Hitzewellen werden durch den Klimawandel häufiger, intensiver und länger. Die ungewöhnlich langanhaltenden Rekordhitzewellen 2026 verdeutlichen, wie stark Europa bereits betroffen ist. Für Städte wie Wien entstehen dadurch neue Herausforderungen für Menschen, Infrastruktur und Mobilität. Die Wiener Linien investieren daher seit Jahren kontinuierlich in die Klimaanpassung ihres Netzes, in moderne Fahrzeuge, widerstandsfähige Infrastruktur sowie den Schutz ihrer Mitarbeiter*innen. Gleichzeitig leisten sie als öffentliches Verkehrsunternehmen einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz: Sie bieten emissionsarme, flächeneffiziente und stadtverträgliche Mobilitätslösungen und tragen damit zur Begrenzung zukünftiger Klimaauswirkungen bei.
Europa ist der sich am schnellsten erwärmende Kontinent der Welt. Viele europäische Städte und ihre Infrastrukturen wurden für ein deutlich kühleres Klima geplant und errichtet. Hitzewellen mit Temperaturen von deutlich mehr als 35 °C über längere Zeiträume hinweg belasten nicht nur Menschen, sondern auch Verkehrsinfrastruktur wie Gleise, Weichen, Straßenbeläge und technische Anlagen.
Hitzeperioden und andere Extremwetterereignisse werden künftig häufiger auftreten. Klimaanpassung ist daher keine temporäre Herausforderung, sondern eine dauerhafte Kernaufgabe für Verkehrsunternehmen.

Die Folgen des Klimawandels stellen den öffentlichen Verkehr vor neue Herausforderungen. Damit Mobilitätsangebote auch bei zunehmender Hitze und anderen Extremwetterereignissen zuverlässig funktionieren, braucht es politische und finanzielle Rahmenbedingungen. Klimaanpassung muss daher als zentrale Zukunftsaufgabe verstanden und auf allen staatlichen Ebenen konsequent mitgedacht werden.