Sprechen wir über private Ladeinfrastruktur.

Lademöglichkeiten zu Hause sind der zentrale Hebel für den Durchbruch der Elektromobilität. Was braucht es für einen großflächigen Ausbau?

Der Weg zum CO2-freien Verkehr

Einen wesentlichen Beitrag zur Erreichung der österreichischen Klimaziele wird der Umstieg von Verbrenner auf elektrisch betriebene Fahrzeuge leisten. Einer der wichtigsten Hebel für den Durchbruch der Elektromobilität ist der Ausbau von privaten Lademöglichkeiten, bei den Nutzer*innen zu Hause. Wien Energie investiert daher massiv in den Ausbau von privaten Ladestationen, allerdings sind hier noch gesetzliche Hürden zu beseitigen, um die Elektromobilität für den Massenmarkt attraktiv zu machen.

Wichtige Zahlen auf einen Blick

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%
der E-Ladevorgänge finden bei den E-Auto-Besitzer*innen zu Hause statt

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Mio
private Ladestellen müssten bis 2030 in Österreich errichtet werden

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Wallboxen müssten alleine in Wien bis 2030 pro Werktag errichtet werden

Hintergrundinfos

Laut Umweltbundesamt verursacht der Verkehr in Österreich in etwa 29% der Treibhausgasemissionen. Das zeigt ganz klar, dass eine Elektrifizierung des Individualverkehrs unumgänglich ist, um die ambitionierten Klimaziele erreichen zu können. Auch die EU hat diese Problematik erkannt und verpflichtet die Mitgliedstaaten im Rahmen der EU-Gebäuderichtlinie daher zu Verbesserungen der regulatorischen Rahmenbedingungen für den Ladeinfrastrukturausbau.

Unsere Forderungen

Wie man anhand der errechneten Ausbauzahlen erkennen kann, ist der größte Hebel für eine Erhöhung der Neuzulassungen von E-Autos der Ausbau von Lademöglichkeiten bei den Nutzer*innen zu Hause. Es bedarf daher zwingend Anpassungen im Baurecht sowie die Einführung von Anreizsystemen. Ansonsten droht ein Verzug bei der Erreichung von Klimazielen im Verkehrssektor.

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