Weg von Fossilen, hin zur Klimaneutralität: 81% des in Österreich verbrauchten Erdöls werden im Verkehr eingesetzt. Dieses muss nach und nach durch Elektromobilität und Wasserstoff im Schwerverkehr substituiert werden.

Österreich muss rund 180 TWh fossile Energie substituieren. Nur so kann Klimaneutralität bis 2040 erreicht werden. Einer der wichtigsten Energieträger ist Erdöl, das mehr als ein Drittel des österreichischen Energiemix ausmacht. Rund 80% des Erdöls wird aktuell im Verkehr eingesetzt, davon wiederum zu großen Teilen im Straßenverkehr. 11% werden in Haushalten, vor allem für Ölheizungen, genutzt. Kleinere Anteile entfallen auf Industrie und Dienstleistungen.
Klar ist: Ohne einen weitreichenden Wandel des Energiesystems wird der Verbrauch fossiler Energieträger nicht vollständig substituiert werden können. Deshalb muss der Ausbau erneuerbarer Energien massiv vorangetrieben werden. Zusätzlich werden Investitionen in den Ausbau der Elektromobilität notwendig sein, um die Elektrifizierung voranzutreiben und Verbrennungsmotoren nach und nach dort zu ersetzen, wo Individualverkehr überhaupt noch notwendig sein wird. Prinzipiell gilt es aber den Verkehr auf aktive und öffentliche Mobilität zu verlagern und Wege durch vorausschauende Raumplanung zu reduzieren.