Alexandra Bärtl
12.02.2026
Auch 2026 und 2027 wird intensiv an der Öffi-Infrastruktur in Wien gearbeitet. Neben den Modernisierungen der ÖBB auf der S-Bahn-Stammstrecke setzen auch die Wiener Linien gezielte Erneuerungs- und Instandhaltungsmaßnahmen im eigenen Netz um. Diese Modernisierungen sind notwendig, damit das öffentliche Verkehrsnetz auch künftig zuverlässig funktioniert und Wien die Mobilität bietet, auf die sich täglich Hunderttausende verlassen.

Genauere Informationen zu den Bauarbeiten der ÖBB-Stammstrecke: https://www.oebb.at/de/fahrplan/baustelleninformation/bauarbeiten-stammstrecke
Die Stammstrecke zählt zu den wichtigsten Verbindungen im öffentlichen Verkehr. Damit sie auch künftig ein dichtes und verlässliches Angebot bieten kann, modernisiert die ÖBB – in Abstimmung mit den Wiener Linien – Bauwerke, Bahnsteige und die Zugsicherung.
Die Wiener Linien planen ihre Arbeiten so, dass notwendige Gleis- und Weichenerneuerungen sowie ausgewählte Maßnahmen im U-Bahn-Netz in denselben Zeitraum fallen und gut koordiniert umgesetzt werden können. Insgesamt werden im heurigen Jahr im Zuge der Gleisbauoffensive der Wiener Linien 12,5 Kilometer Gleise erneuert und 33 Weichen getauscht.
Die zeitliche Abstimmung zwischen ÖBB und Wiener Linien hilft, parallellaufende Belastungen zu minimieren und das Öffi-Angebot während der Bauphasen möglichst stabil zu halten.
Durch die Sperren auf der Stammstrecke steigen mehr Fahrgäste auf das Netz der Wiener Linien um. Die Wiener Linien reagieren darauf mit Maßnahmen, die auf besonders nachfragestarke Bereiche ausgerichtet sind.
Um zusätzliche Fahrgäste aufnehmen zu können, werden die Kapazitäten ausgeweitet:
Damit Fahrgäste auch während der Sperren gut ans Ziel kommen, setzen die Wiener Linien und ÖBB auf umfassende Information:
Zusätzlich werden Arbeiten im Netz der Wiener Linien gezielt vorgezogen, verschoben und gebündelt, um die Belastung während der Hauptsperre zu reduzieren:
Die Sperren bringen für viele Fahrgäste Veränderungen im gewohnten Öffi-Alltag mit sich, und das kann zusätzliche Planung oder Umwege erforderlich machen. Gleichzeitig sind diese Arbeiten notwendig, um die Qualität und Verlässlichkeit langfristig zu sichern. Die Wiener Linien arbeiten eng abgestimmt mit der ÖBB daran, die Auswirkungen so gering wie möglich zu halten:
Sie übernehmen zusätzliche Fahrgäste, passen Kapazitäten an und informieren umfassend über Alternativrouten. So bleibt Wien auch während der Bauarbeiten bestmöglich angebunden – und die Infrastruktur steht danach in erneuerter und belastbarer Form zur Verfügung.
Alle aktuellen Details zu Bauarbeiten, Alternativrouten und Angeboten finden sich wie gewohnt auf der Website der Wiener Linien.

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