Globale Investitionen in Energie

Die weltweiten Investitionen in erneuerbare Energien zeigen klar, wohin die Reise im Energiesektor geht. 2025 sollen weltweit 2,2 Billionen US-Dollar in saubere Energietechnologien fließen. Das ist doppelt so viel wie in Öl, Gas und Kohle zusammen.

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Die IEA zeigt in ihrem zehnten Energieinvestitionsbericht, dass Staaten und Unternehmen immer mehr in saubere Energien investieren. 2025 werden weltweit 3,3 Billionen US-Dollar in den Energiesektor gesteckt. Das bedeutet einen realen Zuwachs von zwei Prozent gegenüber 2024. Davon gehen 2,2 Billionen in saubere Energien. Der größte Teil entfällt auf Investitionen im Bereich Energieeffizienz und Endverbrauch mit rund 800 Milliarden. Es folgen erneuerbare Energien mit 700 Milliarden sowie Netze und Speicher mit 600 Milliarden. Auf emissionsarme Kraftstoffe und Kernkraft entfallen deutlich weniger Mittel. Die Investitionen in fossile Energien sind im Vergleich zum Vorjahr wiederum leicht gesunken. Öl bleibt mit 500 Milliarden an der Spitze, gefolgt von Gas mit 400 Milliarden und Kohle mit 200 Milliarden. Seit 2020 haben sich die Investitionen in die Energiewende nahezu verdoppelt. Die IEA führt diesen Trend auf Konjunkturpakete sowie auf eine Vielzahl von wirtschaftlichen, technologischen, industriellen und energiesicherheitstechnischen Überlegungen nach der Pandemie zurück.

Auch Wien Energie setzt auf ein Rekordinvestitionsprogramm hinsichtlich erneuerbarer Energien. Bis 2029 fließen 2,6 Milliarden Euro in den Umbau des Energiesystems. Rund eine Milliarde davon geht in Sonnen-Wind- und Wasserkraft. Weitere Schwerpunkte sind erneuerbare WärmeKreislaufwirtschaft und Versorgungssicherheit. Damit diese Investitionen ihre volle Wirkung entfalten, braucht es jedoch klare politische Rahmenbedingungen. Um weiterhin Versorgungssicherheit gewährleisten zu können, werden auch im zukünftigen Energiesystem neben Speichern kurzfristig verfügbare Kapazitäten wie hocheffiziente KWK-Anlagen oder erneuerbare Gaskraftwerke notwendig sein. Um die Finanzierung dieser Kapazitäten zu ermöglichen, ist ein Kapazitätsmechanismus, beziehungsweise eine Art Kapazitätsmarkt notwendig.