CO2-Emissionsreduktionen in Wien je Sektor

Klimaneutralität in Wien erfordert Emissionsreduktionen in allen Sektoren. Die im Jahr 2040 verbleibenden fossilen Emissionen, z.B. aus der thermischen Abfallverwertung, werden durch CO2-Abscheidung ausgeglichen.

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Wie schafft Wien den Weg zur grünen Null? Mit dieser Frage hat sich Wien Energie im Rahmen einer umfangreichen Dekarbonisierungsstudie auseinandergesetzt. Von allen analysierten, zu dekarbonisierenden Sektoren erfordert der Wärmebereich (Niedertemperaturwärme, d. h. Raumwärme und Warmwasser) die größten Anstrengungen, damit die Klimaziele und angestrebten CO2-Reduktionen erreicht werden können. Insbesondere der Ersatz der weit verbreiteten wohnungsindividuellen Gasthermen stellt eine große Herausforderung dar. Die Dekarbonisierung wird daher nur durch einen umfangreichen Systemwechsel bei Heizen und Warmwasser erzielt. Die Fernwärme spielt dabei eine wesentliche Rolle, während Grüngas in der Individualwärme weitestgehend nicht zum Einsatz kommen soll. In der Mobilität werden die Emissionsreduktionen durch den Ausbau von öffentlichem Verkehr sowie den Umstieg auf Elektromobilität erzielt. Die im Jahr 2040 verbleibenden fossilen Emissionen, z.B. aus der thermischen Abfallverwertung, werden durch CO2-Abscheidung ausgeglichen.

Zur Erreichung dieser Ziele sind erhebliche Investitionen notwendig, allen voran im Wärmesektor. Wien Energie investiert bis 2026 1,2 Mrd. Euro in den Umbau des Energiesystems - eine Klimamilliarde für Wien. Rund 400 Mio. Euro sind dabei für den Ausbau erneuerbaren Stromproduktion reserviert. Für die Wärmewende nimmt Wien Energie ebenfalls 400 Mio. Euro in die Hand, 200 Mio. gehen in Digitalisierung, Innovation und E-Mobilität und rund 250 Mio. Euro in Versorgungssicherheit. Die Investitionen müssen von zielgerichteten politischen und regulatorischen Rahmenbedingungen begleitet werden.