Endenergieverbrauch in Wien

Wiens Weg in eine klimafreundliche Energiezukunft: Wiens Endenergieverbrauch liegt bei rund 20.000 Kilowattstunden pro Kopf und Jahr. Seit 2005 ist dieser Wert rückläufig. Hauptenergieverbraucher sind der Verkehr und die Privathaushalte. Hier gilt es mit klimafreundlichen Investitionen Wiens Weg zur Klimahauptstadt zu ebnen.

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Wien soll Klimamusterstadt und CO2-neutrale Metropole werden. Doch wo steht Wien in Sachen Energie am Weg zur vollständigen Dekarbonisierung? Die über 1,8 Millionen Wiener*innen haben mit unter 20.000 kWh den niedrigsten Energieverbrauch pro Kopf pro Jahr in Österreich. Obwohl die Stadt wächst, ist der Energieverbrauch seit 2005 leicht rückläufig. Den größten Endenergieverbrauch verzeichnen die Sektoren Verkehr und private Haushalte, gefolgt vom Dienstleistungssektor. Fast 10% verbuchen der Produktionssektor und die Landwirtschaft. Bezogen auf die Landesfläche ist Wien bei der erneuerbaren Energieerzeugung Vorreiter in Österreich. Sogar die Windkraft ist in Österreichs Bundeshauptstadt vertreten.

Der Auftrag für Wiens Energiezukunft ist klar: Saubere Mobilität weiter forcieren, Umstellung auf erneuerbare Energieträger in der Strom- und Wärmeversorgung sowie die Möglichkeiten der Digitalisierung aktiv nutzen. All dies erfordert neben einem gesetzgeberischen Willen auch die richtigen Investitionen. Wien Energie ist bereits Vorreiter in puncto Zukunftsinvestitionen und hat sich in einer aktuellen Studie mit der Herausforderung der Dekarbonisierung bis 2040 auseinandergesetzt.