Die Mobilitätskonferenz 2026 fand am 20. und 21. April 2026 in Wien statt und wurde vom Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI) veranstaltet. Sie bildete den zentralen Austausch zur Mobilitätswende in Österreich und brachte Vertreter*innen aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Praxis zusammen. Ziel der Konferenz war es, aktuelle Herausforderungen zu beleuchten und gemeinsame Lösungsansätze für ein zukunftsfähiges Mobilitätssystem zu diskutieren.
© BMIMIIm Mittelpunkt stand das Leitthema „Multimodal unterwegs – sicher, smart, nachhaltig“.
Diskutiert wurde, wie Mobilitätsangebote, Rahmenbedingungen und Verkehrsknoten gestaltet sein müssen, damit Menschen und Güter reibungslos zwischen verschiedenen Verkehrsträgern wechseln können. Multimodalität wurde dabei als zentraler Hebel für ein effizientes, klimaverträgliches und alltagstaugliches Verkehrssystem verstanden.
Neben diesem Schwerpunkt wurden weitere zentrale Themen der Mobilitätswende behandelt, darunter smarte Verkehrsvermeidung, integrierte Raum‑ und Verkehrsplanung, Verkehrssicherheit, digitale und datenbasierte Lösungen sowie Innovationen im Personen‑ und Güterverkehr.
Auch langfristige Perspektiven spielten eine wichtige Rolle, insbesondere die Bedeutung von Visionen für eine lebenswerte Zukunft als Grundlage nachhaltiger Planungsprozesse.
Im Rahmen der Veranstaltung hielt Bundesminister Peter Hanke eine Grundsatzrede, in der er die Bedeutung von Mobilität als soziales Grundbedürfnis sowie als zentralen Faktor für Lebensqualität, wirtschaftliche Entwicklung und gesellschaftliche Teilhabe unterstrich. Besonders wichtig war ihm dabei ein pragmatischer und lösungsorientierter Zugang zur Mobilitätswende: Verkehrsmittel sollten nicht gegeneinander ausgespielt werden, vielmehr brauche es ein verkehrsträgerübergreifendes Denken, das sich an den realen Bedürfnissen der Menschen orientiert. Als wesentliche Voraussetzungen für eine sichere, leistbare und nachhaltige Mobilität nannte Hanke Investitionen in Infrastruktur, Innovation und Kooperation.
Mehrere Inhalte der Mobilitätskonferenz sind für die Wiener Stadtwerke besonders relevant:
Multimodalität als integriertes System: Die Konferenz unterstrich die Bedeutung eines gut vernetzten Mobilitätssystems. Als Betreiber zentraler Infrastrukturen und Mobilitätsangebote leisten die Wiener Stadtwerke – insbesondere mit den Wiener Linien – einen wesentlichen Beitrag zur nahtlosen Verknüpfung unterschiedlicher Verkehrsträger.
Öffentlicher Verkehr als Schlüssel zur Verkehrsvermeidung: Ein leistungsfähiger und verlässlicher öffentlicher Verkehr wurde als Voraussetzung für Verkehrsvermeidung und Klimaschutz hervorgehoben. Damit kommt kommunalen Mobilitätsanbietern eine zentrale Rolle bei der Reduktion von Verkehr und Emissionen zu.
Integrierte Planung und Lebensqualität: Die enge Verbindung von Mobilität, Stadtentwicklung und Energie ist ein zentrales Handlungsfeld der Wiener Stadtwerke. Die Konferenz bestätigte die Bedeutung integrierter Ansätze für lebenswerte, funktionierende Städte.
Digitalisierung und Verlässlichkeit: Digitale Lösungen und datenbasierte Steuerung wurden als Enabler moderner Mobilität hervorgehoben. Auch hier agieren die Wiener Stadtwerke als wichtige Umsetzer und Betreiber kritischer Infrastruktur.
Insgesamt machte die Mobilitätskonferenz 2026 deutlich, dass die Mobilitätswende nur durch das Zusammenspiel von strategischer Planung, Investitionen und operativer Umsetzung gelingen kann. Die Wiener Stadtwerke nehmen dabei eine zentrale Rolle als öffentliche Dienstleister, Infrastrukturanbieter und pragmatische Umsetzer politischer Zielsetzungen ein.Weitere Informationen sowie die Präsentationen der Vortragenden sind hier abrufbar.
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