Energie

Die Energiewende ist in vollem Gange: Bis 2040 wird Wien klimaneutral– das erfordert einen massiven Ausbau erneuerbarer Energien, eine Modernisierung der Netzinfrastruktur und neue Speicherlösungen. Ob Strom, Fernwärme oder Gas – alle Bereiche unseres Versorgungssystems müssen transformiert werden, um Versorgungssicherheit, Klimaschutz und Leistbarkeit zu vereinen. Als Wiener Stadtwerke gestalten wir diesen Umbau aktiv mit – für eine nachhaltige und resiliente Energiezukunft. Worauf kommt es dabei an?

Diese Themen sind entscheidend für die Wärmewende

Diese Themen sind entscheidend für die Stromwende

Diese Themen sind entscheidend

Einfach erklärt

Die letzten Energie-Beschlüsse im Parlament: Leicht zugänglich mit KI.

Die neuesten energie- und klimapolitischen Entscheidungen im Nationalrat – KI-analysiert und verständlich aufbereitet mit parlament.fyi.

Aktuelles im Bereich Energie

Luftaufnahme von Windrädern in Mönchhof© Wien Energie/Rockenbauer
24.09.2026

Umweltverträglichkeitsprüfung neu: Das bringt die UVP-G-Novelle

Umweltverträglichkeitsprüfungen (UVP) sind ein zentraler Bestandteil von Genehmigungsverfahren für große Infrastruktur- und Energieprojekte. Insbesondere beim Ausbau erneuerbarer Energien spielen sie eine wichtige Rolle, da sie sicherstellen, dass negative Auswirkungen auf Mensch, Natur und Umwelt präventiv durch umfassende Prüfungen und entsprechende Maßnahmen vermieden werden. Die letzte Novelle trat am 23. März 2023 in Kraft. Nun liegt ein neuer Gesetzesentwurf vor, der Verfahren vereinfachen und den Ausbau der Erneuerbaren, bei weiterhin hohen Umweltschutzstandards, vorantreiben soll.

Gelbe Gas-Dispatcher© Wiener Netze
16.09.2026

Gastbeitrag: Raus aus Gas im Wohnungseigentum - Warum ein gut geplanter Prozess entscheidend ist

Der Ausstieg aus Gas ist auch im Wohnungseigentum möglich. Für den Umstieg auf ein erneuerbares Heizsystem ist ein durchdachter Prozess von entscheidender Bedeutung – von der ersten Idee über die Machbarkeitsprüfung bis hin zur baulichen Umsetzung. Weil hier viele Menschen beteiligt sind, braucht es von Beginn an eine gemeinsame Vision, klare Schritte, verständliche Informationen und in den meisten Fällen eine Hausverwaltung, die das Projekt aktiv begleitet.

Windräder im Hintergrund, Vordergrund sind Rapspflanzen zu sehen© Tim Van der Kuip
09.09.2026

Klima-Sozialfonds: 770 Millionen Euro für sozialen Klimaschutz in Österreich

Steigende Energiepreise, höhere Kosten für fossile Heizungen und künftig auch zusätzliche Belastungen im Verkehr: Die Klimawende verursacht nicht nur Investitionen, sondern kann für viele Haushalte auch finanzielle Herausforderungen mit sich bringen. Genau hier setzt der Klima-Sozialfonds der Europäischen Union an. Doch was steckt eigentlich dahinter? Warum gibt es den Fonds? Was ist im österreichischen Klima-Sozialplan vorgesehen? Und wo sehen die Wiener Stadtwerke Verbesserungsbedarf?

Die Donau im Sommer 2026 bei Witzelsdorf: Der niedrige Pegel und die schmale Fahrrine sind deutlich zu erkennen.© viadonau/Stefan Scheuringer
08.09.2026

Hitzesommer & Energiekrise 2026: Politische Weichenstellungen

Der Sommer 2026 war eine Härteprobe für das europäische Energiesystem: Hohe Temperaturen und Trockenheit trafen auf eine zeitweise eingeschränkte Stromproduktion und gleichzeitig steigenden Strombedarf. Parallel dazu wurden in Österreich und auf europäischer Ebene wichtige energie- und klimapolitische Weichen gestellt. Zeit für einen Rückblick auf einen ereignisreichen Energiesommer.

Höchstpannungsleitungen Strommasten Wien SüdOst© Hans Prammer
18.08.2026

E-Control-Störungsstatistik 2025: Hohe Versorgungssicherheit in Wien

Die Stromversorgung in Österreich bleibt auf einem sehr hohen Niveau. Das zeigt die aktuell veröffentlichte Ausfall- und Störungsstatistik der E-Control für das Jahr 2025. Besonders zuverlässig ist die Versorgung in Wien: Mit einer durchschnittlichen ungeplanten Unterbrechungsdauer von 14,46 Minuten verzeichneten die Wiener Netze ihren bisher besten Wert. Damit liegt Wien auch unter dem österreichweiten Durchschnitt von 16,62 Minuten.

Bergige Waldlandschaft mit Industrieerzeugnis-Wolken© Jon Anders Wiken
22.07.2026

ETS nach 2030: EU-Kommission hält am Emissionshandel fest und legt umfassende Reform vor 

Kaum ein europäisches Klimaschutzinstrument wurde in den vergangenen Monaten so intensiv diskutiert wie der Europäische Emissionshandel (EU ETS). Angesichts hoher Energiepreise, wachsender Wettbewerbsbedenken und zunehmender Transformationskosten hatten mehrere Mitgliedstaaten sowie Vertreter*innen energieintensiver Industrien Anpassungen bis hin zu einer grundlegenden Neuausrichtung des Systems gefordert. Auch die geplante Einbeziehung weiterer Sektoren – insbesondere der thermischen Abfallverwertung – wurde im Vorfeld kontrovers diskutiert.

Gelbe Gas-Dispatcher© Wiener Netze
09.07.2026

Strategische Gasreserve bis 2029 verlängert 

Mit der Verlängerung der strategischen Gasreserve bis 1. April 2029 setzt Österreich ein wichtiges Signal für die Versorgungssicherheit. Diese Woche hat der Hauptausschuss des Nationalrats grünes Licht für die Verlängerung des ursprünglich bis 2027 befristeten Instruments der staatlichen Krisenvorsorge gegeben. Die strategische Gasreserve umfasst weiterhin 20 Terawattstunden (TWh) Erdgas, die ausschließlich in außergewöhnlichen Versorgungssituationen eingesetzt werden können. Im Jahr 2027 ist zudem eine Evaluierung vorgesehen, um die weitere Entwicklung der Versorgungslage und den zukünftigen Bedarf zu bewerten. Für die Verlängerung der strategischen Gasreserve sind im Doppelbudget 2027/2028 insgesamt 240 Millionen Euro eingeplant.

Am 01. Juli 2026 nahm Bundeskanzler Christian Stocker (3.v.r.) an einer Pressekonferenz zur Reformpartnerschaft teil. Im Bild v. l. Landesrat Peter Reichmann, Landeshauptmann Markus Wallner, Landeshauptmann Anton Mattle, Bundesministerin Beate Meinl-Reisinger, Vizekanzler Andreas Babler, Landeshauptmann Michael Ludwig, Gemeindebundpräsident Johannes Pressl.© BKA/Florian Schrötter
02.07.2026

Reformpartnerschaft: Was wir über die Pläne im Energiesektor wissen 

Mit der Reformpartnerschaft haben sich Bund, Länder und Gemeinden auf gemeinsame Reformen in den Bereichen Verwaltung, Gesundheit, Bildung und Energie verständigt. Im Energiebereich stehen vor allem schnellere Verfahren, klarere Zuständigkeiten und Maßnahmen zur Dämpfung der Netzkosten im Mittelpunkt. Die politische Einigung bildet die Grundlage dafür, die notwendigen Gesetzesänderungen bis Ende 2026 auszuarbeiten.

Hochspannungsmast und Himmel© Sorin Basangeac
02.07.2026

Begutachtungsentwurf der Systemnutzungsentgelte-Grundsatzverordnung: Das steht drin 

Mit dem Begutachtungsentwurf der Systemnutzungsentgelte-Grundsatzverordnung (SNE-G-V) konkretisiert die E-Control ihre Pläne für die neue Netzentgeltstruktur ab 2027. Die Verordnung auf Basis des ElWG bildet die Grundlage für die spätere Systemnutzungsentgelte-Tarifverordnung (SNE-T-V), in der die konkreten Entgelte für die einzelnen Netzbereiche und Netzebenen festgelegt werden.

Budgetrede Finanzminister Markus Marterbauer© Parlamentsdirektion/ Thomas Topf
10.06.2026

Budgetrede von Finanzminister Marterbauer: Impulse für Energie- und Mobilitätswende

Die Budgetrede von Finanzminister Markus Marterbauer zum Doppelbudget 2027/2028 stand ganz im Zeichen neuer Energiepreisrisiken, geopolitischer Unsicherheiten und einer schwachen Weltkonjunktur. Nicht zufällig trug seine Rede den Titel „Budgetsanierung in Zeiten der Energiekrise“. Vor diesem Hintergrund verfolgt die Bundesregierung das Ziel, das Maastricht-Defizit bis 2028 wieder unter die Drei-Prozent-Grenze zu senken und das EU-Defizitverfahren zu verlassen. Gleichzeitig sollen Investitionen in zentrale Zukunftsbereiche fortgesetzt werden. Der präsentierte Budgetpfad soll laut Bundesregierung Planungssicherheit und Transparenz für Bürger*innen, Unternehmen und internationale Partner schaffen.

Deutscher Bundestag Gebäude© Christian Lue
15.05.2026

Gesetzesentwurf Kapazitätsmarkt Deutschland

Über mehrere Jahre erstreckt sich nun schon die Debatte in Deutschland rund um Kraftwerksstrategie und Kapazitätsmechanismen. Befeuert durch den Ausstieg aus Kohle und Atomkraft, wird Deutschland in naher Zukunft diese fehlenden flexiblen Kapazitäten ersetzen müssen, um die Versorgungssicherheit aufrechtzuerhalten. Aufgrund unsicherer Erlöse auf dem Energiemarkt für Großinvestitionen, wie es Kraftwerke nun mal sind, wurden seitens der Branche die Rufe nach mehr Investitionssicherheit unüberhörbar.