© Manfred HelmerWas braucht es, um öffentlichen Verkehr zukunftsfit zu gestalten?
Wie gestalten wir die politischen Rahmenbedingungen für die Stadt von morgen?
Eine klimafitte Stadt, grüne Energie, verlässliche Öffis, ein gutes Leben für alle: das ist unser Antrieb. Auf unserer digitalen Public Affairs Plattform zeigen wir, wie Klimaneutralität, Leistbarkeit und Versorgungssicherheit zusammenpassen. Mit Praxiswissen liefern wir Beiträge für politische Entscheidungen in der Mobilitäts-, Infrastruktur- und Energiepolitik von Wien bis Brüssel. Denn die Zukunft entscheidet sich jetzt – und wir reden mit.
© Manfred HelmerWas braucht es, um öffentlichen Verkehr zukunftsfit zu gestalten?
© Wien EnergieWie gelingt uns eine leistbare, klimafreundliche und versorgungssichere Energiezukunft?
© Europäisches ParlamentWas tut sich auf europäischer Ebene? Mit Infos aus Brüssel am Laufenden bleiben!
© Europäische Kommission Am 29. April 2026 hat die Europäische Kommission ihre Beihilferegeln überarbeitet. Damit möchte sie den Mitgliedstaaten erlauben, umfangreichere Subventionen als bisher an besonders von der aktuellen Energiekrise betroffene Unternehmen auszahlen zu dürfen. Normalerweise setzt das europäische Wettbewerbsrecht hierfür engere Grenzen, um keine Verzerrungen im europäischen Binnenmarkt zuzulassen.
© BMIMIDie Mobilitätskonferenz 2026 fand am 20. und 21. April 2026 in Wien statt und wurde vom Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI) veranstaltet. Sie bildete den zentralen Austausch zur Mobilitätswende in Österreich und brachte Vertreter*innen aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Praxis zusammen. Ziel der Konferenz war es, aktuelle Herausforderungen zu beleuchten und gemeinsame Lösungsansätze für ein zukunftsfähiges Mobilitätssystem zu diskutieren.
© Europäische KommissionDie Europäische Kommission hat gestern ihre angekündigte „Toolbox“ zur Senkung der Energiepreise veröffentlicht. Kurzfristige Entlastung und Versorgungssicherheit sollen eng mit strukturellen Reformen verknüpft werden, mit einem starken Fokus auf Elektrifizierung, Netze und europäische Koordination. Die Kommission versteht die aktuelle Situation nicht nur als Krise, sondern als Beschleuniger für den Umbau des Energiesystems.
© Europäische KommissionIm EU-Update für April 2026 geht es um aktuelle Entwicklungen auf EU-Ebene – mit einem klaren Schwerpunkt auf Energie. Der Konflikt im Iran und die Folgen für Preise und Versorgungssicherheit prägen derzeit viele Diskussionen in Brüssel. Außerdem im Blick: der Ausbau der Energienetze, neue Ansätze für mehr europäische Wettbewerbsfähigkeit („Made in Europe“), die KI-Regulierung sowie Themen rund um digitale Mobilität und Ticketing.
© Wien EnergieWarum treffen Energiekrisen Österreich besonders hart? Die hohe Abhängigkeit von importiertem Öl und Gas macht Haushalte, Unternehmen und den Staat anfällig für Preisschocks – mit spürbaren Folgen für Wohlstand und Wettbewerbsfähigkeit. Doch es gibt einen Ausweg: Mit mehr heimischer, erneuerbarer Energie und effizienteren Technologien kann Österreich seine Risikoposition deutlich verbessern. Jetzt entscheidet sich, ob wir diesen Weg konsequent weitergehen.
© Bubu DujmicBarrierefreiheit ist für die Wiener Stadtwerke Gruppe kein Zusatz, sondern ein Fundament. Als Konzernbeauftragter für Barrierefreiheit erlebt Hans-Jürgen Groß täglich, wie entscheidend es ist, Barrieren nicht erst im Nachhinein zu beseitigen, sondern sie gar nicht erst entstehen zu lassen. Denn echte Inklusion beginnt dort, wo wir Systeme, Prozesse und Angebote von Anfang an so gestalten, dass sie für alle Menschen zugänglich sind.
© WLB/TopfDie Badner Bahn ist eine der wichtigsten Lebensadern zwischen Wien und dem südlichen Umland. Über 15,3 Millionen Fahrgäste waren 2025 zwischen Wien Oper und Baden Josefsplatz unterwegs – Tendenz weiter steigend. Damit diese Verbindung auch in Zukunft zuverlässig und leistungsfähig bleibt, investieren die Wiener Lokalbahnen 2026 intensiv in die Modernisierung der Strecke.
© Hans PrammerWer Strom aus dem Netz bezieht, zahlt Netzentgelte – aber oft nicht entsprechend seiner tatsächlichen Belastung fürs Netz. Eine Reform, die die Leistungskomponente auf der untersten Netzebene stärker betont, wäre verursachungsgerechter, würde Kleinstverbraucher entlasten und netzdienliches Verhalten belohnen.
© Wien EnergieDas Erneuerbaren-Ausbau-Beschleunigungs-Gesetz (EABG), das bereits letzten Herbst in Begutachtung war, soll als „Fast-Track“ der Energiewende dienen und Unabhängigkeiten durch mehr heimische Energieerzeugung abbauen. Nach der heute präsentierten Regierungsvorlage geht es nun in die Zweidrittel-Verhandlungen. Was hat sich geändert?
© Christian LendlNachhaltigkeit ist in vielen Unternehmen längst angekommen – doch wie lässt sich ihr tatsächliches Potenzial messbar machen? Ein neues White Paper des Climate Labs in Kooperation mit Wien Energie zeigt, wie sich Nachhaltigkeit quantifizieren lässt und welche Chancen sich daraus eröffnen.
© Adobe StockDie vom Beratungsunternehmen Guidehouse durchgeführte Studie untersucht die Entwicklung des Biomethanmarkts in Europa bis 2050. Ziel der Studie ist es, Chancen, Risiken und wirtschaftliche Potenziale zu bewerten und eine Grundlage für nationale Überlegungen zu schaffen.
© Adobe StockDer SoutH2 Corridor ist eine gemeinsame Initiative der Netzbetreiber Snam (Italien), TAG (Österreich), Gas Connect Austria und bayernets (Deutschland). Er stellt eine geplante Importroute für grünen Wasserstoff dar, der künftig in Algerien und Tunesien produziert und über großteils bestehende, umgerüstete Leitungsnetze zur industriellen Nutzung nach Italien, Österreich und Deutschland transportiert werden soll. Die Gas Connect Austria ist mit ihrem Projekt „H2 Backbone WAG+Penta-West“ für einen Teilabschnitt dieser Route auf österreichischem Boden verantwortlich.
© Kristine KozakaMobilitätsdaten sind das Fundament eines modernen Verkehrssystems. Ihre Qualität entscheidet darüber, wie effizient, nachhaltig und sozial inklusiv unsere Mobilität ist. In Wien wurde mit dem Aufbau der GIP als digitaler Zwilling des Verkehrssystems früh ein wichtiger Schritt gesetzt. Doch warum sind Mobilitätsdaten so entscheidend – und wie sichern wir ihre Qualität und Souveränität?
© Simon BoxusDie Europäische Kommission hat am 4. März ihren lang erwarteten Vorschlag für einen Industrial Accelerator Act (IAA) vorgestellt. Das neue Instrument ist Teil des Clean Industrial Deal und soll Europas Wettbewerbsfähigkeit stärken, indem Produktionskapazitäten für saubere Technologien ausgebaut und die Nachfrage nach in Europa hergestellten Produkten gesteigert wird. Der Vorschlag enthält unter anderem neue Kriterien für „Made in EU“ und „kohlenstoffarme“ Produkte in der öffentlichen Beschaffung sowie Maßnahmen zur Beschleunigung von Genehmigungsverfahren und zur Steuerung ausländischer Investitionen in strategischen Industrien. Damit greift die Kommission zentrale industrie- und energiepolitische Fragen auf: Wie kann Europa seine industrielle Basis stärken, auf die Konkurrenz aus den USA und China reagieren und gleichzeitig die Transformation zu einer klimaneutralen Wirtschaft vorantreiben?
© Jonathan FarberDie Energiewirtschaft ist im Umbruch - und mit ihr die Frage, wer sie in Zukunft gestaltet. Warum es gerade jetzt mehr Frauen in energiewirtschaftlichen Berufen braucht, was sie für eine Karriere in der Branche brauchen und warum diverse Teams längst mehr als ein Nice-to-have sind, erklären Bernadette Irnberger und Leila Teymournia im Interview.
© Wien EnergieÖsterreich steht wirtschaftspolitisch an einem Wendepunkt: Infrastrukturinvestitionen und Zusammenarbeit über Ländergrenzen hinweg werden zum Schlüssel für Wettbewerbsfähigkeit und Energiewende. Der Doppelgipfel 2026 von Wien Energie bringt dafür zentrale Akteure aus Wien und der Steiermark an einen Tisch. Wie kann gemeinsame Infrastrukturpolitik Österreichs Zukunft sichern?
© FotaliaWer kontrolliert im Ernstfall unsere Daten? Welche Zugriffsrechte gelten und wie unabhängig ist Europas digitale Infrastruktur wirklich? Fragen wie diese galten lange als technische Detailthemen - heute stehen sie im Zentrum einer strategischen Grundsatzdebatte. Mit zunehmenden geopolitischen Spannungen rückt Europas digitale Handlungsfähigkeit in den Fokus. Die Abhängigkeit von internationalen Infrastrukturlieferanten, Softwareherstellern, Cloud- und Plattformanbietern wird nicht mehr nur wirtschaftlich bewertet, sondern zunehmend als Risiko für Sicherheit und Resilienz verstanden. Für Betreiber kritischer Infrastruktur ist das unmittelbar relevant. Die Wiener Stadtwerke sehen digitale Stabilität inzwischen als Teil moderner Daseinsvorsorge. Resilienz endet nicht bei Energie, Mobilität oder Netzen – sie umfasst auch die digitale Ebene, auf der zentrale Systeme und Daten verlässlich funktionieren müssen.
© Wiener StadtwerkeDie Geschäftsführung der Wiener Stadtwerke - Generaldirektor Peter Weinelt und Generaldirektor-Stellvertreterin Monika Unterholzner - war am 2. und 3. März in Brüssel, wo Termine mit hochrangigen politischen Vertreter*innen sowie mehrere Fachgespräche auf der Agenda standen. Höhepunkt des Aufenthalts war eine Abendveranstaltung im Wien-Haus unter dem Titel „Strengthening Europe’s Resilience: The Security of Critical Energy and Mobility Infrastructures“, bei der die Sicherheit und Resilienz kritischer Energie- und Mobilitätsinfrastrukturen im Mittelpunkt standen.
© Wien EnergieÖsterreich hat sich eine 100 % erneuerbare Stromerzeugung bis 2030 zum Ziel gesetzt. Um die Stromwende zu realisieren, sind massive Investitionen in die Transformation des Energiesystems erforderlich. Unsere aktuelle WIFO-Studie zeigt nun am Beispiel des Erneuerbaren-Ausbaus von Wien Energie in der Steiermark, dass dieser nicht nur in den Klimaschutz einzahlt, sondern auch Wertschöpfung in der Region schafft und zur Versorgungssicherheit beiträgt.
© Wien EnergieDie Europäische Kommission hat am 11. Februar einen umfassenden Aktionsplan zur Bekämpfung der zunehmenden Drohnenbedrohung in der EU vorgelegt. Besonders hervorzuheben ist, dass die Kommission ausdrücklich anerkennt, wie stark Betreiber kritischer Infrastrukturen von dieser Entwicklung betroffen sind. Sie greift damit zentrale Themen auf, die für die Wiener Stadtwerke von hoher Relevanz sind und wichtige Elemente der bereits formulierten Anforderungen im Bereich Drohnen- und Infrastruktursicherheit widerspiegeln.
© Wiener LinienWien steht an einem Punkt, an dem die Weichen für die Mobilität der kommenden Jahrzehnte gestellt werden. Das Wiener Öffi-Netz gehört seit Jahren zu den leistungsfähigsten seiner Art: dicht getaktet, verlässlich, international anerkannt. Bereits heute werden 34 Prozent aller Wege in Wien mit den Öffis zurückgelegt – ein Spitzenwert, der zeigt, wie sehr die Menschen auf klimafreundliche, verlässliche Mobilität setzen.
© ÖBB InfrastrukturAuch 2026 und 2027 wird intensiv an der Öffi-Infrastruktur in Wien gearbeitet. Neben den Modernisierungen der ÖBB auf der S-Bahn-Stammstrecke setzen auch die Wiener Linien gezielte Erneuerungs- und Instandhaltungsmaßnahmen im eigenen Netz um. Diese Modernisierungen sind notwendig, damit das öffentliche Verkehrsnetz auch künftig zuverlässig funktioniert und Wien die Mobilität bietet, auf die sich täglich Hunderttausende verlassen.
© Wiener LinienFür die meisten Fahrgäste bleiben sie unsichtbar, doch für den sicheren Betrieb der Wiener U-Bahn sind sie unverzichtbar: die Tunnelabdichtungen im Untergrund der Stadt erreichen vielerorts das Ende ihrer technischen Lebensdauer. Nach 40 bis 60 Jahren verlieren die eingesetzten Materialien an Funktionalität, Feuchtigkeit kann eindringen und langfristig Schäden an der Bausubstanz verursachen. Die Wiener Linien stehen daher vor einer umfassenden Sanierungsaufgabe – technisch anspruchsvoll, betrieblich sensibel und gleichzeitig zentral für die nachhaltige Entwicklung der städtischen Infrastruktur Wiens.
© Jacek DylagDie EU-Kommission ist bereit, die Klimaziele für den Verkehrssektor aufzuweichen. Die Abkehr vom Verbrenner-Aus reiht sich damit in eine lange Kette von Klima- und Umweltvorhaben, die die Europäische Union noch vor wenigen Jahren ambitioniert beschlossen hat und nun Schritt für Schritt zurücknimmt. Ob beim europäischen Lieferkettengesetz, bei der Entwaldungsverordnung, den Klimazielen für 2040 oder bei den Vorgaben für den Automobilsektor: Der Green Deal wird Stück für Stück filetiert. Was kurzfristig als Erfolg für Europas Wettbewerbsfähigkeit verkauft wird, wird uns früher oder später teuer zu stehen kommen. Denn in dem Glauben, sich selbst zu schützen, schneiden wir uns gerade massiv ins eigene Fleisch.
© Ralph HutterE-Mobilität ist in Österreich aus der Nische herausgewachsen. Damit dieser Vorsprung hält, müssen Ladeinfrastruktur, rechtliche Rahmenbedingungen und Digitalisierung konsequent auf E-Mobilität ausgerichtet werden.
© Markus SpiskeAuch im Bereich der Digitalgesetzgebung steht das Thema Resilienz weit oben auf der politischen Agenda. Angesichts zunehmender geopolitischer Spannungen gewinnen Bestrebungen nach größerer europäischer digitaler Souveränität an Bedeutung. Besonders Ausbau von Kapazitäten in Schlüsseltechnologien, insbesondere in der Künstlichen Intelligenz (KI), soll die technologische Souveränität stärken und Abhängigkeiten reduzieren. Gleichzeitig werden im Zuge laufender Bestrebungen zur Regulierungsvereinfachung zentrale Elemente der Digitalgesetzgebung überprüft.
© Ali NurediniDie Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie bleibt auch 2026 im Mittelpunkt. Während die Automobilindustrie klar im Fokus der EU-Mobilitätspolitik steht, erhält der öffentliche Verkehr vergleichsweise weniger Aufmerksamkeit. Gleichzeitig könnte 2026 dennoch Bewegung in lang erwartete Initiativen für Ticketing und multimodale Plattformen kommen.
© Wiener LinienMit dem Programm „eMove Austria“ gibt das Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI) den Startschuss, um eine neue Etappe bei der Mobilitätswende einzuläuten. Bis Ende 2026 fließen 480 Millionen Euro in die Förderung der Elektromobilität – mit einem klaren Fokus auf den Ausbau der Ladeinfrastruktur, die Umstellung von Flotten und den Einsatz erneuerbarer Energiequellen.
© Ralph HutterDie Transformation unseres Mobilitätssystems ist keine abstrakte Zukunftsfrage mehr. Sie entscheidet heute darüber, ob Österreich seine Klimaziele erreicht, seine wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit sichert und die Lebensqualität in Städten und Regionen verbessert. Der Verkehrssektor ist dabei der zentrale Hebel. Während andere Bereiche ihre Emissionen bereits deutlich senken konnten, sehen wir im Verkehr noch große Herausforderungen. Genau deshalb kommt der Elektromobilität eine Schlüsselrolle zu.
© Wien EnergieSeit Jahren wird sie in Deutschland diskutiert und politisch verhandelt, nun soll sie umgesetzt werden: Die deutsche Kraftwerksstrategie und der Ausbau neuer Kraftwerkskapazitäten. Doch was genau beinhaltet sie? Und wie steht es um eine vergleichbare Kraftwerksstrategie in Österreich?
© Simon KadulaDie Bundesregierung hat ihre Industriestrategie vorgelegt. Mit 114 Maßnahmen will die Bundesregierung Österreich bis 2035 unter die zehn wettbewerbsfähigsten OECD-Staaten bringen und den Industrieanteil von aktuell 16,9 auf über 20 Prozent steigern.
© Sibylle MausAuch 2026 verspricht die Energie- und Klimapolitik im Zentrum der politischen Debatten auf EU-Ebene zu stehen. Zwar bestätigt sich der politische Trend weiter, dass die unter dem Green Deal verabschiedeten Dekarbonisierungsziele in den Hintergrund treten. Auch im Zuge der Neuausrichtung der EU auf die Ziele Wettbewerbsfähigkeit und Resilienz dürfte die Energie- und Klimapolitik aber eines der wichtigsten Politikfelder bleiben. Was erwartet uns?
© Wien EnergieWien Energie hat Compass Lexecon beauftragt, die zukünftigen Kosten von Gasheizungen und Fernwärme in verschiedenen Wohngebäuden im Zeitraum 2026-2040 systematisch zu vergleichen. Die Analyse schafft eine fundierte Grundlage, um Entwicklungen, Marktunsicherheiten und wirtschaftliche Rahmenbedingungen bis 2040 besser einschätzen zu können – und damit bereits heute Entscheidungen zu ermöglichen, die sowohl wirtschaftlich sinnvoll als auch langfristig nachhaltig sind.
© Albert StoynovAm 12. Dezember 2025 hat der Nationalrat das Netz- und Informationssystemsicherheitsgesetz 2026 (NISG 2026) beschlossen.
© Siebe VanderhaeghenDie Europäische Kommission hat am 16. Dezember ihr Automobilpaket vorgestellt – mit einem deutlichen Kurswechsel in der europäischen Klimapolitik.
© Matthew Henry Am 10. Dezember 2025 hat die Kommission ein umfangreiches „Grids Package“ vorgelegt. Damit möchte sie das klare Signal setzen, dass der Ausbau und die Modernisierung der europäischen Energienetze prioritär sind. Das neue Maßnahmenpaket soll dazu beitragen, die Energiewende zu beschleunigen und dabei gleichzeitig die Strompreise zu senken sowie die Versorgungssicherheit zu gewährleisten.
© Europäische KommissionDie Europäische Kommission hat am 19. November ein umfassendes Digitalpaket vorgestellt, das die Weichen für eine modernisierte Digitalgesetzgebung stellen soll. Kern des Pakets ist der sogenannte Digitalomnibus, der bestehende europäische Digitalgesetze zusammenführt und vereinfacht. Er passt unter anderem die Datenschutzgrundverordnung, Cybersicherheits-Berichtspflichten und den Artificial Intelligence Act (AI Act) an, inklusive einer Verschiebung der Fristen für Hochrisiko-KI-Anwendungen.
© Hans PrammerNach über zwei Jahren äußerst zäher politischer Verhandlungen und zahlloser Abänderungen atmet die österreichische Energiewirtschaft auf: Das Elektrizitätswirtschaftsgesetz (ElWG) hat die entscheidende politische Hürde überstanden. Doch was steht im finalen Text - und was passiert jetzt?
© Wiener NetzeEine stabile Gasversorgung ist für Österreich generell von hoher Bedeutung – und in der kalten Jahreszeit von besonderem Gewicht. Das gilt für Haushalte ebenso wie für die Industrie, die Kraft-Wärme-Kopplung und die Fernwärmeerzeugung. Gleichzeitig verdeutlichen Marktentwicklungen und geopolitische Veränderungen, wie wichtig der zügige Aufbau erneuerbarer Gase für langfristige Versorgungssicherheit und eine nachhaltige Energiezukunft ist.
© Frederic KoberlDie Bundesregierung hat im Zuge der Novelle des Preisgesetzes die Einführung eines Energiekrisenmechanismus, der in außergewöhnlichen Marktphasen Preisobergrenzen für Strom ermöglichen soll, angekündigt. Ziel ist es, Endkund*innen vor „exorbitanten Preisanstiegen“ zu schützen. Dabei stellt sich vor allem die Frage, wie eine solche Krise für Österreich überhaupt definiert werden könnte.
© Soren H.Im WEO 2025 liegt der Fokus ganz klar darauf zu zeigen: Ohne tatsächlicher Umsetzung regulatorischer Vorhaben im Bereich der Energiewende kommt es zum Stillstand. Der Hebel der Politik scheint sehr groß.
© Wien EnergieDas 14. Energiewirtschaftliche Kolloquium widmete sich den Fragen, wie sich die steigenden Energiesystemkosten effizient und gerecht verteilen lassen und welche Strategien es gibt, sie langfristig stabil zu halten.
© Rupert PesslDer Circular Monday rückt am 24. November die Kreislaufwirtschaft weltweit in den Fokus; für Wien und die Wiener Stadtwerke ein Anlass, umgesetzte Maßnahmen sichtbar zu machen und den Beitrag zur Vision 2040 zu unterstreichen.
© Wiener NetzeNach über zwei Jahren zäher politischer Verhandlungen, zwei Begutachtungsentwürfen und zahlloser Stellungnahmen hat die Bundesregierung nun nach intensiven Verhandlungen einen Entwurf für das Elektrizitätswirtschaftsgesetz (ElWG) vorgelegt. Der Text enthält erneut zahlreiche Anpassungen – doch erst eine Zweidrittelmehrheit im Parlament kann den Weg für die heiß ersehnte Umsetzung freimachen.
© Wiener NetzeWer Strom aus dem Netz bezieht, zahlt Netzentgelte – aber oft nicht entsprechend seiner tatsächlichen Belastung fürs Netz. Eine Reform, die die Leistungskomponente auf der untersten Netzebene stärker betont, wäre verursachungsgerechter, würde Kleinstverbraucher entlasten und netzdienliches Verhalten belohnen.
© Wien EnergieUm Österreich besser auf diese sicherheitspolitischen Herausforderungen vorzubereiten, hat die Bundesregierung die Entwicklung einer gesamtstaatlichen Drohnenabwehrstrategie beschlossen.
© Alexandre LallemandDie Umweltminister*innen der EU-Mitgliedstaaten haben sich am 5. November auf eine gemeinsame Position zum EU-Klimaziel für 2040 geeinigt. Damit liegen die Positionen von Kommission und Rat nun vor. Nach der noch ausstehenden Positionierung des Europäischen Parlaments können die abschließenden Trilogverhandlungen der drei EU-Institutionen starten. Vor der am 10. November beginnenden COP30 gibt die Ratseinigung jedoch bereits jetzt die Richtung der zukünftigen Klimapolitik der EU vor.
© Shane MclendonDer Ausbau der erneuerbaren Energien schreitet weltweit in rasantem Tempo voran, getragen von einem steigenden Energiebedarf und dem Wunsch die Abhängigkeit von fossilen Energien zu reduzieren. Trotzdem ist die kritische Frage nach dem Rohstoffbedarf für die ambitionierten Ausbaupläne unterbeleuchtet. Haben wir überhaupt genug Kupfer, Lithium oder Seltene Erden für eine globale Energiewende – und wem gehören die überhaupt?
© Wiener LinienMit der geplanten Novelle der Straßenverkehrsordnung (StVO) soll ein wesentlicher Schritt in Richtung einer modernen, sicheren und zukunftsfähigen Mobilität gesetzt werden. Ein zentraler Schwerpunkt liegt dabei auf der Schaffung eines klaren Rechtsrahmens für kamerabasiertes Zufahrtsmanagement. Damit wird die Grundlage geschaffen, um die im rot-pinken Regierungsprogramm vereinbarte verkehrsberuhigte Innenstadt in Wien Wirklichkeit werden zu lassen. Darüber hinaus umfasst die Novelle auch Anpassungen der gesetzlichen Anforderungen für E-Bikes, E-Scooter und E-Mopeds.
© Francois GenonAm 21. Oktober hat die Kommission ihr Arbeitsprogramm für 2026 vorgelegt. Unter dem Titel „Europas Moment der Unabhängigkeit“ soll die diesjährige Schwerpunktsetzung auf Wettbewerbsfähigkeit und Sicherheit fortgesetzt werden.
© Sorin BasangeacStellt der Energy-Only-Markt noch ausreichend Anreize für versorgungsrelevante Kapazitäten bereit und welche Rolle können Kapazitätsmechanismen spielen? Mit dieser Fragestellung hat sich im Forschungsprojekt TeKaVe “Technologieneutrale Kapazitätsmechanismen für eine versorgungssichere Energiezukunft“ ein Team des AIT Austrian Institute of Technology GmbH, des Energieinstituts an der Johannes Kepler Universität Linz und der EPEX SPOT auseinandergesetzt.
© Wien EnergieDer EAG-Monitoringbericht dient zur Überwachung und Dokumentation der Fortschritte und Rahmenbedingungen des Erneuerbaren-Ausbau-Gesetzes. Letzte Woche veröffentlichte die E-Control den aktuellsten Bericht. Wie steht es um den Ausbau der Erneuerbaren in Österreich?
© Wien EnergieÖsterreich erlebt einen dynamischen Hochlauf der Elektromobilität: Mit fast 240.000 rein elektrisch betriebenen Pkw bis August 2025 und einem Anteil von über 22 % bei Neuzulassungen ist der Wandel auf der Straße deutlich sichtbar. In Wien ist dieser Trend besonders ausgeprägt – die Stadt verfügt über das dichteste öffentliche Ladenetz Österreichs und verzeichnet in mehreren Bezirken bereits einen Elektroanteil von über 50 % bei Neuwagen.
© Magda-EhlersDie Strategie „Zirkuläres Wien: Eine runde Sache“ stellt die erste umfassende Gesamtstrategie der Stadt Wien dar, um das Leben und Wirtschaften langfristig ressourcenschonender zu gestalten. Sie wurde ressortübergreifend unter Einbindung aller Abteilungen des Magistrats sowie der Unternehmungen und Unternehmen der Stadt Wien erarbeitet. Das erklärte Ziel ist es, ein gemeinsames Vorgehen gegen den verschwenderischen Umgang mit Ressourcen zu etablieren und Wiens Wandel zu einer zirkulären Stadt voranzutreiben.
© Wiener StadtwerkeGroßer Andrang im Wien-Haus in Brüssel: Rund 100 Gäste aus Politik, Wirtschaft und EU-Institutionen folgten Dienstagabend der Einladung der Wiener Stadtwerke zur hochkarätig besetzten Veranstaltung "Powering Europe’s Future: Energy and Mobility for Competitiveness and Security". Im Mittelpunkt standen die Zukunft der europäischen Energie- und Mobilitätssysteme, die Wettbewerbsfähigkeit Europas und die Frage, wie Versorgungssicherheit und Klimaschutz gemeinsam gelingen können.
© Michael WilsonWer soll künftig die Kosten der Stromnetze tragen? Der aktuelle Entwurf des Elektrizitätswirtschaftsgesetzes (ElWG) sieht vor, auch Einspeiser zur Kasse zu bitten. Jedoch: Eine Studie von Aurora Energy Research im Auftrag von Oesterreichs Energie zeigt: Zusätzliche Netzentgelte für Erzeuger würden die Wettbewerbsfähigkeit der Stromerzeugung in Österreich schwächen, Investitionen bremsen und Kund*innen keinen Vorteil bringen.
© Andres SiimonAngesichts des enorm hohen Anteils der Wasserkraft in Österreich erscheint der Anteil anderer Energieerzeugung oftmals klein. Wir unterschätzen leicht, den Anteil an Versorgungssicherheit aus den "neuen" Erneuerbaren wie Windkraft und Photovoltaik. Die Effekte sind aber bereits heute sehr hoch.
© Adobe StockWasserstoff gilt als zentraler Schlüssel für eine klimafreundliche Energiezukunft – und Österreich möchte ganz vorne mitspielen. Die Wasserstoffoffensive verspricht nicht nur mehr Versorgungssicherheit, sondern auch Chancen für industrielle Transformation. Doch während Strategien und Absichtserklärungen stehen, hängt der Erfolg vor allem von einer Frage ab: Wie schnell werden die konkreten Projekte tatsächlich umgesetzt?
© Andres SiimonDas Erneuerbaren-Ausbau-Beschleunigungs-Gesetz (EABG) soll mit der Einführung der Verfahrenskonzentration durch „One-Stop-Shops“ und der Verfahrensvereinfachung als „Fast-Track“ der Energiewende dienen und so maßgeblich zur 100 %-igen erneuerbaren Stromversorgung 2030 (bilanziell) beitragen.
© Wiener LinienErstmals seit dem Jahr 2012 werden die Wiener Linien eine Preisanpassung bei der Jahreskarte vornehmen. Diese soll mit 1. Jänner 2026 wirksam werden. Gleichzeitig werden auch die Tarife der anderen Tickets angepasst. Die stark gestiegenen Preise in den letzten Jahren sowie die Aufrechterhaltung des hohen Niveaus beim Angebot der Wiener Linien erfordern eine Angleichung der Tarife.
© Jürgen FälchleDie Wiener Stadtwerke verfolgen ein ambitioniertes Nachhaltigkeitsziel: Klimaneutralität bis 2040 (Netto Null). Im Zentrum stehen das konzernweite ESG-Programm, eine umfassende THG-Bilanzierung sowie gezielte Investitionen in erneuerbare Energien, Kreislaufwirtschaft und soziale Verantwortung.
© Europäische KommissionDie Europäische Kommission hat ihren Vorschlag für den nächsten Mehrjährigen Finanzrahmen (MFR) für die Jahre 2028–2034 veröffentlicht und soll ca. 2 Billionen Euro umfassen. Die Anzahl der EU-Förderprogramme soll deutlich sinken (von rund 52 auf 16) und die Regeln vereinheitlicht werden. Zwar sollen 35% für Klimamaßnahmen ausgegeben werden, dennoch werden im Einklang mit den neuen EU-Prioritäten auch Schwerpunkte auf Wettbewerbsfähigkeit und Sicherheit gesetzt.
© Wiener LinienMit dem Programm „eMove Austria“ gibt das Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI) den Startschuss, um eine neue Etappe bei der Mobilitätswende einzuläuten. Bis Ende 2026 fließen 480 Millionen Euro in die Förderung der Elektromobilität – mit einem klaren Fokus auf den Ausbau der Ladeinfrastruktur, die Umstellung von Flotten und den Einsatz erneuerbarer Energiequellen.
© Europäische KommissionEs wurde schon lange diskutiert, jetzt ist es auf den Tisch gelegt worden: Die EU-Kommission schlägt als neues verbindliches Zwischenziel eine Emissionsreduktion um -90% bis 2040 vor. Neu und umstritten: Internationale Zertifikate sollen Flexibilität bei der Zielerreichung bringen.
© Europäisches ParlamentAm 6. Mai hat die Europäische Kommission ihren Fahrplan für den Ausstieg aus russischen Energieimporten vorgelegt. Jetzt wurde der konkrete Gesetzesvorschlag vorgelegt.
© Wien EnergieDas 12. Energiewirtschaftliche Kolloquium der Salzburg AG und AAEE beschäftigte die Frage: Wie kann das künftige Marktdesign in einer 100% Erneuerbaren Energien Welt aussehen?
© Johannes ZinnerUnter dem Motto „Baustellen vergehen, Fortschritt bleibt“ setzen die Wiener Linien gemeinsam mit ÖBB und ASFINAG ein starkes Zeichen für eine moderne, klimafreundliche und zukunftssichere Mobilität. Im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz der drei großen Infrastrukturunternehmen Österreichs wurde die neue Bewusstseinskampagne vorgestellt, die den positiven Nutzen von Baustellen und Infrastrukturinvestitionen ins Zentrum rückt.
© Wien EnergieDer „Initiativbericht über Stromnetze als Rückgrat des Energiesystems der EU“, den Europaabgeordnete Anna Stürgkh für das Europäische Parlament verfasst und verhandelt hat, setzt sich mit den aktuellen Herausforderungen als Antwort auf den „Aktionsplan für Netze“ (Grid Action Plans) der Kommission und als Forderungskatalog für das Netzpaket („Grids Package“) auseinander. EU-Abgeordnete Anna Stürgkh und Lars Ritter, politischer Berater in ihrem Büro, haben für uns die zentralen Forderungen dargelegt.
© Jacek DylagNach einer relativ kurzen Verhandlungsphase haben sich die bisherigen Koalitionspartner SPÖ & NEOS formell auf eine weitere Regierungszusammenarbeit geeinigt und ihr Regierungsprogramm vorgestellt. Wir haben die wichtigsten energiepolitischen Vorhaben zusammengefasst
© Adobe StockMit dem neuen Regierungsprogramm der Stadt Wien möchte sich die Koalition aus SPÖ und NEOS dem Aufschwung verpflichten und den Wirtschaftsstandort Wien stärken.
© Wien EnergieWie kann Wien auch im Fall eines länger andauernden Stromausfalls – eines sogenannten Blackouts – weiter funktionieren und was passiert eigentlich, wenn Wien stillsteht?
© Adobe StockDie Erwartungen an eine zukünftige Wasserstoffwirtschaft sind hoch, denn sie soll in vielen Bereichen der Energiewende eine Schlüsselrolle spielen. Allerdings sind die Fortschritte beim Aufbau bisher bescheiden – könnte der sogenannte weiße Wasserstoff entscheidende Impulse liefern?
© Wien EnergieIm Mittelpunkt des 11. Energiewirtschaftlichen Kolloquiums stand die Präsentation der Studienergebnisse des Fraunhofer Instituts für System- und Innovationsforschung (ISI) zu einem Kapazitätsmarkt in Österreich. Die Studie wurde im Auftrag von Verbund und Wien Energie durchgeführt.
© Wien EnergieWien Energie, als einer der größten regionalen Energieversorger Österreichs, verfolgt ein klares Ziel: Eine sichere, klimaneutrale Energieversorgung für Wien bis zum Jahr 2040. Um dieses Ziel zu erreichen, wird auf ein ganzheitliches Versorgungskonzept für Strom, Wärme und Kälte gesetzt – basierend auf erneuerbaren Energiequellen.
© Europäische KommissionKünstliche Intelligenz (KI) wird zur strategischen Priorität der EU. Im Fokus stehen technologische Souveränität, neue Infrastrukturprojekte und der Zugang zu Daten und Talenten.
© Wien EnergieIm Regierungsprogramm 2020 hat sich die rot-pinke Wiener Stadtregierung das Ziel gesetzt, bis 2030 800 MWp Leistung an Photovoltaik im Stadtgebiet zu erreichen. Als Zwischenziel galt es, bereits 2025 schon 250 MWp PV-Leistung zu installieren. Dieser Meilenstein konnte vergangenen März erreicht werden. Werfen wir einen Blick auf die Wiener Sonnenstrom-Offensive der letzten 5 Jahre.
© Christian LueDeutschland bekommt eine neue Regierung. CDU/CSU und SPD haben sich auf einen Koalitionsvertrag für die nächste Legislaturperiode 2025-2029 geeinigt. Für den Energiebereich wird darin eine pragmatische und zielgerichtete Wende angestrebt. Zentral für die Koalition ist neben der Erreichung der Klimaziele auch die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands. Wie soll das konkret umgesetzt werden?
© Wien EnergieDie Energiewende in Österreich erfordert innovative Modelle zur Vermarktung erneuerbarer Energien. Mit dem Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz (EAG) und der Marktprämienverordnung wurden neue Rahmenbedingungen geschaffen, die Anlagenbetreiber*innen einerseits attraktive Erlöse ermöglichen, andererseits jedoch auch neue Herausforderungen mit sich bringen.
© Wien EnergieBis 2040 ist eine deutliche Erhöhung der Stromnachfrage zu erwarten, gleichzeitig schreitet der Ausbau Erneuerbarer Energien voran. Dadurch wird der Bedarf an flexibler Erzeugung erhöht. Thermische Kraftwerkskapazitäten sind für die Deckung des Flexibilitätsbedarfs von zentraler Bedeutung. Altersbedingt gehen jedoch in den nächsten Jahren erhebliche Mengen flexibler Kraftwerke vom Netz. Entsteht eine Versorgungslücke für Österreich?
© Europäische Kommission Mit der Omnibus-Verordnung hat die europäische Kommission weitreichende Erleichterungen für Unternehmen angekündigt. Weniger Berichtspflichten, eine klarere Struktur und mehr Flexibilität in der Umsetzung stehen dabei im Mittelpunkt.
© Adobe StockDie Kreislaufwirtschaft ist einer der zentralen Bausteine für eine nachhaltige Zukunft. In Österreich gewinnt das Thema zunehmend an Bedeutung – nicht nur für den Umwelt- und Klimaschutz, sondern auch als wirtschaftlicher Faktor. So hat die Bundesregierung diese Woche im Rahmen ihrer geplanten Industriestrategie auch eine Kreislaufwirtschaftsstrategie angekündigt. Doch welche Voraussetzungen sind notwendig, um den Wandel hin zu einer wirklich funktionierenden Kreislaufwirtschaft zu schaffen?
© Europäische KommissionAm 26.02. wurde im Rahmen der Vorstellung des neuen EU Clean Industrial Deals, auch der Aktionsplan für erschwingliche Energiepreise präsentiert. Dieser soll die Preise für Energie für Endkund*innen und Industrie senken und damit die EU wettbewerbsfähiger machen. Die Kommission zeigt hier gute Ideen, so manch relevante Punkte sind noch unklar.
© Frederic KoberlDas Regierungsprogramm 2025 enthält weitreichende verkehrspolitische Zielsetzungen. Der Fokus liegt auf Klimaschutz, Intermodalität und resilienter Infrastruktur. Gleichzeitig bleiben zentrale Finanzierungsfragen offen.
© Frederic KoberlMit der heutigen Angelobung ist es offiziell: Österreich wird zum ersten Mal in der Geschichte von einer Dreierkoalition regiert. Die neue Bundesregierung aus ÖVP, SPÖ und NEOS steht vor großen Herausforderung. Zeit, ihre energiepolitischen Pläne genauer unter die Lupe zu nehmen.
© Sebastian BinderEin weiteres Puzzlestück für die Energiewende ist da: Die UVP-G-Novelle bringt ein hohes öffentliches Interesse für Vorhaben der Energiewende und Vorteile im Verfahrensablauf. Für Windkraftanlagen soll es eigene Ausnahmen für Genehmigungen bei fehlenden Flächenwidmungen geben.
© Antoine SchiblerMit dem Clean Industrial Deal hat die Europäische Kommission ihren neuen „Business Plan“ vorgestellt, der die Ziele der Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und der Dekarbonisierung verbinden soll. Gemeinsam mit einem Aktionsplan für erschwingliche Energie und dem sogenannten „Omnibus-Paket“ zur Nachhaltigkeitsberichterstattung soll die EU zukunftsfit und wettbewerbsfähig gemacht werden.
© Guillaume PerigoisDie EU-Kommission hat am 12. Februar ihr Arbeitsprogramm für 2025 vorgestellt. Dieses orientiert sich an dem bereits im Jänner vorgestellten Kompass für Wettbewerbsfähigkeit der EU und bietet eine detaillierte Übersicht der Initiativen. Präsentiert werden die Pläne der Kommission für das erste volle Jahr der neuen Legislatur.
© Adobe StockIn ihrem Ende Januar veröffentlichten Wettbewerbskompass kündigte die Europäische Kommission an, dass ein neuer European Competitiveness Fund (ECF) eingerichtet und Teil des nächsten Mehrjährigen Finanzrahmens (MFR) sein wird. Das Konzept des ECF ist jedoch nicht neu: Eine neue Säule der Wettbewerbsfähigkeit als Teil des neuen MFR wurde bereits im Draghi-Bericht empfohlen, und die Idee eines spezifischen Finanzierungsinstruments für die Wettbewerbsfähigkeit war ebenfalls Teil von von der Leyens Manifest für ihre Wiederwahl. Hier werfen wir einen Blick darauf, was bisher über den ECF bekannt ist.
© Europäische KommissionDer "Competitiveness Compass” wurde veröffentlicht! Mit diesem Kompass für die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit hat die europäische Kommission ihre erste übergreifende Strategie für die EU-Legislaturperiode 2024-29 vorgelegt. Zentrales Ziel ist es, sich an eine von Klima-, Technologie- und geopolitischen Veränderungen geprägte Welt anzupassen.
© Rose Galloway GreenWie setzt sich die Stromrechnung eigentlich zusammen, was zahlt man wofür und welche Änderungen ergeben sich gegenüber 2024?
© Francois GenonDas Thema EU-Förderungen ab 2028 steht derzeit vor einer etwas unklaren Zukunft. Die neue Kommission ist jetzt im Amt und der erste Entwurf des nächsten mehrjährigen Finanzrahmens (MFR) wird im Sommer veröffentlicht. Wir werfen einen Blick auf das, was vor uns liegt.
© Adobe StockSeit Januar 2025 gibt es in Österreich ein neues Einwegpfandsystem – jede Plastikflasche und Dose kostet nun 25 Cent mehr. Dieses Geld gibt es allerdings bei Rückgabe der leeren Verpackungen zurück. In diesem Beitrag erklären wir, wie das System funktioniert und welchen Einfluss es auf Umwelt und Recycling hat.
© Jon Anders WikenEine Machbarkeitsstudie zeigt, wie ein CO₂-Sammel- und Transportnetz in Österreich die „hard to abate“-Industrie am Weg zur Dekarbonisierung unterstützen und so zur Klimaneutralität beitragen kann. Erhoben wurden CO₂-Quellen und -Senken, mögliche Routen und Wirtschaftlichkeitsszenarien. Was sind die zentralen Ergebnisse?
© Wien EnergieDie Windkraft steht im Fokus aktueller Debatten. Dabei kursieren oft viele offene Fragen sowie Unklarheiten und Mythen. In diesem Beitrag beantworten wir diese und rücken die Fakten in den Fokus.
© Wien EnergieDas 10. Energiewirtschaftliche Kolloquium beschäftigte sich mit der Frage, ob ein Kapazitätsmarkt als Garant für Versorgungssicherheit in einem Erneuerbaren System gilt oder ein Hindernis für Innovation am Weg zur Energiewende darstellt.
© Wien EnergieWie könnte unser Energiesystem von morgen aussehen und welche konkreten Maßnahmen sind dafür notwendig? Diese Fragen haben der Bundesverband Photovoltaik Austria und die Technologie Plattform Photovoltaik in ihrer Zukunftsagenda adressiert.
© Ilona FreyIm Jahr 2024 traten Stunden mit negativen Strompreisen im Vergleich zu den Vorjahren deutlich häufiger auf. Auch die europäische Agentur ACER ging zuletzt im Market Monitoring Report 2024 auf dieses Phänomen umfassend ein.
© Wien EnergieDas 9. Energiewirtschaftliche Kolloquium behandelte die Herausforderungen und Rollenverteilung zwischen Produktion und Handel in der Energiewirtschaft. Beleuchtet wurden wichtige Trends zur geografischen Expansion und Dekarbonisierung sowie die Bedeutung agiler Geschäftsmodelle und einer klaren Aufgabenverteilung für langfristige Wettbewerbsfähigkeit und Transparenz.
© Wien EnergieDas in Deutschland geplante Geothermiebeschleunigungsgesetz soll rechtliche und bürokratische Hürden für den rasanten Ausbau der Geothermie beiseiteräumen. Doch eine politische Einigung bleibt vorerst aus.
© Adobe StockWasserstoff soll als Energieträger eine Schlüsselrolle im klimaneutralen Energiesystem der Zukunft einnehmen, dementsprechend groß sind die europäischen Ambitionen. Doch nach Jahren schleppender Fortschritte und einer großen Lücke zwischen politischer Rhetorik und tatsächlichem Umsetzungswillen, macht sich auch Ernüchterung breit.
© Europäische KommissionVier Monate nach den Europawahlen konkretisiert sich die neue Europäische Kommission. Am 17. September 2024 präsentierte Ursula von der Leyen, erneut gewählte Kommissionspräsidentin, ihren Vorschlag für das neue Kollegium. In der ersten Novemberhälfte stellen sich die Kandidat*innen den Hearings vor den Ausschüssen und müssen danach im Europäischen Parlament bestätigt werden.
© Jonathan FarberWir haben mit Peter Keglovic darüber gesprochen, welche Entwicklungen es bei der tiefen Geothermie gibt und was Wien Energie in diesem Bereich in Zukunft plant.
© Jonathan FarberWir haben mit Linda Kirchberger darüber gesprochen, welche Entwicklungen es im Bereich erneuerbarer Wasserstoff gibt und welche Projekte Wien Energie hierzu plant.
© Alexandre LallemandDer Draghi-Report soll richtungsweisend für die künftige europäische Wettbewerbsfähigkeit sowie die nächste EU-Kommission sein. Zahlreiche Empfehlungen betreffen den Energiesektor.
© Christian LendlKund*innen, Kraftwerke und Fernwärme werden zu 100 Prozent mit nicht-russischem Gas versorgt, ohne dass Mehrkosten für die Kund*innen entstehen.
© Adobe StockEinige Wasserstoff-Projekte sind bei Wien Energie bereits am Laufen. Dies war der Anstoß für eine weitere Wasserstoff-Kooperation mit mehreren Partner*innen, um in Ostösterreich eine Wasserstoffinfrastruktur aufzubauen.
© Wien EnergieEnde Mai hat der Europäische Rat den "Net Zero Industry Act" angenommen. Ziel der Verordnung ist es, die industrielle Einführung sogenannter Netto-Null-Technologien – die notwendig sind, um die Klimaziele der EU zu erreichen – zu fördern, indem das Potenzial des Binnenmarkts dazu genutzt wird, die Wettbewerbsfähigkeit der EU im Bereich grüne Industrietechnologien zu stärken. Auch in Österreich ist eine EAG-Novelle mit "Made in Europe Bonus" geplant.
© Francois GenonDie EU-Wahlen finden vom 6. - 9. Juni statt und während viel darüber gesprochen wird, welche EU-Politik sich mit dem neuen Parlament/der neuen Kommission ändern könnte, gab es kaum Diskussionen über deren Auswirkungen auf EU-Förderung. Dennoch ist dieses Jahr ein kritisches Jahr für die EU-Förderung: Die neuen Programme für die Zeit nach 2027 werden vorbereitet und ein erster Entwurf des nächsten mehrjährigen Finanzrahmens der EU (2028-2034) könnte möglicherweise bereits im nächsten Sommer veröffentlicht werden.
© Ilona FreyAm 21. Mai 2024 hat der Rat der Europäischen Union zwei für den Energiesektor fundamentale Rechtsakte angenommen. So wurden, nach mehreren Monaten intensiver Trilog-Verhandlungen, einerseits die Elektrizitätsbinnenmarktrichtlinie reformiert und andererseits zeitgleich die namensgleiche dazugehörige Verordnung. Was sind die wichtigsten Änderungen?
© Marcel StraussDie Flächenverfügbarkeit für Erneuerbare ist ein zentraler Hebel für die Energiewende. Im Rahmen der angepassten Erneuerbaren-Energien-Richtlinie müssen die Mitgliedsstaaten in den nächsten Jahren Gebiete ausweisen, mit denen die Erneuerbaren-Ziele erreicht werden können und aus diesen dann Beschleunigungsgebiete auswählen. Die Kommission hat dazu nun Leitlinien veröffentlicht.
© Wien EnergieFernwärme ist im Wandel - Fernwärme war immer schon eine effiziente Heizform und hat viel Potential für die Zukunft. Was ist zu tun? Wie kann es gelingen?
© Arno SenonerMit dem Wiener Wärmeplan 2040 wurde von der Wiener Stadtregierung ein Plan vorgestellt mit dem visualisiert wird wie die Wärmeversorgung im Gebäudesektor umgestellt werden kann, um die Klimaneutralität der Stadt zu erreichen. Was sind die wesentlichen Inhalte?
© Wien EnergieDie fallenden Strompreise und der geringere Einsatz von Spitzenlastkraftwerken aufgrund der steigenden Erneuerbaren-Energie-Stromerzeugung führen zu fehlenden Investitionsanreizen für neue flexible Back-up-Kapazitäten und gefährden die langfristige Versorgungssicherheit. Um die Versorgungssicherheit während Spitzenlastzeiten und Knappheitsstunden zu gewährleisten, werden in vielen Ländern zwei Lösungsansätze diskutiert und umgesetzt. A) Energy-Only Markt und B) Energiemarkt mit Kapazitätsmechanismen.
© Alexandre LallemandDas Gas- und Wasserstoffpaket war das letzte noch fehlende Puzzlestück im Rahmen der europarechtlichen Grundlagen für den Wasserstoffmarkt. Das am 11. April 2024 vom Europäischen Parlament verabschiedete Gesetzespaket regelt die Rechte und Pflichten von Infrastrukturbetreibern und Versogern im Gasmarkt. Jens Geier, federführender Berichterstatter zur EU-Gasmarktrichtline und Verena Hof, politische Beraterin in seinem Büro haben für uns die Auswirkungen für den Wasserstoffhochlauf und die Rolle von Stadtwerken dabei beleuchtet.
© Sorin BasangeacDer integrierte österreichische Netzinfrastrukturplan (NIP) ist ein strategisches Planungsinstrument durch das die Infrastrukturnotwendigkeiten des zukünftigen Energiesystems ermittelt werden. Es wird festgelegt, welche Infrastruktur auf Übertragungsebene für Strom, Gas und Wasserstoff konkret notwendig ist, um den Energiesektor zu transformieren.

Österreich ist eines der ersten Länder in der EU, welches Energiegemeinschaften umgesetzt und damit einen wichtigen Meilenstein für die Energiewende gelegt hat. Eigenerzeuger*innen und Endverbraucher*innen können aktiv am Energiemarkt teilnehmen, indem sie lokale, erneuerbare Energie untereinander handeln, gemeinsam erzeugen und verbrauchen. Energiegemeinschaften gewinnen zunehmend an Bedeutung und entwickeln sich hin zu dezentralen Energieversorgern der Zukunft.
© Andreas BuchbergerSeit dem 1. März 2024 ist die Wiener Sanierungs- und Dekarbonisierungsverordnung in Kraft. Sie ist mit der Adaptierung des Wiener Wohnbauförderungs- und Wohnhaussanierungsgesetzes eine wichtige Grundlage für die Verstärkung der Sanierungsmaßnahmen in Wien. Konkret wird geregelt, wer wofür wie viel Förderung der Stadt zur Sanierung und Heizungsumstellung erhält.
© Wien EnergieKeine Energiewende ohne Versorgungssicherheit, war sich das Podium des Energiewirtschaftlichen Kolloquium von Wien Energie und Austrian Association for Energy Economics einig. Impulsvortrag und anschließende Podiumsdiskussion widmeten sich den Herausforderungen und Chancen durch den Umbau des Energiesystems auf nachhaltige Versorgung.
© Jon Anders WikenWas tun mit nicht vermeidbaren Emissionen? Die EU-Kommission hat ihre Industrial Carbon Management Strategie vorgelegt, die den Grundstein für den Hochlauf von CO2-Wertschöpfungsketten sowie der dazugehörigen Transportinfrastruktur legen soll.
© Pawel CzerwinskiIm Juni 2023 veröffentlichte die EU-Kommission den "Frühwarnbericht zum Stand der Umsetzung der abfallpolitischen Ziele". Die Analyse zeigt Fortschritte und Herausforderungen bei der Umsetzung der EU-Abfallziele bis 2025 und 2035, insbesondere im Recycling und bei der Deponierung.
© Wiener StadtwerkeSeit 2021 treibt die Sonnenstrom-Offensive der Stadt Wien unter dem Motto „Wien hat’s drauf“ den Photovoltaik-Ausbau in der Bundeshauptstadt voran. Mit Erfolg. 2023 konnte das Jahresziel übertroffen werden. Und ab diesem Jahr wird mit einer neuen Förder-Offensive und einem Rekordbudget für PV-Anlagen noch eins draufgesetzt.

Mit der Einigung zum Gas- und Wasserstoff-Paket steht rechtzeitig vor den Wahlen zum Europäischen Parlament im Juni 2024 ein wesentlicher Eckpfeiler des European Green Deal. Er beinhaltet konkret vor allem die Überarbeitung der EU-Gasmarkt-Richtlinie und -Verordnung aus dem Jahr 2009 und ergänzt das in den vergangenen Jahren parallel verhandelte Fit for 55-Paket (unter anderem mit der Überarbeitung der darin enthaltenen Erneuerbaren-, Energieeffizienz- und ETS-Richtlinien).
© Michael NiesslDie neue Regierungsvorlage zum Erneuerbare-Wärme-Gesetz sieht von ordnungsrechtlichen Vorgaben im Bestand ab. Daher gibt es auch künftig keinen einheitlichen kompetenzrechtlichen Rahmen, auf den die Länder mit Ihrer Strategie zur Erreichung der Klimaneutralität bis 2040 im Gebäudebestand aufsetzen können. Warum das wichtig wäre beleuchtet der Artikel.
© Adobe StockDie Anwendung von Wasserstoff im Stromsektor hat viel Potential in verschiedenen Anwendungsgebieten, steht aber laut dieser Studie von Oesterreichs Energie noch vor großen Herausforderungen welche bald gelöst werden müssen.
© Marcel StraussJetzt wird‘s ernst: Am 20. November ist der Startschuss für den Gesetzgeber gefallen, die Vorgaben der geänderten Erneuerbare-Energie-Richtlinie (vulgo „RED III“) in nationales Recht umzusetzen. Insbesondere die Beschleunigungselemente für Genehmigungsverfahren sind innovativ. Sie stellen die Behörden aber auch vor so manche Herausforderung.
© Sorin BasangeacDie E-Wirtschaft blickt mit Spannung auf die Veröffentlichung des aktuell in Überarbeitung befindlichen integrierten österreichischen Netzinfrastrukturplans (ÖNIP). Oesterreichs Energie hat sich kritisch mit dem Begutachtungsentwurf auseinandergesetzt und neben vielen positiven Ansätzen, auch für die Branche essenzielle, aber noch fehlende Aspekte identifiziert.
© Adobe StockPräsidentin von der Leyen kündigte in ihrer Rede zur Lage der Union im Jahr 2022 eine Europäische Wasserstoffbank an. Die Initiative wurde in das Arbeitsprogramm der Kommission für 2023 aufgenommen. Ziel dieser „Bank“ wäre es, die Investitionslücke zu schließen und das zukünftige Angebot und die Nachfrage zu verbinden. Es handelt sich jedoch nicht um eine physische Finanzinstitution. Was genau ist die europäische Wasserstoffbank dann?
© Wien EnergieDer Fachverband Gas und Wärme hat als gesetzliche Interessenvertretung der Fernwärmebranche den Fernwärme-Kodex unter dem Titel saubere Wärme, klare Regeln erstellt, um ihn seinen Mitgliedern als unverbindliche Informationsgrundlage zur Verfügung zu stellen. Gleichzeitig stellt der Fernwärme-Kodex eine Orientierung für fairen Wettbewerb und gesetzmäßiges sowie transparentes Handeln dar.
© Adobe StockDie letztes Jahr veröffentlichte Wasserstoffstrategie für Österreich gibt einen Überblick darüber, welchen Beitrag Wasserstoff zum Ziel der Klimaneutralität 2040 leisten soll. Zentral dabei sind verschiedene Fördermechanismen.
© Wiener NetzeErneuerbare Gase müssen je nach Anwendungsbereich mit unterschiedlichen Zertifikaten oder Nachweisen versehen werden, die national oder international geregelt sein können. Diese Gaszertifikate lassen sich in drei Kategorien einteilen: Zielanrechnungen, Gaskennzeichnungen und freiwillige Marktinitiativen.
© Adobe StockÖsterreich hat einen bedeutenden Schritt in Richtung einer nachhaltigen Zukunft gemacht. Mit der Gründung der "Hydrogen Partnership Austria" (HyPA) haben das Klimaschutzministerium und das Wirtschaftsministerium ihre Ressourcen gebündelt, um den Hochlauf einer österreichischen Wasserstoffindustrie voranzutreiben.
© Andreas BuchbergerDas deutsche Bundeskabinett hat eine Novelle des Gebäudeenergiegesetzes beschlossen, um den Klimaschutz und die Energieeffizienz im Gebäudesektor zu stärken. Die neuen Regelungen betreffen insbesondere den Heizungstausch, den Einsatz von Erneuerbaren Energien und den Schutz von Mieter*innen vor steigenden Heizkosten. Doch der Entwurf hängt immer noch in der Schwebe.
© Wien EnergieDas 5. Energiewirtschaftliche Kolloquium am 12. Juni 2023 stand ganz im Zeichen der aktuellen Krisensituation. Karina Knaus beleuchtete in ihrem Impulsvortrag Flexibilitäten, Verbraucherschutz und Marktregulierung vor dem Hintergrund der Strommarktreform.
© RAGIn Österreich verfügen wir ohne gasförmige Energieträger und der dazu gehörenden Speicherinfrastruktur nicht über ausreichend Energie für Strom, Wärme und Mobilität. Selbst der massive Ausbau von Wind und Sonne kann die Winterlücke mit steigendem Strombedarf nicht schließen. Die RAG arbeitet daher an innovativen Projekten wie dem ersten geologischen Wasserstoffspeicher, um grüne Energie ganzjährig verfügbar zu machen.
© Andreas BuchbergerDas eigene Haus zu sanieren bedeutet viel zu investieren: Zeit, Kraft, Wissen und natürlich auch Geld. Kostenlose Erstberatung ist ein Weg, um für die großen Hürden eines solchen Projektes von Beginn an gerüstet zu sein. Die richtige Adresse dafür: die Hauskunft, eine Servicestelle des wohnfonds_wien, Fonds für Wohnbau und Stadterneuerung.
© Adobe StockDie von AGGM in Kooperation mit den Gas-Netzbetreibern erstellte „H2-Roadmap für Österreich“ liefert einen Ausblick auf die Entwicklung der Gasinfrastruktur und des Energiebedarfs bis 2050.
© Wien EnergieEin großer Schritt für die Dekarbonisierung der Fernwärme! Das Projekt ScaleUp befasst sich mit dem Bau des ersten unterirdischen Großwärmespeichers im urbanen Raum und trägt somit zum Vorantreiben eines erneuerbaren Wärmesystems bei.
© Nicholas CappelloDie Europäische Kommission hat am 14. März 2023 einen Legislativvorschlag zu REMIT (Regulation on Wholesale Energy Market Integrity and Transparency) vorgelegt. REMIT zielt darauf ab, die Transparenz, Integrität und das Funktionieren der Energiegroßhandelsmärkte in der Europäischen Union zu fördern und verschärft in der vorliegenden Form die Regulierung der Marktteilnehmer auf dem Energiemarkt erheblich.
© Wien EnergieAktuell wird in Österreich nur ein minimaler Bruchteil an Biomethan ins Gasnetz eingespeist. Die neu gegründete Servicestelle Erneuerbare Gase der österreichischen Energieagentur bietet kostenlose Beratung an, um die inländische Produktion an erneuerbaren Gasen zu steigern.
© Lawrence Livermore National LaboratoryKernfusion ist eine spannende Technologie, die derzeit große Fortschritte macht und unsere Zukunft verändern könnte. Doch die Energiewende muss ohne sie gelingen.
© Rat der Europäischen UnionDie EU-Energieminister*innen haben sich auf die Ausgestaltung eines Notfallmechanismus gegen die hohen Gaspreise geeinigt. Am Wochenende einigten sich zudem Parlament und Rat auf die Überarbeitung des EU Emissionshandelssystems, ein Meilenstein in Richtung Fit for 55.
© EbS WienDamit die Bereitstellung von Nahrung in Österreich und der EU auch in Zukunft gesichert ist, wird es notwendig phosphorhaltige Abfälle einer Rückgewinnung zu unterziehen. Dabei können phosphorhaltige Düngemittel erzeugt werden, die wiederum der Landwirtschaft lebensnotwendigen Phosphor zur Verfügung stellen.
© Wien EnergieDie EU-Kommission hat einen Vorschlag vorgelegt, um Unternehmen und Haushalte in der EU vor übermäßig hohen Gaspreisen zu schützen. Der Preis von Month-Ahead-Derivaten im Rahmen des TTF soll vorübergehend auf 275 Euro begrenzt werden, falls die Preise zwei Wochen lang über diesem Schwellenwert liegen und eine im Voraus festgelegte Spanne im Verhältnis zu den LNG-Preisen überschreiten. Nicht alle Mitgliedsstaaten sind überzeugt, denn es ist fraglich, ob der Mechanismus tatsächlich jemals ausgelöst werden wird.
© Loop BiotechNachhaltig bis zum Schluss: Mit dem lebenden Sarg der Bestattung Wien, der aus Pilzen besteht, wird eine neue Art der Naturbestattung ermöglicht. Neben einem neuen Naturareal sorgt seit Frühling auch ein Bürger*innensolarkraftwerk am Zentralfriedhof für gutes Klima.
© Wien Energie„Strategische Gasreserve”, „SOS-Verordnung”, „Gas-Notfallstufe“ oder "Energielenkung". Was diese Schlagworte bedeuten und wo diese Maßnahmen gesetzlich geregelt sind, haben wir uns näher angesehen.
© Wiener NetzeDie österreichische Gasversorgung ist zunehmend von Unsicherheit geprägt. Um die Energieversorgung sicherstellen zu können, werden in Österreich bereits jetzt Maßnahmen gesetzt und Pläne für mögliche Versorgungsengpässe entwickelt.

Es ist soweit: Der Entwurf des Erneuerbaren-Wärme-Gesetzes ist in die Begutachtung! Neben einem Verbot für Gas im Neubau legt das Gesetz die drei Gebote für das Gelingen der Wärmewende fest.
© Wien EnergieUm alternative Quellen für die EU im Allgemeinen und im Besonderen für Österreich zu erschließen, gibt es bereits vielversprechende Projekte. Diese ermöglichen den Import aus alternativen Quellen und unterstützen gleichzeitig die österreichische Wasserstoffstrategie und den übergeordneten European Hydrogen Backbone.
© Wien EnergieDie Europäische Kommission hat am 18. Mai 2022 ein Paket zur schnellen Beendigung der Abhängigkeit von russischem Öl und Gas sowie zur schnelleren Realisierung der Energiewende präsentiert. Neben Energiesparmaßnahmen, einer Diversifizierung der Importe sowie einer Erhöhung von Fördermitteln aus unterschiedlichen Töpfen ist darin insbesondere eine Beschleunigung des Ausbaus Erneuerbarer Energien vorgesehen.
© Adobe StockEnde Mai veröffentlichte die EU-Kommission zwei Entwürfe Delegierter Rechtsakte, die auf die Erneuerbare-Energien-Richtlinie (RED II) zurückzuführen sind. Diese sollen die Erzeugungskriterien und Anrechenbarkeit von erneuerbarem Wasserstoff regeln.
© Wien EnergieFernwärmesysteme zählen zu den saubersten, komfortabelsten und umweltfreundlichsten Formen von Energiebereitstellung für Heizung und Warmwasser. Die überregionale Forschungsinitiative für nachhaltige Energielösungen Green Energy Lab arbeitet im Projekt ThermaFLEX daran, Fernwärmesysteme effizienter und nachhaltiger zu gestalten.
© Wien EnergieMit dem EAG legt Österreich den Turbo bei der Energiewende ein. Wir haben für Sie die wesentlichen Neuerungen auf einen Blick zusammengefasst.
© Wien EnergieDie Überarbeitung der EU-Gebäuderichtlinie soll neben schärferen Effizienzanforderungen an Gebäude auch ambitioniertere Verpflichtungen für E-Auto-Ladestellen und neue Bestimmungen zu smarten Gebäuden bringen.
© Wiener NetzeDer zweite Teil des "Fit for 55"-Pakets bringt neben neuen Regelungen zu Energy Communities im Gasbereich auch rechtliche Grundlagen für einen EU-weiten Markt für Grünes Gas und schafft ein Marktdesign für Wasserstoff.
© Matthew Henry Direktzahlungen für einkommensschwache Haushalte und Kleinunternehmen, Investitionen in erneuerbare Energien, Steuererleichterungen und Maßnahmen zur Umgestaltung des Marktdesigns: Diese und weitere Instrumente hat die EU am 13. Oktober vorgestellt – das Ziel der kurz- und mittelfristigen Maßnahmen aus der sog. “Toolbox” ist die Abfederung der Auswirkungen der sehr volatilen Energiepreise der vergangenen Wochen. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Analyse des derzeitigen Marktdesigns.
© Europäische KommissionIm Juli dieses Jahres veröffentlichte die Europäische Kommission das "Fit for 55"-Paket, das den klima- und energiepolitischen Rahmen für die Periode bis 2030 definiert. Das Paket umfasst 13 Vorschläge für Rechtsgrundlagen, die sowohl marktbasierte Instrumente als auch Zielvorgaben und Vorschriften beinhalten. Die Novellierung der Energiesteuerrichtlinie ist neben dem Emissionshandel und dem CO2-Grenzausgleichsmechanismus ein zentraler Baustein der Bepreisung von Energienutzung und Treibhausgasemissionen.
© Ralph HutterAus Sicht der E-Mobilitätsbranche stellt das "Fit for 55"-Paket einen sehr vielversprechenden Ausgangspunkt für einen massiven und ambitionierten Ausbau der Elektromobilität in der EU dar, der nötig sein wird, um die selbstgesteckten Klimaziele zu erreichen. Dennoch besteht Potenzial für Nachbesserungen.
© Jon Anders WikenDamit wir Wiens klimaneutrale Energieversorgung sichern können, wird neben dem verstärkten Einsatz von erneuerbarer Energie auch die Schließung des Kohlenstoffkreislaufs eine zentrale Rolle spielen. Die Nutzung von CO2-Abscheidungsverfahren kann bei diesem Ziel ein wichtiger Baustein sein.
© Marcin JozwiakDie Kommission wird nicht müde zu betonen, dass der Ausstoß einer Tonne CO₂ etwas kosten muss. Die geplante Verschärfung des Emissionshandelssystems der EU (ETS) im Einklang mit dem Green Deal ist immerhin das Kernstück des gigantischen Klimapakets. Eng mit ihr verzahnt sind auch ambitionierte Vorschläge im Verkehrssektor, ein neuer CO₂ -Grenzausgleichsmechanismus und Überarbeitungen der Lastenteilungsverordnung und der Energiebesteuerungsrichtlinie. Sie alle haben ein Ziel: die CO₂ -Emissionen bis 2030 drastisch zu reduzieren.
© Wien EnergieDie Kommission hat ihre Verordnung über den Aufbau einer europaweiten Infrastruktur für alternative Kraftstoffe vorgelegt. Die politische Entscheidung, die bisherige Richtlinie durch eine Verordnung zu ersetzen, ist mehr als begrüßenswert, da die Zeit drängt. Wenn der Transportsektor, der für mehr als ein Viertel aller CO2-Emissionen in der EU verantwortlich ist, als Ganzes bis 2050 vollständig emissionsfrei sein soll, muss vor allem der Straßenverkehr, der 2018 noch 71 % aller Verkehrsemissionen verursacht hat, entscheidend zu diesem Ziel beitragen.
© Mikhail PavstyukDas Maßnahmenpaket des Erneuerbaren Ausbau Gesetzes ist umfangreich. Darin enthalten sind auch 20 Begleitverordnungen, die zu einem späteren Zeitpunkt Details zu den Förderzuschüssen, Ab- und Zuschlägen oder Ausschreibungsvolumen näher ausgestalten.
© Viktor KiryanovAuch zehn Jahre nach Fukushima sind das Sicherheitsproblem von AKWs und die Atommüll-Frage weiterhin ungelöst. Mittlerweile ist die Atomkraft aber bereits weit teurer als erneuerbare Erzeugungstechnologien, wie Reinhard Uhrig von GLOBAL 2000 in einem Gastbeitrag vorstellt.
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