Das österreichische Stromnetz

Das Stromnetz des Landes bildet die zugrundeliegende Infrastruktur, um den erzeugten Strom von den Kraftwerken zu den Umspannwerken und schlussendlich zu den einzelnen Haushalten zu bringen. Für die Energiewende sind Investitionen in die Optimierung und den Ausbau der Netze zentral.

Die österreichische Stromnetzinfrastruktur im Detail

Die österreichische Stromnetz-Infrastruktur ist in sieben verschiedene Netzebenen unterteilt. Dabei unterscheidet man grundsätzlich zwischen dem Übertragungsnetz, das die Netzebene 1, also die Höchstspannung 380 kV und 220 kV und die Netzebene 2, die die Umspannung von Höchst- zu Hochspannung darstellt, umfasst. Dieses Übertragungsnetz dient dem überregionalen Transport von elektrischer Energie. Die Netzebenen 3 bis 7 sind dem Übertragungsnetz untergelagerte Verteilernetze. Sie bilden die Niederspannungs-, Mittelspannungs- und 110-kV-Hochspannungsnetze. Ab einer gewissen Größe sind einspeisende Anlagen, wie beispielsweise Pumpspeicherkraftwerke oder große Wasserkraftwerke in das Übertragungsnetz eingebunden. Je kleiner die Erzeugungsanlage, desto niedriger die Netzebene.

Grafik zu den 7 Netzebenen in Österreich
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