Erneuerbare Wärme Gesetz - was wurde beschlossen

Der Ausstieg aus der fossilen Wärmeversorgung ist der Schlüssel zur Wärmewende. Welchen Beitrag leistet das Erneuerbaren Wärmegesetz dazu?

Gesetz für die erneuerbare Wärme

Der mittlerweile veraltete Entwurf des Erneuerbare-Wärme-Gesetzes ging am 02.11.2022 durch den Ministerrat und wurde durch das Erneuerbaren-Wärme-Paket, bestehend aus dem Erneuerbaren-Wärme-Gesetz und Förderungen für den Heizungstausch ersetzt und am 15.12.2023 im Parlament beschlossen. Mit diesem Gesetz sollte ursprünglich der Ausstieg aus fossilen Heizsystemen geregelt werden - jetzt besteht das Gesetz im Wesentlichen aus einem Verbot von fossilen Kesseln im Neubau. Das Erneuerbaren-Wärme-Paket ist der erste Schritt der Wärmewende, dem noch weitere folgen müssen.

Wichtige Zahlen auf einen Blick

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sollen keine fossilen Heizsysteme in neuen Gebäuden verbaut werden

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soll der Gebäudesektor klimaneutral sein

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Milliarden Euro
kommen in den Fördertopf für dem Heizungstausch

Hintergrundinfos

Der Wärmesektor ist in Österreich für etwa die Hälfte des Endenergieverbrauchs verantwortlich. Daher ist es wichtig, sich bei der Energiewende nicht nur auf den Stromsektor zu konzentrieren, sondern im gleichen Ausmaß auch eine Wärmewende voranzutreiben. Mit dem EWG sollen die Weichen für die Wärmewende nun gestellt werden. Dabei macht jetzt der Neubau den ersten Schritt.

Unsere Forderungen

Der Ausstieg aus fossilen Heizsystemen ist ein zentraler Baustein für ein klimaneutrales 2040. Daher sehen wir als Wien Energie es als unumgänglich, dass neben den sehr wichtigen Förderungen auch Schritte gesetzt werden, die dazu führen, dass Bewegung in die Heizungsumstellung im Gebäudebestand kommt. Dafür wäre ein Erneuerbare-Wärme-Gesetz mit Bestimmungen für den Bestand sehr wichtig. Die Festlegungen für den Neubau sind ein erster Schritt - weitere Maßnahmen im Bestand werden noch folgen müssen.

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