Längenverteilung von Autofahrten

Umstieg auf E-Autos als Gebot der Stunde: Kurze Wege, großer Schaden: Mehr als 90% unserer täglichen Autofahrten sind kürzer als 50 km. Die Autoabgase stellen ein großes Problem für die Gesundheit der Menschen und den Klimaschutz dar. Das Gebot der Stunde ist daher der Umstieg auf E-Autos.

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Die Österreicher*innen nutzen ihren PKW vorrangig für kurze Fahrtstrecken. Das zeigt eine Längenverteilung von Autofahrten an Werktagen: Mehr als 90% dieser Fahrten sind kürzer als 50 km. Zum Problem wird die intensive PKW-Nutzung durch die damit einhergehende Luftverschmutzung. Wie die Europäische Umweltagentur in ihrem Bericht zur Luftqualität in Europa warnt, sind beinahe alle Europäer*innen in Städten einer zu hohen Luftbelastung ausgesetzt. Dieselfahrzeuge schaden der Luftqualität enorm, denn sie sind in Städten die Hauptquelle für Stickstoffdioxid. Das kostet jährlich zahlreichen Menschen in Österreich frühzeitig das Leben.

Der Umstieg auf Elektromobilität ist daher – neben der vermehrten Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel – das Gebot der Stunde. Nicht nur um die Ziele der EU-Luftqualitätsrichtlinie einzuhalten, sondern auch um die Lebensqualität der Menschen zu verbessern und vorzeitige Todesfälle zu vermeiden. Da E-Autos kein Stickstoffdioxid ausstoßen sind sie die beste Alternative zu herkömmlichen Verbrennungsfahrzeugen. Da sie zudem kein CO2 emittieren, sind sie auch Klimaschützer.

Die Politik muss sich beeilen, wenn weitere Schäden für die Gesundheit und unser Klimas hintangehalten werden sollen. Mit Förderungen für E-Autos muss die Errichtung einer gut ausgebauten privaten und öffentlichen Ladeinfrastruktur einhergehen. Die geplante Wohnrechtsnovelle ist dafür ein wichtiger Schritt und sollte rasch im Parlament zur Abstimmung gebracht werden.