Durch die Wiederverwendung von Rohstoffen kann Recycling nachhaltig unsere natürlichen Ressourcen schonen. Welche Rolle spielt Recycling jedoch für die Kreislaufwirtschaft?
Recycling ist ein fundamentaler Bestandteil der Kreislaufwirtschaft, da es die Wiederverwendung von Materialien und Produkten fördert und den Abfall und Ressourcenverbrauch minimiert. Zudem verbraucht die Herstellung von Produkten aus recycelten Materialien deutlich weniger Energie als die Produktion aus neuen Rohstoffen. Mit steigendem Konsum wird außerdem die Bedeutung an Recycling hinzugewinnen, da der Prozess eine wichtige Rolle beim Umweltschutz, der Ressourcenschonung und Förderung nachhaltiger Konsum- und Produktionsmuster spielt.
Unter Recycling versteht man die Wiederverwertung von Rohstoffen. Dabei kann Recycling unterschiedliche Formen annehmen. Bei der Wiederverwendung werden Produkte in ihrer ursprünglichen Form wieder benutzt. Durch mechanisches Recycling werden Altmaterialien durch verschiedene Aufbereitungsprozesse wie Schmelzen oder Zerkleinern, für neue Anwendungen aufbereitet. Diese Methode ist besonders gut geeignet für Materialklassen Kunststoffe, Glas, Papier/Pappe/Kartonagen, Holz, Metallabfälle oder Batterien (zB auch Lithium-Ionen Batterien). In diesem Bereich gibt es aber auch viele neue Entwicklungen, die ein verbessertes Recycling von beispielsweise Baustoffen, Aushubmaterialien oder Verbrennungsrückstände bringen können.
Die thermische Abfallverwertung stellt einen integrierten Bestandteil einer hochentwickelten Abfallwirtschaft dar und ist somit die Grundlage für eine funktionierende Kreislaufwirtschaft. Dadurch kann ein wesentlicher, ökologisch nachhaltiger, Beitrag zu den Zielen der EU-Kreislaufwirtschaft geleistet werden. Um eine kreislauffähige Wirtschaft zu ermöglichen, ist es jedoch unerlässlich, an innovativen Technologien zu forschen und Wertstoffe rückzugewinnen. Daher müssen Forschungsprojekte und Förderungen zur Rückgewinnung kritischer Rohstoffe deutlich mehr in den Vordergrund gerückt werden.