkehr – viele Projekte für die Energie- und Mobilitätswende hängen von effizienten Genehmigungs- und Verwaltungsverfahren ab. Am 9. Juli 2026 stellte Staatssekretär Sepp Schellhorn den ersten Entbürokratisierungsbericht der Republik Österreich vor. Darin zieht die Bundesregierung eine Bilanz ihrer bisherigen Maßnahmen zum Bürokratieabbau und zeigt auf, wo Unternehmen und Verwaltung weiterhin Handlungspotenzial sehen.

Draufsicht auf abgestellte Güterwaggons und Tankwagen auf mehreren parallelen Gleisen.© Eugene Zh
23.07.2026

Schienenkapazitäten: Neue EU-Verordnung beschlossen

Die Europäische Union hat mit der neuen Verordnung zum Kapazitätsmanagement auf der Schiene einen wichtigen Schritt gesetzt, um den Bahnverkehr leistungsfähiger, verlässlicher und attraktiver zu machen. Ziel ist es, die vorhandene Infrastruktur besser zu nutzen, die Koordination zwischen den europäischen Netzen zu verbessern und die Planung von Verkehren stärker auf die tatsächlichen Bedürfnisse von Fahrgästen und Verkehrsunternehmen auszurichten. Die Verordnung modernisiert den europäischen Rahmen für die Planung, Vergabe und Steuerung von Schienenkapazitäten und schafft dafür gemeinsame Standards.

Bergige Waldlandschaft mit Industrieerzeugnis-Wolken© Jon Anders Wiken
22.07.2026

ETS nach 2030: EU-Kommission hält am Emissionshandel fest und legt umfassende Reform vor 

Kaum ein europäisches Klimaschutzinstrument wurde in den vergangenen Monaten so intensiv diskutiert wie der Europäische Emissionshandel (EU ETS). Angesichts hoher Energiepreise, wachsender Wettbewerbsbedenken und zunehmender Transformationskosten hatten mehrere Mitgliedstaaten sowie Vertreter*innen energieintensiver Industrien Anpassungen bis hin zu einer grundlegenden Neuausrichtung des Systems gefordert. Auch die geplante Einbeziehung weiterer Sektoren – insbesondere der thermischen Abfallverwertung – wurde im Vorfeld kontrovers diskutiert.

Pressefoto der Feierlichkeiten zu 30 Jahren Wien Haus in Brüsel. Neun Personen posieren vor Wiener Rathaus© Stadt Wien
16.07.2026

Gastbeitrag: 30 Jahre EU-Kompetenz für Wien in Brüssel

Seit drei Jahrzehnten ist die Stadt Wien in Brüssel mit einem vierköpfigen Team vertreten, seit 17 Jahren leitet Michaela Kauer das Wien-Haus, das Verbindungsbüro der Stadt Wien zur EU, in dem auch die Wiener Stadtwerke untergebracht sind. Eine starke Stimme für Wien in Europa, erfolgreicher Einsatz für die Interessen von Städten in der EU, Agenda-Setting im Bereich leistbares Wohnen, und vieles mehr: von Beginn an, also der Eröffnung am 29. Mai 1996, macht sich Wien so in Brüssel für die Interessen der Wiener*innen auf EU-Ebene stark. Mit viel Erfolg: von der Abwehr der Liberalisierung des öffentlichen Verkehrs sowie der Privatisierung der kommunalen Wasserversorgung über den Fokus auf die kommunale Daseinsvorsorge bis hin zur Mitgestaltung der Europäischen Kulturhauptstädte und konkreten Gleichstellungszielen - die Wiener Expertise wird immer wieder gefragt.

Display eines Computers beim Programmieren© Markus Spiske
10.07.2026

EU-Aktionsplan für Cybersicherheit und KI: Rückenwind für den Schutz kritischer Infrastrukturen

Die Europäische Kommission hat einen Aktionsplan für Cybersicherheit und Künstliche Intelligenz vorgelegt. Ziel ist es, die Potenziale fortschrittlicher KI besser für die Cybersicherheit zu nutzen, Europa wirksamer vor den mit KI verbundenen Risiken zu schützen und gleichzeitig die technologische Souveränität der EU im Bereich fortschrittlicher KI auszubauen.

Gelbe Gas-Dispatcher© Wiener Netze
09.07.2026

Strategische Gasreserve bis 2029 verlängert 

Mit der Verlängerung der strategischen Gasreserve bis 1. April 2029 setzt Österreich ein wichtiges Signal für die Versorgungssicherheit. Diese Woche hat der Hauptausschuss des Nationalrats grünes Licht für die Verlängerung des ursprünglich bis 2027 befristeten Instruments der staatlichen Krisenvorsorge gegeben. Die strategische Gasreserve umfasst weiterhin 20 Terawattstunden (TWh) Erdgas, die ausschließlich in außergewöhnlichen Versorgungssituationen eingesetzt werden können. Im Jahr 2027 ist zudem eine Evaluierung vorgesehen, um die weitere Entwicklung der Versorgungslage und den zukünftigen Bedarf zu bewerten. Für die Verlängerung der strategischen Gasreserve sind im Doppelbudget 2027/2028 insgesamt 240 Millionen Euro eingeplant.

Am 01. Juli 2026 nahm Bundeskanzler Christian Stocker (3.v.r.) an einer Pressekonferenz zur Reformpartnerschaft teil. Im Bild v. l. Landesrat Peter Reichmann, Landeshauptmann Markus Wallner, Landeshauptmann Anton Mattle, Bundesministerin Beate Meinl-Reisinger, Vizekanzler Andreas Babler, Landeshauptmann Michael Ludwig, Gemeindebundpräsident Johannes Pressl.© BKA/Florian Schrötter
02.07.2026

Reformpartnerschaft: Was wir über die Pläne im Energiesektor wissen 

Mit der Reformpartnerschaft haben sich Bund, Länder und Gemeinden auf gemeinsame Reformen in den Bereichen Verwaltung, Gesundheit, Bildung und Energie verständigt. Im Energiebereich stehen vor allem schnellere Verfahren, klarere Zuständigkeiten und Maßnahmen zur Dämpfung der Netzkosten im Mittelpunkt. Die politische Einigung bildet die Grundlage dafür, die notwendigen Gesetzesänderungen bis Ende 2026 auszuarbeiten.

Hochspannungsmast und Himmel© Sorin Basangeac
02.07.2026

Begutachtungsentwurf der Systemnutzungsentgelte-Grundsatzverordnung: Das steht drin 

Mit dem Begutachtungsentwurf der Systemnutzungsentgelte-Grundsatzverordnung (SNE-G-V) konkretisiert die E-Control ihre Pläne für die neue Netzentgeltstruktur ab 2027. Die Verordnung auf Basis des ElWG bildet die Grundlage für die spätere Systemnutzungsentgelte-Tarifverordnung (SNE-T-V), in der die konkreten Entgelte für die einzelnen Netzbereiche und Netzebenen festgelegt werden.

EU Flaggen vor dem Gebäude der EU-Kommission in Brüssel© Europäische Kommission
18.06.2026

EU-Update: Juni 2026

Im EU-Update für Juni 2026 stehen zentrale Weichenstellungen der europäischen Energie- und Industriepolitik im Fokus. Die Europäische Kommission treibt die Elektrifizierung als neues Leitprinzip voran und bereitet mit einem umfassenden Energiepaket wichtige Initiativen für Sommer vor. Gleichzeitig rückt die geplante Reform des EU-Emissionshandels in den Mittelpunkt einer Grundsatzdebatte zwischen Klima- und Industriepolitik. Auch darüber hinaus bleibt die EU-Regulierung dynamisch: von der Zukunft der Inhouse-Vergabe über neue Regeln für Ticketing und Fahrgastrechte bis hin zu Maßnahmen zur Stärkung der digitalen Souveränität Europas. Zudem feiert das Wien-Haus in Brüssel sein 30-jähriges Bestehen.

Logistikzentrum© Adrian Sulyok/Unsplash
17.06.2026

Logistikstandortstrategie: Rahmen für eine zukunftsfähige Versorgung 

Mit der Logistikstandortstrategie liegt erstmals ein bundesweiter Orientierungsrahmen für die Weiterentwicklung der Logistik in Österreich vor. Erarbeitet wurde die Strategie im Auftrag des Bundesministeriums für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI), das den Prozess unter Bundesminister Peter Hanke initiiert und koordiniert hat. Ziel ist es, die Leistungsfähigkeit des Logistikstandorts langfristig zu sichern und ihn auf neue Anforderungen - von Versorgungssicherheit über Digitalisierung bis hin zu Klimaschutz - auszurichten.

Eine Whitelabel paketbox, Nextbox von den Wiener Stadtwerken© Wiener Stadtwerke
12.06.2026

Gastbeitrag: Evidenzbasierte Verbindung von Mobilität und Logistik

Der öffentliche Raum gehört zu den knappsten und zugleich am stärksten umkämpften Ressourcen Wiens. Wie in vielen anderen europäischen Metropolen treffen hier steigende Anforderungen auf begrenzte Flächen: Logistik – von der Last Mile zum Endkonsumenten bzw. zur Endkonsumentin, bedingt durch den E-Commerce, bis hin zur Belieferung des Einzelhandels – Klimaziele, wie sie im Masterplan Urbane Logistik formuliert sind, Ansprüche an die Aufenthaltsqualität, die Mobilität der Wiener*innen sowie die allgemeine wirtschaftliche Nutzung. Die Folge ist ein wachsender Nutzungsdruck.

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