Mobilität

Wien wird bis 2040 klimaneutral – und öffentliche Verkehrsmittel spielen dabei eine zentrale Rolle. Sie stoßen bis zu 20 Mal weniger CO₂ aus als Pkw, sind leise, effizient und großteils elektrisch unterwegs. Unser Ziel ist klar: Mit klimafreundlichen Öffis und der Garage der Zukunft die Mobilität von morgen zu gestalten. Welche Rahmenbedingungen braucht es dafür?

Diese Themen sind entscheidend - Unsere Positionspapiere

Einfach erklärt

Wir zeigen wie's geht

Wiener Linien E-Bus vor begrüntem Gebäude© Wiener Linien

E-Kompetenzzentrum Siebenhirten

Das neue E-Mobilität-Kompetenzzentrum der Wiener Linien setzt Maßstäbe in Sachen Nachhaltigkeit. Bereits von Weitem erkennbar ist die begrünte Fassade, die das Gebäude als Klimaschutzprojekt ausweist. Mehrere Buslinien der Wiener Linien im Süden Wiens werden künftig elektrisch unterwegs sein. Während kleine E-Busse bereits seit Längerem in der Innenstadt fahren, wurden im Februar 2024 auch die Linien 71A und 71B vollständig elektrifiziert. Im Mai 2024 folgten die Linien 61A und 61B, wenige Monate später die Linien 17A und 70A. Um die neuen, emissionsfreien Fahrzeuge effizient zu betreiben, wurde in Siebenhirten im Süden Wiens ein E-Mobilität-Kompetenzzentrum errichtet. Dort werden die E-Busse geladen, gewartet und gereinigt.

Wiener Linien Wasserstoffbus© Max Kropitz

Wiener Wasserstoff

Österreich geht beim Ausbau von erneuerbaren Energien mit gutem Beispiel voran. Bis 2040 soll der Gasverbrauch klimaneutral sein. Auch Wasserstoff wird bei der Substitution fossiler Energien eine große Rolle spielen.   Die Wiener Stadtwerke leisten mit ihrer Wasserstoffstrategie einen zentralen Beitrag zur Klimaneutralität Wiens. Dafür betreiben sie eine Elektrolyseanlage, zwei Wasserstofftankstellen und setzen künftig zehn Wasserstoffbusse im Stadtverkehr ein. 

Aktuelles im Bereich Mobilität

Verkehr in Wien© Kristine Kozaka
11.03.2026

Gastbeitrag: Mobilitätsdaten als Schlüssel für die Zukunft – Zusammenarbeit für Qualität und Resilienz

Mobilitätsdaten sind das Fundament eines modernen Verkehrssystems. Ihre Qualität entscheidet darüber, wie effizient, nachhaltig und sozial inklusiv unsere Mobilität ist. In Wien wurde mit dem Aufbau der GIP als digitaler Zwilling des Verkehrssystems früh ein wichtiger Schritt gesetzt. Doch warum sind Mobilitätsdaten so entscheidend – und wie sichern wir ihre Qualität und Souveränität?

Nachtaufnahme Ring, beschleunigte Straßenbahn vor Staatsoper© Wiener Linien
18.02.2026

Stadt Wien und Wiener Linien starten Beschleunigungsoffensive für den öffentlichen Verkehr

Wien steht an einem Punkt, an dem die Weichen für die Mobilität der kommenden Jahrzehnte gestellt werden. Das Wiener Öffi-Netz gehört seit Jahren zu den leistungsfähigsten seiner Art: dicht getaktet, verlässlich, international anerkannt. Bereits heute werden 34 Prozent aller Wege in Wien mit den Öffis zurückgelegt – ein Spitzenwert, der zeigt, wie sehr die Menschen auf klimafreundliche, verlässliche Mobilität setzen.

Plan des Ersatzangebots der Stammstrecke der ÖBB und Wiener Linien© ÖBB Infrastruktur
12.02.2026

Modernisierung für ein verlässliches Öffi-System – Wiener Linien halten Wien mobil

Auch 2026 und 2027 wird intensiv an der Öffi-Infrastruktur in Wien gearbeitet. Neben den Modernisierungen der ÖBB auf der S-Bahn-Stammstrecke setzen auch die Wiener Linien gezielte Erneuerungs- und Instandhaltungsmaßnahmen im eigenen Netz um. Diese Modernisierungen sind notwendig, damit das öffentliche Verkehrsnetz auch künftig zuverlässig funktioniert und Wien die Mobilität bietet, auf die sich täglich Hunderttausende verlassen.

Baustelle der Wiener Linien für Tunnelabdichtungen© Wiener Linien
11.02.2026

Gastbeitrag: Sanierung unter der Stadt – Wie die Wiener Linien ihre Tunnel für die Zukunft abdichten

Für die meisten Fahrgäste bleiben sie unsichtbar, doch für den sicheren Betrieb der Wiener U-Bahn sind sie unverzichtbar: die Tunnelabdichtungen im Untergrund der Stadt erreichen vielerorts das Ende ihrer technischen Lebensdauer. Nach 40 bis 60 Jahren verlieren die eingesetzten Materialien an Funktionalität, Feuchtigkeit kann eindringen und langfristig Schäden an der Bausubstanz verursachen. Die Wiener Linien stehen daher vor einer umfassenden Sanierungsaufgabe – technisch anspruchsvoll, betrieblich sensibel und gleichzeitig zentral für die nachhaltige Entwicklung der städtischen Infrastruktur Wiens.

Autos im Stau© Jacek Dylag
05.02.2026

Gastbeitrag: Europa schneidet sich ins eigene Fleisch 

Die EU-Kommission ist bereit, die Klimaziele für den Verkehrssektor aufzuweichen. Die Abkehr vom Verbrenner-Aus reiht sich damit in eine lange Kette von Klima- und Umweltvorhaben, die die Europäische Union noch vor wenigen Jahren ambitioniert beschlossen hat und nun Schritt für Schritt zurücknimmt. Ob beim europäischen Lieferkettengesetz, bei der Entwaldungsverordnung, den Klimazielen für 2040 oder bei den Vorgaben für den Automobilsektor: Der Green Deal wird Stück für Stück filetiert. Was kurzfristig als Erfolg für Europas Wettbewerbsfähigkeit verkauft wird, wird uns früher oder später teuer zu stehen kommen. Denn in dem Glauben, sich selbst zu schützen, schneiden wir uns gerade massiv ins eigene Fleisch.

E-Auto Parkplatzmarkierung, weißes Symbol E-Auto Symbol auf grünem Hintergrund© Ralph Hutter
27.01.2026

Gastbeitrag: Warum 2025 das Wendejahr der E-Mobilität ist

Die Transformation unseres Mobilitätssystems ist keine abstrakte Zukunftsfrage mehr. Sie entscheidet heute darüber, ob Österreich seine Klimaziele erreicht, seine wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit sichert und die Lebensqualität in Städten und Regionen verbessert. Der Verkehrssektor ist dabei der zentrale Hebel. Während andere Bereiche ihre Emissionen bereits deutlich senken konnten, sehen wir im Verkehr noch große Herausforderungen. Genau deshalb kommt der Elektromobilität eine Schlüsselrolle zu.

Batterie-Wasserstoffbss für die City, Wiener Linien© Wiener Linien
28.10.2025

StVO-Reform soll für mehr Verkehrssicherheit und Lebensqualität sorgen 

Mit der geplanten Novelle der Straßenverkehrsordnung (StVO) soll ein wesentlicher Schritt in Richtung einer modernen, sicheren und zukunftsfähigen Mobilität gesetzt werden. Ein zentraler Schwerpunkt liegt dabei auf der Schaffung eines klaren Rechtsrahmens für kamerabasiertes Zufahrtsmanagement. Damit wird die Grundlage geschaffen, um die im rot-pinken Regierungsprogramm vereinbarte verkehrsberuhigte Innenstadt in Wien Wirklichkeit werden zu lassen. Darüber hinaus umfasst die Novelle auch Anpassungen der gesetzlichen Anforderungen für E-Bikes, E-Scooter und E-Mopeds.

Rathaus Wien im Sonnenlicht© Magda-Ehlers
16.10.2025

Gastbeitrag: Zirkuläres Wien – die Stadt stärkt Ressourcenschonung und Kreislaufwirtschaft durch eine umfassende Strategie

Die Strategie „Zirkuläres Wien: Eine runde Sache“ stellt die erste umfassende Gesamtstrategie der Stadt Wien dar, um das Leben und Wirtschaften langfristig ressourcenschonender zu gestalten. Sie wurde ressortübergreifend unter Einbindung aller Abteilungen des Magistrats sowie der Unternehmungen und Unternehmen der Stadt Wien erarbeitet. Das erklärte Ziel ist es, ein gemeinsames Vorgehen gegen den verschwenderischen Umgang mit Ressourcen zu etablieren und Wiens Wandel zu einer zirkulären Stadt voranzutreiben.

Ladung eines E-Bus in Siebenhirten© Wiener Linien
07.07.2025

eMove Austria: Der neue Schub für E-Mobilität in Österreich 

Mit dem Programm „eMove Austria“ gibt das Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI) den Startschuss, um eine neue Etappe bei der Mobilitätswende einzuläuten. Bis Ende 2026 fließen 480 Millionen Euro in die Förderung der Elektromobilität – mit einem klaren Fokus auf den Ausbau der Ladeinfrastruktur, die Umstellung von Flotten und den Einsatz erneuerbarer Energiequellen.

Bauarbeiter bei Schleifarbeiten an Straßenbahnschienen, Baustelle© Johannes Zinner
24.06.2025

Fortschritt, der bleibt: Wiener Linien setzen starke Impulse für Wirtschaft, Klimaschutz und Lebensqualität

Unter dem Motto „Baustellen vergehen, Fortschritt bleibt“ setzen die Wiener Linien gemeinsam mit ÖBB und ASFINAG ein starkes Zeichen für eine moderne, klimafreundliche und zukunftssichere Mobilität. Im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz der drei großen Infrastrukturunternehmen Österreichs wurde die neue Bewusstseinskampagne vorgestellt, die den positiven Nutzen von Baustellen und Infrastrukturinvestitionen ins Zentrum rückt.