Mobilität

Wien wird bis 2040 klimaneutral – und öffentliche Verkehrsmittel spielen dabei eine zentrale Rolle. Sie stoßen bis zu 20 Mal weniger CO₂ aus als Pkw, sind leise, effizient und großteils elektrisch unterwegs. Unser Ziel ist klar: Mit klimafreundlichen Öffis und der Garage der Zukunft die Mobilität von morgen zu gestalten. Welche Rahmenbedingungen braucht es dafür?

Diese Themen sind entscheidend - Unsere Positionspapiere

Einfach erklärt

Die letzten Mobilitäts-Beschlüsse im Parlament: Leicht zugänglich mit KI.

Die neuesten mobilitäts- und verkehrspolitischen Entscheidungen im Nationalrat – KI-analysiert und verständlich aufbereitet mit parlament.fyi.

Hochleistungsstreckengesetz – HlG

20.11.2025 XXVIII

Der Beschluss des österreichischen Nationalrates ändert das Hochleistungsstreckengesetz, indem er neue Regelungen für die Definition und Verwaltung von Hochleistungsstrecken einführt, einschließlich der Möglichkeit, bestimmte Strecken ohne gesonderte Erklärung als Hochleistungsstrecken zu betrachten, und legt fest, dass Verordnungen zu diesen Strecken spätestens zehn Jahre nach Inkrafttreten außer Kraft treten müssen.

Wasserstraßengesetz und Schifffahrtsgesetz

20.11.2025 XXVIII

Der österreichische Nationalrat hat beschlossen, dass die Kosten für die Schleusenaufsicht und Verkehrsregelung auf der Donau von den Betreibern der Schifffahrtsanlagen getragen werden müssen, und es wurden Regelungen zur Kostentransparenz und -abrechnung eingeführt.

CEMT-Digitalisierungsgesetz – CEMT-DigiG

20.11.2025 XXVIII

Der österreichische Nationalrat hat ein Gesetz zur Digitalisierung der CEMT-Genehmigungen beschlossen, das den elektronischen Austausch und die Verwaltung dieser Genehmigungen über eine von der OECD betriebene Plattform ermöglicht, um den internationalen Straßengüterverkehr effizienter zu gestalten.

Wir zeigen wie's geht

Wiener Linien E-Bus vor begrüntem Gebäude© Wiener Linien

E-Kompetenzzentrum Siebenhirten

Das neue E-Mobilität-Kompetenzzentrum der Wiener Linien setzt Maßstäbe in Sachen Nachhaltigkeit. Bereits von Weitem erkennbar ist die begrünte Fassade, die das Gebäude als Klimaschutzprojekt ausweist. Mehrere Buslinien der Wiener Linien im Süden Wiens werden künftig elektrisch unterwegs sein. Während kleine E-Busse bereits seit Längerem in der Innenstadt fahren, wurden im Februar 2024 auch die Linien 71A und 71B vollständig elektrifiziert. Im Mai 2024 folgten die Linien 61A und 61B, wenige Monate später die Linien 17A und 70A. Um die neuen, emissionsfreien Fahrzeuge effizient zu betreiben, wurde in Siebenhirten im Süden Wiens ein E-Mobilität-Kompetenzzentrum errichtet. Dort werden die E-Busse geladen, gewartet und gereinigt.

Wiener Linien Wasserstoffbus© Max Kropitz

Wiener Wasserstoff

Österreich geht beim Ausbau von erneuerbaren Energien mit gutem Beispiel voran. Bis 2040 soll der Gasverbrauch klimaneutral sein. Auch Wasserstoff wird bei der Substitution fossiler Energien eine große Rolle spielen.   Die Wiener Stadtwerke leisten mit ihrer Wasserstoffstrategie einen zentralen Beitrag zur Klimaneutralität Wiens. Dafür betreiben sie eine Elektrolyseanlage, zwei Wasserstofftankstellen und setzen künftig zehn Wasserstoffbusse im Stadtverkehr ein. 

Aktuelles im Bereich Mobilität

Autonome KFZ fahren auf Straße© metamorworks
07.05.2026

Automatisiertes Fahren: Chance für ein leistungsfähiges, öffentliches Mobilitätssystem

Mit der Pressekonferenz vom 15. April 2026 hat Mobilitätsminister Peter Hanke den Start der nächsten Phase des automatisierten Fahrens in Österreich angekündigt. Nach mehr als einem Jahrzehnt der Forschung soll der Schritt vom isolierten Testbetrieb hin zu größeren Flotten und einem späteren Regelbetrieb gelingen. Der Fokus auf Modellregionen, einen angepassten Rechtsrahmen und konkrete Leitprojekte, vor allem im öffentlichen Verkehr im ländlichen Raum (als Zubringer) soll beibehalten werden. Minister Hanke machte deutlich, dass automatisiertes Fahren kein Selbstzweck ist, sondern einen konkreten Nutzen für die Menschen bringen soll: bessere Erreichbarkeit, mehr Verkehrssicherheit und eine zukunftsfähige Mobilitätsversorgung, sowohl in der Stadt als auch in Regionen mit bislang eingeschränktem öffentlichem Angebot.

Bundesminister Hanke bei der Mobilitätskonferenz 2026© BMIMI
23.04.2026

Mobilitätskonferenz 2026: Multimodal unterwegs – sicher, smart, nachhaltig

Die Mobilitätskonferenz 2026 fand am 20. und 21. April 2026 in Wien statt und wurde vom Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI) veranstaltet. Sie bildete den zentralen Austausch zur Mobilitätswende in Österreich und brachte Vertreter*innen aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Praxis zusammen. Ziel der Konferenz war es, aktuelle Herausforderungen zu beleuchten und gemeinsame Lösungsansätze für ein zukunftsfähiges Mobilitätssystem zu diskutieren.

Verkehr in Wien© Kristine Kozaka
11.03.2026

Gastbeitrag: Mobilitätsdaten als Schlüssel für die Zukunft – Zusammenarbeit für Qualität und Resilienz

Mobilitätsdaten sind das Fundament eines modernen Verkehrssystems. Ihre Qualität entscheidet darüber, wie effizient, nachhaltig und sozial inklusiv unsere Mobilität ist. In Wien wurde mit dem Aufbau der GIP als digitaler Zwilling des Verkehrssystems früh ein wichtiger Schritt gesetzt. Doch warum sind Mobilitätsdaten so entscheidend – und wie sichern wir ihre Qualität und Souveränität?

Nachtaufnahme Ring, beschleunigte Straßenbahn vor Staatsoper© Wiener Linien
18.02.2026

Stadt Wien und Wiener Linien starten Beschleunigungsoffensive für den öffentlichen Verkehr

Wien steht an einem Punkt, an dem die Weichen für die Mobilität der kommenden Jahrzehnte gestellt werden. Das Wiener Öffi-Netz gehört seit Jahren zu den leistungsfähigsten seiner Art: dicht getaktet, verlässlich, international anerkannt. Bereits heute werden 34 Prozent aller Wege in Wien mit den Öffis zurückgelegt – ein Spitzenwert, der zeigt, wie sehr die Menschen auf klimafreundliche, verlässliche Mobilität setzen.

Plan des Ersatzangebots der Stammstrecke der ÖBB und Wiener Linien© ÖBB Infrastruktur
12.02.2026

Modernisierung für ein verlässliches Öffi-System – Wiener Linien halten Wien mobil

Auch 2026 und 2027 wird intensiv an der Öffi-Infrastruktur in Wien gearbeitet. Neben den Modernisierungen der ÖBB auf der S-Bahn-Stammstrecke setzen auch die Wiener Linien gezielte Erneuerungs- und Instandhaltungsmaßnahmen im eigenen Netz um. Diese Modernisierungen sind notwendig, damit das öffentliche Verkehrsnetz auch künftig zuverlässig funktioniert und Wien die Mobilität bietet, auf die sich täglich Hunderttausende verlassen.

Baustelle der Wiener Linien für Tunnelabdichtungen© Wiener Linien
11.02.2026

Gastbeitrag: Sanierung unter der Stadt – Wie die Wiener Linien ihre Tunnel für die Zukunft abdichten

Für die meisten Fahrgäste bleiben sie unsichtbar, doch für den sicheren Betrieb der Wiener U-Bahn sind sie unverzichtbar: die Tunnelabdichtungen im Untergrund der Stadt erreichen vielerorts das Ende ihrer technischen Lebensdauer. Nach 40 bis 60 Jahren verlieren die eingesetzten Materialien an Funktionalität, Feuchtigkeit kann eindringen und langfristig Schäden an der Bausubstanz verursachen. Die Wiener Linien stehen daher vor einer umfassenden Sanierungsaufgabe – technisch anspruchsvoll, betrieblich sensibel und gleichzeitig zentral für die nachhaltige Entwicklung der städtischen Infrastruktur Wiens.

Autos im Stau© Jacek Dylag
05.02.2026

Gastbeitrag: Europa schneidet sich ins eigene Fleisch 

Die EU-Kommission ist bereit, die Klimaziele für den Verkehrssektor aufzuweichen. Die Abkehr vom Verbrenner-Aus reiht sich damit in eine lange Kette von Klima- und Umweltvorhaben, die die Europäische Union noch vor wenigen Jahren ambitioniert beschlossen hat und nun Schritt für Schritt zurücknimmt. Ob beim europäischen Lieferkettengesetz, bei der Entwaldungsverordnung, den Klimazielen für 2040 oder bei den Vorgaben für den Automobilsektor: Der Green Deal wird Stück für Stück filetiert. Was kurzfristig als Erfolg für Europas Wettbewerbsfähigkeit verkauft wird, wird uns früher oder später teuer zu stehen kommen. Denn in dem Glauben, sich selbst zu schützen, schneiden wir uns gerade massiv ins eigene Fleisch.

Ladung eines E-Bus in Siebenhirten© Wiener Linien
29.01.2026

eMove Austria: Der neue Schub für E-Mobilität in Österreich 

Mit dem Programm „eMove Austria“ gibt das Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI) den Startschuss, um eine neue Etappe bei der Mobilitätswende einzuläuten. Bis Ende 2026 fließen 480 Millionen Euro in die Förderung der Elektromobilität – mit einem klaren Fokus auf den Ausbau der Ladeinfrastruktur, die Umstellung von Flotten und den Einsatz erneuerbarer Energiequellen.

E-Auto Parkplatzmarkierung, weißes Symbol E-Auto Symbol auf grünem Hintergrund© Ralph Hutter
27.01.2026

Gastbeitrag: Warum 2025 das Wendejahr der E-Mobilität ist

Die Transformation unseres Mobilitätssystems ist keine abstrakte Zukunftsfrage mehr. Sie entscheidet heute darüber, ob Österreich seine Klimaziele erreicht, seine wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit sichert und die Lebensqualität in Städten und Regionen verbessert. Der Verkehrssektor ist dabei der zentrale Hebel. Während andere Bereiche ihre Emissionen bereits deutlich senken konnten, sehen wir im Verkehr noch große Herausforderungen. Genau deshalb kommt der Elektromobilität eine Schlüsselrolle zu.

Batterie-Wasserstoffbss für die City, Wiener Linien© Wiener Linien
28.10.2025

StVO-Reform soll für mehr Verkehrssicherheit und Lebensqualität sorgen 

Mit der geplanten Novelle der Straßenverkehrsordnung (StVO) soll ein wesentlicher Schritt in Richtung einer modernen, sicheren und zukunftsfähigen Mobilität gesetzt werden. Ein zentraler Schwerpunkt liegt dabei auf der Schaffung eines klaren Rechtsrahmens für kamerabasiertes Zufahrtsmanagement. Damit wird die Grundlage geschaffen, um die im rot-pinken Regierungsprogramm vereinbarte verkehrsberuhigte Innenstadt in Wien Wirklichkeit werden zu lassen. Darüber hinaus umfasst die Novelle auch Anpassungen der gesetzlichen Anforderungen für E-Bikes, E-Scooter und E-Mopeds.

Ladeprozess eines E-Autos© Wien Energie
16.10.2025

Gastbeitrag: Ladeinfrastruktur im Mehrparteienhaus

Österreich erlebt einen dynamischen Hochlauf der Elektromobilität: Mit fast 240.000 rein elektrisch betriebenen Pkw bis August 2025 und einem Anteil von über 22 % bei Neuzulassungen ist der Wandel auf der Straße deutlich sichtbar. In Wien ist dieser Trend besonders ausgeprägt – die Stadt verfügt über das dichteste öffentliche Ladenetz Österreichs und verzeichnet in mehreren Bezirken bereits einen Elektroanteil von über 50 % bei Neuwagen.