Wasserkraft-Ausbauziel 2030 im Vergleich zur aktuellen Jahresproduktion

15.02.2026

Wasserkraft ist in Österreich die zentrale Erzeugungstechnologie für Strom aus Erneuerbaren. Doch auch hier gibt es ambitionierte Ziele, die es zu verfolgen gilt.

Die Wasserkrafterzeugung in Österreich von 2.2.2025 bis 1.2.2026 betrug 36,5 TWh. Das Ausbauziel bis 2030 sind 47 TWh.
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Die Stromproduktion von Wasserkraftwerken macht rund 60% des gesamten innerstaatlich produzierten Stroms aus und trägt damit maßgeblich zu einer nachhaltigen Energieversorgung des Landes bei. So wurden im 2-Monats Zeitraum bis Ende Juni 2026 35.7 TWh aus Wasserkraft produziert. Nach einem Produktionshoch im Jahr 2024, beobachtet man jedoch auch einen leichten Rückgang der klimafreundlichen Stromproduktion aus Wasserkraft aufgrund anhaltender Trockenperioden. Um diese zentrale Säule der österreichischen Energieversorgung weiter zu stützen, braucht es die Maximierung vorhandener Potenziale.

Österreich hat sich mit dem Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz jedoch das Ziel gesetzt, bis 2030 bilanziell 100% aus Erneuerbaren zu produzieren und ein Ausbauziel von 5 TWh für die Wasserkraft festgelegt. Das bedeutet, dass die Wasserkraftproduktion auf 46,29 TWh bis zum Jahr 2030 gesteigert werden muss. Um diesem Ziel nachzukommen, bleibt Kleinwasserkraft ein zentraler Bestandteil der regenerativen Energieerzeugung von Wien Energie.

Förderungen für den Ausbau der Kleinwasserkraft sind weiterhin notwendig, um das volle Wasserkraftpotenzial des Landes ausschöpfen zu können. Außerdem müssen nun die Verfahrenserleichterungen des EABG, wie das One-Stop-Shop-Prinzip, nun auch für die Wasserkraft zur Anwendung kommen. Zudem sind Synergien zwischen den Auflagen von Umwelt- und Naturschutz und dem Ausbau von Erneuerbaren zu schaffen und so den naturverträglichen Ausbau erneuerbarer Energien zu fördern.