Erneuerbare Energieerzeugungsquellen gewinnen weltweit deutlich an Bedeutung. Diese Entwicklung zeigt, wie stark umweltfreundliche Technologien wachsen und welchen Kurs die globale Stromerzeugung einschlägt.

Erneuerbare Energien haben im ersten Halbjahr 2025 weltweit erstmals die Kohle als wichtigste Stromquelle überholt und erreichten rund 5.100 TWh. Seit 2019 stieg die Stromproduktion aus Erneuerbaren damit um mehr als 1.500 TWh an, während die Stromerzeugung aus Kohle (rund 4.900 TWh) und aus Gas (rund 3.000 TWh) im gleichen Zeitraum weitgehend stagnierte. Auch die Stromerzeugung aus Atomkraft mit etwa 1.400 TWh und aus sonstigen fossilen Brennstoffen mit rund 500 TWh blieb über den gesamten Zeitraum nahezu unverändert. Insgesamt ist ein klarer globaler Trend in Richtung umweltfreundlicher Energiequellen erkennbar, der sich vor allem durch das starke Wachstum bei den Erneuerbaren zeigt.
Um den globalen Trend hin zu umweltfreundlicher Energie auch national zu beschleunigen, braucht es in Österreich dringend klare Rahmenbedingungen für den weiteren Ausbau der Erneuerbaren. Abhilfe bei zentralen Punkten wie Planungs- und Investitionssicherheit soll das novellierte Elektrizitätswirtschaftsgesetz (ElWG) bieten. Durch ein weiteres Leuchtturm-Gesetz, das Erneuerbaren-Ausbau-Beschleunigungsgesetz (EABG), sollen Verfahren für erneuerbare Energieprojekte beschleunigt und vereinfacht werden. Dadurch soll der Ausbau der Wind-, Photovoltaik- und Wasserkraftanlagen, aber auch der Geothermieanlagen, vorangetrieben werden. Im Sinne der Schaffung klarer Rahmenbedingungen braucht es jedoch eine rasche Beschlussfassung dieser Gesetze, um der Branche Planungssicherheit zu bieten. Nur so kann sichergestellt werden, dass tatsächlich benötigte Investitionen auch getätigt werden. Auch Wien Energie investiert 1.000 Mio. EUR in den Ausbau erneuerbarer Energien bis 2030 und leistet somit einen entscheidenden Beitrag zur nachhaltigen Energiewende.