Wasserkraft ist in Österreich die zentrale Erzeugungstechnologie für Strom aus Erneuerbaren. Doch auch hier gibt es ambitionierte Ziele, die es zu verfolgen gilt.
Die Stromproduktion von Wasserkraftwerken macht rund 60% des gesamten innerstaatlich produzierten Stroms aus und trägt damit maßgeblich zu einer nachhaltigen Energieversorgung des Landes bei. Der große Vorteil hierbei liegt darin, dass Wasserkraft in nahezu unbegrenzten Mengen verfügbar ist und Strom klimafreundlich herstellen kann. So wurden im 12-Monats Zeitraum bis Ende November 2023 gesamt 39,51 TWh Strom durch Wasserkraft produziert. Österreich hat sich mit dem Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz jedoch das Ziel gesetzt, bis 2030 bilanziell 100% aus Erneuerbaren zu produzieren und ein Ausbauziel von 5 TWh für die Wasserkraft festgelegt. Das bedeutet, dass die Wasserkraftproduktion auf 46,29 TWh bis zum Jahr 2030 gesteigert werden muss.
Um diesem Ziel nachzukommen, bleibt Kleinwasserkraft ein zentraler Bestandteil der regenerativen Energieerzeugung von Wien Energie. Förderungen für den Ausbau der Kleinwasserkraft sind weiterhin notwendig, um das volle Wasserkraftpotenzial des Landes ausschöpfen zu können. Außerdem muss auch Wasserkraft von den angedachten Verfahrenskonzentrationen und - beschleunigungen durch das Erneuerbare-Ausbau-Beschleunigungs-Gesetz profitieren können. Dieses Gesetzesvorhaben muss nun rasch in Begutachtung gehen, um dem Erneuerbaren-Ausbau in Österreich noch mehr Tempo zu verleihen.