Der Erneuerbaren-Ausbau ist wesentlicher Bestandteil für die Klimaneutralität 2040. Die Bevölkerung wünscht sich deshalb mehr Tempo beim Ausbau der Anlagen.

Österreich will bis 2040 klimaneutral sein. Um dies zu erreichen, ist der Ausbau von Erneuerbaren Energien, also von Wind-, Wasser- und Solarenergie essentiell. Im Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz wurde bereits der rechtliche Rahmen für diesen Wandel von fossilen- hin zu erneuerbaren Energieträgern festgelegt. Und auch wenn bereits einige Fortschritte in die richtige Richtung gemacht wurden, zeigt eine Umfrage vom Gallup Institut aus 2023, dass die Geschwindigkeit des Ausbaus von Erneuerbaren für die Bevölkerung nicht ausreicht. So sagen 58% der Österreicher*innen, dass dieser zu langsam ist und mehr Tempo aufgenommen werden muss, um das Ziel der Klimaneutralität bis 2040 zu erreichen. Nur 23% sind laut der Umfrage mit dem Vorankommen des Erneuerbaren-Ausbaus zufrieden.
Diesen Wunsch nach Erneuerbaren greift Wien Energie in der Strategie für die nächsten Jahren auf. Bis 2030 wollen wir Erneuerbare Stromerzeugungsanlagen mit einer Leistung von über 1.000 MW betreiben und so den Anteil des erneuerbaren Stroms an unserer Eigenproduktion bis 2030 mehr als verdoppeln. Im Jahr 2022 haben wir die erneuerbaren Energien bereits deutlich ausgebaut. So wurden 43 Photovoltaikanlagen und 8 Windkraftanlagen in Betrieb genommen. Um diesen Weg weiter verfolgen zu können ist es wichtig, dass nicht nur ausreichend dotierte Fördertöpfe zur Verfügung stehen, sondern auch die regionalen Raumordnungen der Bundesländer den Ausbauzielen nicht entgegenwirken.