Alle Themen

Die Wiener Stadtwerke bewegen viele Themen – vom digitalen Wandel über Sicherheit bis zur Nachhaltigkeit. Unser Ziel ist ein Wien, das auch in Zukunft lebenswert, modern und widerstandsfähig bleibt – dafür denken wir über Sektorengrenzen hinweg und setzen auf langfristige Verantwortung. Welche Themen sind dabei besonders wichtig?

Alle Positionspapiere

Höchstpannungsleitungen Strommasten Wien SüdOst© Hans Prammer
EU Affairs
22.09.2025

EU-Netze-Paket

Die Europäische Kommission möchte durch das Grids Package den Rechtsrahmen für europäische Netze straffen und eine grenzüberschreitende integrierte Planung und Durchführung von Projekten gewährleisten. Das Paket soll noch vor Jahresende 2025 veröffentlicht werden und Maßnahmen zur beschleunigten Modernisierung, Digitalisierung und Erweiterung der europäischen Netzinfrastruktur enthalten, um Engpässe zu beseitigen und die Gesamteffizienz für ein gut vernetztes und widerstandsfähiges Energiesystem zu steigern.

U-Bahn Station Stephansplatz; Menschen auf Rolltreppe© Johannes Zinner
Mobilität
16.09.2025

Betriebliches Mobilitätsmanagement

Obwohl der Öffentliche Verkehr weiter ausgebaut wird, fahren viele Menschen noch immer mit dem eigenen Auto zur Arbeit. Ein erheblicher Teil der CO2-Emissionen wird durch Pendel- bzw. Berufsverkehr verschuldet. Und genau hier setzt das betriebliche Mobilitätsmanagement (BMM) an. Dessen Ziel ist es, unsere Verhaltensweisen zu verändern und ein Bewusstsein für nachhaltigere Mobilitätsoptionen zu schaffen. Welchen Beitrag können Unternehmen in diesem Bereich leisten?

Fabrik aus der Vogelperspektive mit Luftemissionen© Marcin Jozwiak
EU Affairs
21.08.2025

Das europäische Emissionshandelssystem (ETS) 

Das EU-Emissionshandelssystem (EU ETS) ist das zentrale Klimaschutzinstrument der Europäischen Union. Seit seiner Einführung im Jahr 2005 wurde es schrittweise ausgeweitet und umfasst heute große Teile der Energiewirtschaft und Industrie. Mit dem Start eines zweiten Emissionshandelssystems (ETS II) ab 2027 sollen auch die Sektoren Gebäude und Straßenverkehr einbezogen werden. Zusätzlich wird mit dem CO₂-Grenzausgleichsmechanismus (CBAM) ein neues Instrument eingeführt, das sicherstellen soll, dass auch importierte Produkte die europäischen Klimastandards erfüllen. Ziel dieser Entwicklungen ist es, die CO₂-Bepreisung in der EU breiter aufzustellen und Wettbewerbsverzerrungen zu vermeiden.

EU Flaggen vor dem Gebäude der EU-Kommission in Brüssel© Europäische Kommission
EU Affairs
17.06.2025

Der Klima-Sozialfonds

Der Klima-Sozialfonds (KSF) ist ein Finanzierungsinstrument der EU, das soziale Ausgleichsmaßnahmen im Zusammenhang mit dem neuen Emissionshandelssystem für Gebäude und den Verkehrssektor (ETS2) ermöglicht. Dieses System tritt 2027 in Kraft und wird fossile Energieträger verteuern. Infolgedessen steigen beispielsweise Heizkosten oder Ausgaben für den Individualverkehr – mit besonders spürbaren Auswirkungen auf Menschen, die bereits unter Energie- oder Mobilitätsarmut leiden.

Euro Geld, Münzen und Scheine. Im Hintergrund die EU-Flagge© Adobe Stock
EU Affairs
13.06.2025

Der Mehrjährige Finanzrahmen (MFR) der EU

Am 16. Juli wird die Europäische Kommission voraussichtlich ihren ersten Entwurf für den nächsten Mehrjährigen Finanzrahmen (MFR) 2028–2034 vorlegen. Bereits im Vorfeld wird intensiv diskutiert: neue Fonds für Wettbewerbsfähigkeit, mehr Mittel für Verteidigung, stärkere Dezentralisierung der EU-Förderung: Vieles steht im Raum. Doch was wird tatsächlich im Juli präsentiert? Und was passiert im weiteren Prozess nach der Veröffentlichung des Entwurfs?

Euro Geld, Münzen und Scheine. Im Hintergrund die EU-Flagge© Adobe Stock
EU Affairs
08.04.2025

EU-Förderungen

EU-Förderungen sind ein unerlässliches Puzzlestück, um die Energiewende und Dekarbonisierung in den Mitgliedstaaten finanzierbar zu machen. Europäische Förderprogramme, wie wir sie kennen, starteten 1958 mit der Einrichtung des Europäischen Sozialfonds und haben sich bis heute fortgesetzt, sodass es inzwischen über 40 EU-Förderprogramme gibt. Europäische Förderung ist das finanzielle Instrument zur Umsetzung der EU-Politik: beides geht Hand in Hand.

PV Anlage und Windrad auf Feld in Mönchhof© Wien Energie
Energie
07.04.2025

Erneuerbaren-Ausbau

2030 soll der österreichische Stromverbrauch (national bilanziell) zu 100% aus Erneuerbaren gedeckt werden. Dazu braucht es zusätzliche erneuerbare Erzeugungskapazitäten, Flexibilitäten im System und einen Ausbau der Netze, um bis zu 39 Terawattstunden zusätzlichen Ökostrom bis 2030 ins System integrieren zu können – so wie es etwa der Österreichische Netzinfrastrukturplan (ÖNIP) vorsieht. Die Klimaneutralität Österreichs wird in vielen Bereichen eine Elektrifizierung und damit auch einen steigenden Strombedarf bedeuten. Wie kann der Wandel gelingen?

Verkehrsschild mit grünem Rahmen und der Aufschrift „CO₂“ vor blauem Himmel© stockWERK - Fotolia
EU Affairs
07.04.2025

CountEmissionsEU

Der Güterverkehr ist essenziell für den EU-Binnenmarkt. Er versorgt sowohl Unternehmen als auch Verbraucher*innen und ermöglicht den Handel über Grenzen hinweg. Mit dem steigenden Güterverkehrsaufkommen wachsen jedoch auch die CO₂-Emissionen. Wie kann eine einheitliche Methodik zur Berechnung von Treibhausgasemissionen im Güter- und Personenverkehr geschaffen werden, um einen besseren Vergleich von Verkehrsdiensten zu ermöglichen?

Containerterminal mit gestapelten Containern und Gleisanlage in Landschaftsperspektive.© Jay Alexander
EU Affairs
07.04.2025

Übersicht Ökologisierung Güterverkehr

Im europäischen „Green Deal“ ist das Ziel verankert, die Treibhausgasemissionen des Verkehrssektors bis 2050 um 90 % zu senken. Die Maßnahmen im Paket zur Ökologisierung des Verkehrs sollen den Güterverkehr in der EU effizienter gestalten und dafür sorgen, dass Güter möglichst nachhaltig transportiert werden. Konkret sollen das Management der Schieneninfrastruktur verbessert, stärkere Anreize für emissionsarme Lkw und den kombinierten Verkehr gesetzt sowie bessere Informationen über die Treibhausgasemissionen des Verkehrssektors bereitgestellt werden.

Schulkinder und Erwachsene beim Einstieg in die U-Bahn© Katharina Schiffl
Mobilität
03.04.2025

Schulverkehr

Rund 243.000 Kinder und Jugendliche besuchen in Wien eine von rund 700 Schulen. Deutlich über 100.000 davon legen den täglichen Schulweg mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurück. Für die Wiener Linien ist das eine logistische Herausforderung, sind doch die meisten Schulkinder kurz vor Unterrichtsbeginn gleichzeitig mit U-Bahn, Straßenbahn und Bus unterwegs. In der morgendlichen Hauptverkehrszeit hat dies häufig volle Fahrzeuge und geringeren Komfort für alle Fahrgäste zu Folge.