Eine flächendeckende Ladeinfrastruktur gilt als Schlüssel für den Durchbruch der Elektromobilität. In Österreich gibt es mittlerweile mehr als 31.651 öffentliche Ladestellen, Tendenz steigend.

Ein flächendeckendes Ladenetz stellt neben den finanziellen Anreizen einen ausschlaggebenden Beweggrund für den Kauf eines E-Autos dar. Die Überblickskarte des BEÖ (Bundesverband Elektromobilität Österreich) der öffentlichen E-Ladestellen in Österreich zeigt: Die meisten E-Ladepunkte befinden sich in Niederösterreich (über 6.700), gefolgt von Oberösterreich mit mehr als 4.800 Ladestellen sowie Tirol mit mehr als 4.300. Mit Juni 2025 waren insgesamt 31.651 öffentliche Ladestellen installiert. Im internationalen Vergleich zählt Österreich, insbesondere Wien mit knapp 4.000 Ladestellen, zu den Spitzenreitern beim Ausbau der Ladeinfrastruktur.
Neben dem Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel sowie der Radinfrastruktur ist die Elektrifizierung des Individualverkehrs zwingend notwendig, um das Klimaziel der Stadt Wien, die Reduktion der CO2-Emissionen im Verkehrssektor bis 2040 auf Null, sowie die Vorgaben auf Bundes- und EU-Ebene erreichen zu können. Wien Energie sorgt mit über 2.200 öffentlich zugänglichen Ladepunkten dafür, dass die Menschen in Wien gut mit Strom für ihre Elektrofahrzeuge versorgt sind. Und daran wird stetig gearbeitet. Bis Ende 2025 ergänzen vier neue Schnellladeparks das Ladeangebot von Wien Energie. Diese befinden sich in den Bezirken Landstraße, Simmering, Liesing und im Wiener Norden, wo nochmal eins draufgesetzt und an allen 32 Ladepunkten bis zu 400 kW Leistung angeboten wird.