Wärmepumpen sind von großer Bedeutung für die Wärmewende und dem Ziel „Raus aus Gas“. 2022 wurde eine Rekordanzahl an Wärmepumpen verkauft.

Weltweit werden Wärmepumpen für die Dekarbonisierung der Raum- und Warmwasserbereitung eingesetzt, was sie zu einem unverzichtbaren Baustein der Energiewende macht. Laut IEA haben Wärmepumpen global das Potenzial, 500 Millionen Tonnen CO2 bis 2030 zu reduzieren. Das entspricht gegenwärtig den jährlichen Treibhausgasemissionen aller Autos in Europa. 2022 wurden in Österreich so viele Wärmepumpen wie noch nie zuvor verkauft und der Absatz im Vergleich zu 2021 um +62% gesteigert. Dabei entfällt der Großteil (über 50.000) auf Heizungs-Wärmepumpen, wodurch sie zum absatzstärksten Heizsystem (46 % Anteil des Heizungsmarkts) wurden.
Im „Raus aus Gas – Wiener Wärme und Kälte 2040“-Konzept übernehmen Wärmepumpen eine Schlüsselrolle für die Dekarbonisierung der Stadt. Durch das Nutzbarmachen von vorhandener Abwärme wird die saubere Wärmeversorgung hergestellt. Ein Vorzeigeprojekt dafür ist die Großwärmepumpe bei der Hauptkläranlage in Simmering, welche 2023 in Betrieb gehen wird. Im Vollausbau mit 100 MW wird sie 112.000 Wiener Haushalte mit sauberer Fernwärme versorgen.