Sprechen wir über Wasserkraft.

Die Wasserkraft bildet das Herzstück der österreichischen Stromerzeugung. Wie können die zukünftig noch zu erschließenden Potentiale voll ausgeschöpft werden?

Land am Strome

Rund zwei Drittel des heimischen Stroms stammen aus Wasserkraft. Während die Potentiale der Großwasserkraft heute weitgehend ausgebaut sind, liegen die zukünftig noch zu erschließenden Potentiale vor allem im Bereich der Kleinwasserkraft (Anlagen bis 10 MW Nennleistung) und im Bereich der Anlagenrevitalisierung.

Wichtige Zahlen auf einen Blick

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TWh
Wasserkraft müssen ausgebaut werden, um bis 2030 den Stromverbrauch zu 100% aus Erneuerbaren zu decken

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%
für 60% der inländischen Stromerzeugung sind Wasserkraftwerke verantwortlich

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Jahre
alt sind die ältesten Kraftwerke im Besitz der Wien Energie in Opponitz und Gaming

Hintergrundinfos

Strom aus Wasserkraft bietet zahlreiche Vorteile: Wasser ist eine erneuerbare Energiequelle, die nahezu unbegrenzt verfügbar ist. Wasserkraft liefert gut prognostizierbare Energiemengen im gesamten Jahresverlauf, ist besonders klimafreundlich und vermeidet CO2. Deshalb hat es in Österreich schon lange Tradition, Wasserkraft zu nutzen. Die Kraft des Wassers lässt sich nicht nur in großen Lauf- und Speicherkraftwerken nutzen, sondern auch im kleinen Rahmen. So decken Kleinwasserkraftwerke 10% des österreichischen Strombedarfs und sparen jährlich rund sechs Millionen Tonnen CO2 ein.

Unsere Forderungen

Um das österreichische Wasserkraftpotential voll ausschöpfen zu können, ist eine spezielle Förderung für den Ausbau der Kleinwasserkraft notwendig. Ebenso sollten Direkteinspeiser von einer Förderung profitieren. Das Credo muss dabei lauten: Gewässer schützen, Wasserkraft nützen.