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Lisa Franziska Gruber

Public Affairs Expertin

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Lisa Gruber hat Industrielle Energietechnik an der Montanuniversität Leoben studiert. Ihr beruflicher Werdegang begann bei der österreichischen Regulierungsbehörde E-Control sowie im Bereich des Group Energiemanagements eines weltweit agierenden Bauunternehmens, wo sie tiefgreifende Kenntnisse in Energie, Umwelt und Nachhaltigkeit erlangte. Seit 2023 ist sie als Public Affairs Expertin bei Wien Energie tätig.

 

Meine Beiträge

Bergige Waldlandschaft mit Industrieerzeugnis-Wolken© Jon Anders Wiken
Energie
22.07.2026

ETS nach 2030: EU-Kommission hält am Emissionshandel fest und legt umfassende Reform vor 

Kaum ein europäisches Klimaschutzinstrument wurde in den vergangenen Monaten so intensiv diskutiert wie der Europäische Emissionshandel (EU ETS). Angesichts hoher Energiepreise, wachsender Wettbewerbsbedenken und zunehmender Transformationskosten hatten mehrere Mitgliedstaaten sowie Vertreter*innen energieintensiver Industrien Anpassungen bis hin zu einer grundlegenden Neuausrichtung des Systems gefordert. Auch die geplante Einbeziehung weiterer Sektoren – insbesondere der thermischen Abfallverwertung – wurde im Vorfeld kontrovers diskutiert.

Fabrik aus der Vogelperspektive mit Luftemissionen© Marcin Jozwiak
Klima
28.01.2026

Klimaziel 2030: Aktuelle Entwicklungen, Kostenrisiken und die Rolle des Energiesystems

Österreich steht beim Klimaschutz vor einer entscheidenden Phase. Nach mehreren Jahren mit deutlichen Emissionsrückgängen zeigen aktuelle Daten erstmals wieder einen Anstieg der Treibhausgasemissionen. Gleichzeitig machen neue Langfristprognosen deutlich, dass eine Verfehlung der europäischen Klimaziele nicht nur ökologische, sondern auch erhebliche finanzielle Folgen hätte. Damit rücken Energiepolitik, Investitionen in erneuerbare Systeme und Effizienzmaßnahmen stärker denn je in den Fokus.

Wasserstoff H2 Molekül auf blauem Hintergrund© Adobe Stock
Energie
23.09.2025

Wasserstoffoffensive auf allen Ebenen

Wasserstoff gilt als zentraler Schlüssel für eine klimafreundliche Energiezukunft – und Österreich möchte ganz vorne mitspielen. Die Wasserstoffoffensive verspricht nicht nur mehr Versorgungssicherheit, sondern auch Chancen für industrielle Transformation. Doch während Strategien und Absichtserklärungen stehen, hängt der Erfolg vor allem von einer Frage ab: Wie schnell werden die konkreten Projekte tatsächlich umgesetzt?