Energie

Die Energiewende ist in vollem Gange: Bis 2040 wird Wien klimaneutral– das erfordert einen massiven Ausbau erneuerbarer Energien, eine Modernisierung der Netzinfrastruktur und neue Speicherlösungen. Ob Strom, Fernwärme oder Gas – alle Bereiche unseres Versorgungssystems müssen transformiert werden, um Versorgungssicherheit, Klimaschutz und Leistbarkeit zu vereinen. Als Wiener Stadtwerke gestalten wir diesen Umbau aktiv mit – für eine nachhaltige und resiliente Energiezukunft. Worauf kommt es dabei an?

Diese Themen sind entscheidend für die Wärmewende

Diese Themen sind entscheidend für die Stromwende

Diese Themen sind entscheidend

Einfach erklärt

Aktuelles im Bereich Energie

Gelbe Gas-Dispatcher© Wiener Netze
09.07.2026

Strategische Gasreserve bis 2029 verlängert 

Mit der Verlängerung der strategischen Gasreserve bis 1. April 2029 setzt Österreich ein wichtiges Signal für die Versorgungssicherheit. Diese Woche hat der Hauptausschuss des Nationalrats grünes Licht für die Verlängerung des ursprünglich bis 2027 befristeten Instruments der staatlichen Krisenvorsorge gegeben. Die strategische Gasreserve umfasst weiterhin 20 Terawattstunden (TWh) Erdgas, die ausschließlich in außergewöhnlichen Versorgungssituationen eingesetzt werden können. Im Jahr 2027 ist zudem eine Evaluierung vorgesehen, um die weitere Entwicklung der Versorgungslage und den zukünftigen Bedarf zu bewerten. Für die Verlängerung der strategischen Gasreserve sind im Doppelbudget 2027/2028 insgesamt 240 Millionen Euro eingeplant.

Am 01. Juli 2026 nahm Bundeskanzler Christian Stocker (3.v.r.) an einer Pressekonferenz zur Reformpartnerschaft teil. Im Bild v. l. Landesrat Peter Reichmann, Landeshauptmann Markus Wallner, Landeshauptmann Anton Mattle, Bundesministerin Beate Meinl-Reisinger, Vizekanzler Andreas Babler, Landeshauptmann Michael Ludwig, Gemeindebundpräsident Johannes Pressl.© BKA/Florian Schrötter
02.07.2026

Reformpartnerschaft: Was wir über die Pläne im Energiesektor wissen 

Mit der Reformpartnerschaft haben sich Bund, Länder und Gemeinden auf gemeinsame Reformen in den Bereichen Verwaltung, Gesundheit, Bildung und Energie verständigt. Im Energiebereich stehen vor allem schnellere Verfahren, klarere Zuständigkeiten und Maßnahmen zur Dämpfung der Netzkosten im Mittelpunkt. Die politische Einigung bildet die Grundlage dafür, die notwendigen Gesetzesänderungen bis Ende 2026 auszuarbeiten.

Hochspannungsmast und Himmel© Sorin Basangeac
02.07.2026

Begutachtungsentwurf der Systemnutzungsentgelte-Grundsatzverordnung: Das steht drin 

Mit dem Begutachtungsentwurf der Systemnutzungsentgelte-Grundsatzverordnung (SNE-G-V) konkretisiert die E-Control ihre Pläne für die neue Netzentgeltstruktur ab 2027. Die Verordnung auf Basis des ElWG bildet die Grundlage für die spätere Systemnutzungsentgelte-Tarifverordnung (SNE-T-V), in der die konkreten Entgelte für die einzelnen Netzbereiche und Netzebenen festgelegt werden.

Budgetrede Finanzminister Markus Marterbauer© Parlamentsdirektion/ Thomas Topf
10.06.2026

Budgetrede von Finanzminister Marterbauer: Impulse für Energie- und Mobilitätswende

Die Budgetrede von Finanzminister Markus Marterbauer zum Doppelbudget 2027/2028 stand ganz im Zeichen neuer Energiepreisrisiken, geopolitischer Unsicherheiten und einer schwachen Weltkonjunktur. Nicht zufällig trug seine Rede den Titel „Budgetsanierung in Zeiten der Energiekrise“. Vor diesem Hintergrund verfolgt die Bundesregierung das Ziel, das Maastricht-Defizit bis 2028 wieder unter die Drei-Prozent-Grenze zu senken und das EU-Defizitverfahren zu verlassen. Gleichzeitig sollen Investitionen in zentrale Zukunftsbereiche fortgesetzt werden. Der präsentierte Budgetpfad soll laut Bundesregierung Planungssicherheit und Transparenz für Bürger*innen, Unternehmen und internationale Partner schaffen.

Deutscher Bundestag Gebäude© Christian Lue
15.05.2026

Gesetzesentwurf Kapazitätsmarkt Deutschland

Über mehrere Jahre erstreckt sich nun schon die Debatte in Deutschland rund um Kraftwerksstrategie und Kapazitätsmechanismen. Befeuert durch den Ausstieg aus Kohle und Atomkraft, wird Deutschland in naher Zukunft diese fehlenden flexiblen Kapazitäten ersetzen müssen, um die Versorgungssicherheit aufrechtzuerhalten. Aufgrund unsicherer Erlöse auf dem Energiemarkt für Großinvestitionen, wie es Kraftwerke nun mal sind, wurden seitens der Branche die Rufe nach mehr Investitionssicherheit unüberhörbar.

© Europäische Kommission
30.04.2026

EU-Beihilfe: Kommission erweitert Spielraum in der Energiekrise (METSAF)

Am 29. April 2026 hat die Europäische Kommission ihre Beihilferegeln überarbeitet. Damit möchte sie den Mitgliedstaaten erlauben, umfangreichere Subventionen als bisher an besonders von der aktuellen Energiekrise betroffene Unternehmen auszahlen zu dürfen. Normalerweise setzt das europäische Wettbewerbsrecht hierfür engere Grenzen, um keine Verzerrungen im europäischen Binnenmarkt zuzulassen.

PV Anlage und Windrad auf Feld in Mönchhof© Wien Energie
15.04.2026

Gastbeitrag: Warum Österreich bei Energiekrisen immer verliert – und wie wir das ändern können

Warum treffen Energiekrisen Österreich besonders hart? Die hohe Abhängigkeit von importiertem Öl und Gas macht Haushalte, Unternehmen und den Staat anfällig für Preisschocks – mit spürbaren Folgen für Wohlstand und Wettbewerbsfähigkeit. Doch es gibt einen Ausweg: Mit mehr heimischer, erneuerbarer Energie und effizienteren Technologien kann Österreich seine Risikoposition deutlich verbessern. Jetzt entscheidet sich, ob wir diesen Weg konsequent weitergehen.

H2 Rohre, Wasserstoff© Adobe Stock
18.03.2026

Gastbeitrag: SoutH2 Corridor – Europas südliche Wasserstoffroute für Versorgungssicherheit und Energiewende

Der SoutH2 Corridor ist eine gemeinsame Initiative der Netzbetreiber Snam (Italien), TAG (Österreich), Gas Connect Austria und bayernets (Deutschland). Er stellt eine geplante Importroute für grünen Wasserstoff dar, der künftig in Algerien und Tunesien produziert und über großteils bestehende, umgerüstete Leitungsnetze zur industriellen Nutzung nach Italien, Österreich und Deutschland transportiert werden soll. Die Gas Connect Austria ist mit ihrem Projekt „H2 Backbone WAG+Penta-West“ für einen Teilabschnitt dieser Route auf österreichischem Boden verantwortlich.