© Manfred HelmerWas braucht es, um öffentlichen Verkehr zukunftsfit zu gestalten?

Wie gestalten wir die politischen Rahmenbedingungen für die Stadt von morgen?
Eine klimafitte Stadt, grüne Energie, verlässliche Öffis, ein gutes Leben für alle: das ist unser Antrieb. Auf unserer digitalen Public Affairs Plattform zeigen wir, wie Klimaneutralität, Leistbarkeit und Versorgungssicherheit zusammenpassen. Mit Praxiswissen liefern wir Beiträge für politische Entscheidungen in der Mobilitäts-, Infrastruktur- und Energiepolitik von Wien bis Brüssel. Denn die Zukunft entscheidet sich jetzt – und wir reden mit.
© Manfred HelmerWas braucht es, um öffentlichen Verkehr zukunftsfit zu gestalten?
© Wien EnergieWie gelingt uns eine leistbare, klimafreundliche und versorgungssichere Energiezukunft?
© Europäisches ParlamentWas tut sich auf europäischer Ebene? Mit Infos aus Brüssel am Laufenden bleiben!
© Jürgen FälchleDas Klimaschutzgesetz, dessen Verpflichtungszeitraum 2020 ausgelaufen ist, soll durch ein neues Klimagesetz abgelöst werden. Der Begutachtungsentwurf dazu legt neue Ziele, Zuständigkeiten und Prozesse fest. Im Mittelpunkt stehen die Erfüllung der europäischen Klimaziele und das österreichische Ziel der Klimaneutralität 2040. Dafür sieht der Entwurf unterschiedliche Instrumente vor, vom Klimafahrplan über jährliches Monitoring bis zu einem Sofortmechanismus bei drohender Verfehlung von EU-Zielen.
© Europäische KommissionIm EU-Update für September 2026 stehen zentrale Weichenstellungen der europäischen Vergabe-, Energie- und Klimapolitik im Fokus. Die Europäische Kommission schlägt eine umfassende Reform des EU-Vergaberechts vor, während die Debatte über die Energie- und Klimaziele nach 2030 an Fahrt gewinnt. Gleichzeitig stehen die Überarbeitung des Emissionshandels, das neue Fahrgastpaket sowie aktuelle Entwicklungen bei KI und digitaler Souveränität auf der Agenda.
© Francois GenonDie Europäische Kommission hat am 9. September einen Vorschlag für eine umfassende Reform des EU-Vergaberechts präsentiert. Geplant sind weitreichende Änderungen bei öffentlichen Beschaffungen durch ein stärker harmonisiertes Regelwerk, digitale Systeme, Qualitätskriterien und Resilienz. Gleichzeitig bleiben für Unternehmen im Bereich der Daseinsvorsorge zentrale Elemente wie die Inhouse-Vergabe bestehen.
© Roman WimmersFür den Fall einer neuerlichen Energiepreiskrise plant die Bundesregierung einen automatischen Mechanismus zur Begrenzung des Strompreises. Haushalte sollen bei besonders hohen Strompreisen entlastet werden, gleichzeitig wird die Unterstützung für energieintensive Unternehmen ausgeweitet. Die entsprechenden Gesetzesentwürfe gehen nun in Begutachtung.
© Wiener NetzeDer Ausstieg aus Gas ist auch im Wohnungseigentum möglich. Für den Umstieg auf ein erneuerbares Heizsystem ist ein durchdachter Prozess von entscheidender Bedeutung – von der ersten Idee über die Machbarkeitsprüfung bis hin zur baulichen Umsetzung. Weil hier viele Menschen beteiligt sind, braucht es von Beginn an eine gemeinsame Vision, klare Schritte, verständliche Informationen und in den meisten Fällen eine Hausverwaltung, die das Projekt aktiv begleitet.
© Johannes ZinnerDie Sommermonate sind eine wichtige Zeit für Arbeiten an der Verkehrsinfrastruktur. Während viele Wiener*innen unterwegs oder im Urlaub waren, wurde an zahlreichen Stellen im Öffi-Netz gebaut, saniert und erweitert. Mit dem Abschluss wichtiger Sommerbaustellen, neuen Mobilitätsangeboten und der Verlängerung der Linie 18 wurden zentrale Projekte für eine leistungsfähige und zukunftssichere Mobilität in Wien umgesetzt. Nun richtet sich der Fokus auf einen leistungsfähigen Herbstbetrieb.
© Wiener LinienEin neuer Stationsname, eine Fahrplanänderung, eine Umleitung, ein Großevent oder eine größere Streckensperre – für uns sind das ganz unterschiedliche Situationen. Für die Fahrgäste läuft es am Ende aber immer auf dieselbe Frage hinaus: Wie komme ich möglichst einfach und zuverlässig ans Ziel? Gerade die vergangenen Monate waren aus Kund*inneninformations-Perspektive intensiv. Notwendige Modernisierungen, der Eurovision Song Contest in Wien und die Unterstützung während der Sperre der ÖBB-Stammstrecke zeigen, wie wichtig es ist, Informationen frühzeitig zu planen, verständlich aufzubereiten und gleichzeitig flexibel an neue Entwicklungen anzupassen.
© Tim Van der KuipSteigende Energiepreise, höhere Kosten für fossile Heizungen und künftig auch zusätzliche Belastungen im Verkehr: Die Klimawende verursacht nicht nur Investitionen, sondern kann für viele Haushalte auch finanzielle Herausforderungen mit sich bringen. Genau hier setzt der Klima-Sozialfonds der Europäischen Union an. Doch was steckt eigentlich dahinter? Warum gibt es den Fonds? Was ist im österreichischen Klima-Sozialplan vorgesehen? Und wo sehen die Wiener Stadtwerke Verbesserungsbedarf?
© viadonau/Stefan ScheuringerDer Sommer 2026 war eine Härteprobe für das europäische Energiesystem: Hohe Temperaturen und Trockenheit trafen auf eine zeitweise eingeschränkte Stromproduktion und gleichzeitig steigenden Strombedarf. Parallel dazu wurden in Österreich und auf europäischer Ebene wichtige energie- und klimapolitische Weichen gestellt. Zeit für einen Rückblick auf einen ereignisreichen Energiesommer.
© Sibylle MausGemeinsam mit der europäischen Weltraumorganisation (ESA) hat die Energiewerkstatt eine neue Grundlage für die Bewertung der Windressourcen in Österreich geschaffen.
© Hans PrammerDie Stromversorgung in Österreich bleibt auf einem sehr hohen Niveau. Das zeigt die aktuell veröffentlichte Ausfall- und Störungsstatistik der E-Control für das Jahr 2025. Besonders zuverlässig ist die Versorgung in Wien: Mit einer durchschnittlichen ungeplanten Unterbrechungsdauer von 14,46 Minuten verzeichneten die Wiener Netze ihren bisher besten Wert. Damit liegt Wien auch unter dem österreichweiten Durchschnitt von 16,62 Minuten.
© Fiona FrommeltÖsterreich erlebt derzeit eine außergewöhnliche Hitzewelle. In Wien wurden in den vergangenen Tagen mit 41 Grad Celsius neue Temperaturrekorde gemessen. Was früher Ausnahme war, wird immer häufiger zur Realität. Wie sorgen die Wiener Stadtwerke dafür, dass Wien auch bei Rekordtemperaturen funktioniert?
© Wesley TingeyOb der Ausbau von Strom- und Wärmenetzen, neue Photovoltaik- oder Windkraftanlagen oder Investitionen in den öffentlichen Verkehr – viele Projekte für die Energie- und Mobilitätswende hängen von effizienten Genehmigungs- und Verwaltungsverfahren ab. Am 9. Juli 2026 stellte Staatssekretär Sepp Schellhorn den ersten Entbürokratisierungsbericht der Republik Österreich vor. Darin zieht die Bundesregierung eine Bilanz ihrer bisherigen Maßnahmen zum Bürokratieabbau und zeigt auf, wo Unternehmen und Verwaltung weiterhin Handlungspotenzial sehen.
© Eugene ZhDie Europäische Union hat mit der neuen Verordnung zum Kapazitätsmanagement auf der Schiene einen wichtigen Schritt gesetzt, um den Bahnverkehr leistungsfähiger, verlässlicher und attraktiver zu machen. Ziel ist es, die vorhandene Infrastruktur besser zu nutzen, die Koordination zwischen den europäischen Netzen zu verbessern und die Planung von Verkehren stärker auf die tatsächlichen Bedürfnisse von Fahrgästen und Verkehrsunternehmen auszurichten. Die Verordnung modernisiert den europäischen Rahmen für die Planung, Vergabe und Steuerung von Schienenkapazitäten und schafft dafür gemeinsame Standards.
© Jon Anders WikenKaum ein europäisches Klimaschutzinstrument wurde in den vergangenen Monaten so intensiv diskutiert wie der Europäische Emissionshandel (EU ETS). Angesichts hoher Energiepreise, wachsender Wettbewerbsbedenken und zunehmender Transformationskosten hatten mehrere Mitgliedstaaten sowie Vertreter*innen energieintensiver Industrien Anpassungen bis hin zu einer grundlegenden Neuausrichtung des Systems gefordert. Auch die geplante Einbeziehung weiterer Sektoren – insbesondere der thermischen Abfallverwertung – wurde im Vorfeld kontrovers diskutiert.
© Europäische KommissionDie Europäische Kommission hat am 17. Juli 2026 ein Energiepaket vorgelegt, das einen Aktionsplan zur Elektrifizierung der EU und einen Gesetzesvorschlag zu Netzentgelten enthält. Beide sollen dazu beitragen, die Energieunabhängigkeit der EU zu erhöhen und die Energiekosten zu senken.
© Stadt WienSeit drei Jahrzehnten ist die Stadt Wien in Brüssel mit einem vierköpfigen Team vertreten, seit 17 Jahren leitet Michaela Kauer das Wien-Haus, das Verbindungsbüro der Stadt Wien zur EU, in dem auch die Wiener Stadtwerke untergebracht sind. Eine starke Stimme für Wien in Europa, erfolgreicher Einsatz für die Interessen von Städten in der EU, Agenda-Setting im Bereich leistbares Wohnen, und vieles mehr: von Beginn an, also der Eröffnung am 29. Mai 1996, macht sich Wien so in Brüssel für die Interessen der Wiener*innen auf EU-Ebene stark. Mit viel Erfolg: von der Abwehr der Liberalisierung des öffentlichen Verkehrs sowie der Privatisierung der kommunalen Wasserversorgung über den Fokus auf die kommunale Daseinsvorsorge bis hin zur Mitgestaltung der Europäischen Kulturhauptstädte und konkreten Gleichstellungszielen - die Wiener Expertise wird immer wieder gefragt.
© Markus SpiskeDie Europäische Kommission hat einen Aktionsplan für Cybersicherheit und Künstliche Intelligenz vorgelegt. Ziel ist es, die Potenziale fortschrittlicher KI besser für die Cybersicherheit zu nutzen, Europa wirksamer vor den mit KI verbundenen Risiken zu schützen und gleichzeitig die technologische Souveränität der EU im Bereich fortschrittlicher KI auszubauen.
© Wiener NetzeMit der Verlängerung der strategischen Gasreserve bis 1. April 2029 setzt Österreich ein wichtiges Signal für die Versorgungssicherheit. Diese Woche hat der Hauptausschuss des Nationalrats grünes Licht für die Verlängerung des ursprünglich bis 2027 befristeten Instruments der staatlichen Krisenvorsorge gegeben. Die strategische Gasreserve umfasst weiterhin 20 Terawattstunden (TWh) Erdgas, die ausschließlich in außergewöhnlichen Versorgungssituationen eingesetzt werden können. Im Jahr 2027 ist zudem eine Evaluierung vorgesehen, um die weitere Entwicklung der Versorgungslage und den zukünftigen Bedarf zu bewerten. Für die Verlängerung der strategischen Gasreserve sind im Doppelbudget 2027/2028 insgesamt 240 Millionen Euro eingeplant.
© KI generierte Darstellung nach AITFür die Dekarbonisierung bestehender Fernwärmenetze verfolgen europäische Großstädte unterschiedliche Ansätze und Strategien. Eine Analyse zeigt, inwieweit sich „Best-Practice“ Beispiele für die Stadt Wien ableiten lassen.
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