EU-weite Netto-Stromerzeugung nach Erzeugungsart

Die Grafik zeigt den Energiemix der öffentlichen Stromproduktion in der EU 2023 und verdeutlicht die Bedeutung für die Umstellung auf erneuerbare Energiequellen.

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Durch die voranschreitende zunehmende Elektrifizierung als Bestandteil der Strategie zur Dekarbonisierung nimmt die Bedeutung der Stromerzeugung zu. Im Jahr 2023 waren es EU-weit gesamt 2.398 TWh (netto), die öffentlich erzeugt wurden. Die Nettostromerzeugung ist das Gegenstück zur Bruttostromerzeugung und steht für die gesamt erzeugte Energie abzüglich des Eigenbedarfs der stromerzeugenden Anlagen. Mit knapp 25% geht der größte Anteil auf die Nuklearenergie zurück, knapp dahinter bereits Onshore Windenergie mit 16,7%. Aber auch die Stromerzeugung aus anderen erneuerbaren Energien nimmt einen wachsenden Teil ein, wie beispielsweise Photovoltaik mit 8% oder die Laufwasserkraft mit 7,4% TWh. Die fossilen Energieträger Erdgas, Braunkohle und Steinkohle haben einen Gesamtanteil von rund 27%, den es in den nächsten Jahren weiter zu reduzieren gilt.

Angesichts des weltweit wachsenden Strombedarfs wird der Umstieg auf erneuerbare Energiequellen immer wichtiger, um die Energieversorgung nachhaltig und umweltfreundlich zu gestalten. Die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern erhöht nicht nur die Treibhausgasemissionen, sondern führt auch zu einem Ressourcenverbrauch, der langfristig nicht tragbar ist. Deshalb investiert Österreich in Erneuerbare Energiequellen wie Wind- und Solarenergie , um die regionale Energieautarkie zu stärken und einen Beitrag zur nationalen Energiewende zu leisten. Dieser Ausbau ist ein wichtiger Schritt, um den Anteil erneuerbarer Energien in der Stromversorgung zu erhöhen und gleichzeitig die Abhängigkeit von fossilen Importen zu verringern, was auch eine größere Versorgungssicherheit für Österreich bedeutet.