Reduktion der Treibhausgasemissionen

Good news: Die Emissionen von Wien Energie konnten 2023 um 25 Prozent gegenüber 2019 reduziert werden. Neben warmen Temperaturen ist auch der konsequente Ausbau Erneuerbarer ein wichtiger Treiber dafür. Jetzt heißt es, den Weg weiterzugehen. Bis 2030 sollen die Emissionen um ein Drittel zurückgehen, dafür wird eine Rekordsumme investiert.

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Die direkten Emissionen aus der eigenen Erzeugung von Wien Energie sind 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 17 Prozent auf 2,3 Millionen Tonnen zurückgegangen. Die gesamten – also direkten und indirekten – Treibhausgas-Emissionen von Wien Energie um rund 25 Prozent auf 4,5 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente im Vergleich zu 2019 gesunken. Im Vergleich zum Vorjahr sind es rund 14 Prozent weniger. Grund für die gesunkenen Treibhausgas-Emissionen sind vor allem die warmen Temperaturen im Vorjahr gepaart mit den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Aber auch der massive Ausbau der erneuerbaren Energien von Wien Energie trägt dazu bei, dass die Emissionen mittelfristig weiter sinken.

Die Treibhausgas-Bilanz umfasst neben den direkten Emissionen von Wien Energie aus der eigenen Erzeugung – etwa durch Kraftwerke oder Müllverbrennungsanlagen – auch indirekte Emissionen, die beispielsweise durch die Gasheizungen der Kund*innen verursacht werden. Wir veröffentlichen konkret messbare und transparent einsehbare Nachhaltigkeitsziele in unserem Dashboard basierend auf den Zielen für eine nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (SDGs). Eines davon ist die Senkung der Emissionen. Bis 2030 sollen die direkten und indirekten Emissionen um ein Drittel reduziert werden, 2040 lautet das Ziel Klimaneutralität. Um dieses Ziel zu erreichen, hat Wien Energie ein Rekord-Investitionsprogramm für die kommenden fünf Jahre geplant, allein rund eine Milliarde Euro wird in den Ausbau der erneuerbaren Stromerzeugung investiert und rund 800 Millionen Euro in die erneuerbare Wärmeerzeugung.