Geringere Geschwindigkeit, geringerer Spritverbrauch und dementsprechend weniger Emissionen: Wer nicht Vollgas gibt, spart Sprit, Emissionen und schont darüber hinaus die Geldbörse. Um unabhängig von schwankenden Ölpreisen zu werden, ist ein Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel oder E-Mobilität die beste Wahl.

Mit steigender Fahrgeschwindigkeit erhöht sich der Kraftstoffverbrauch überproportional. Während bei 100 km/h im Schnitt rund 6,5 Liter pro 100 Kilometer benötigt werden, steigt der Verbrauch bei 130 km/h bereits auf 8,7 Liter. Bei 180 km/h liegt er mit 13,9 Litern mehr als doppelt so hoch als bei 100 km/h. Besonders deutlich fällt der Anstieg bei sehr hohen Geschwindigkeiten aus: Bei 220 km/h werden 20,5 Liter pro 100 Kilometer verbraucht. Höhere Geschwindigkeiten bedeuten damit nicht nur einen deutlich höheren Spritverbrauch, sondern auch mehr CO₂-Emissionen und höhere Kosten für Autofahrer*innen.
Wer dauerhaft unabhängig von schwankenden Treibstoffpreisen sein möchte, findet in öffentlichen Verkehrsmitteln und in der E‑Mobilität besonders effiziente Alternativen. Bus, Bim und U‑Bahn benötigen pro beförderter Person deutlich weniger Energie als der motorisierte Individualverkehr und verursachen entsprechend geringere Emissionen. Auch elektrisch betriebene Fahrzeuge sind wesentlich energieeffizienter als fossile Antriebe. Ein gut ausgebauter öffentlicher Verkehr sowie eine leistungsfähige Ladeinfrastruktur sind daher zentrale Bausteine, um Energieverbrauch, Emissionen und Mobilitätskosten langfristig zu senken.