Österreich hat einen bedeutenden Schritt in Richtung einer nachhaltigen Zukunft gemacht. Mit der Gründung der "Hydrogen Partnership Austria" (HyPA) haben das Klimaschutzministerium und das Wirtschaftsministerium ihre Ressourcen gebündelt, um den Hochlauf einer österreichischen Wasserstoffindustrie voranzutreiben.

Die neu gegründete Hydrogen Partnership Austria (HyPA) ist ein bedeutender Schritt in Richtung einer nachhaltigen Zukunft für Österreich. Sie bündelt Ressourcen und Expertise aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft, um den Hochlauf einer österreichischen Wasserstoffindustrie voranzutreiben. Mit vielfältigen Aufgaben, die den gesamten Prozess der Wasserstoffwirtschaft abdecken, von der Erzeugung bis zum Einsatz, soll HyPA ein Katalysator für Innovationen im Bereich Wasserstoff sein.
Die Struktur von HyPA soll so konzipiert sein, dass sie eine effektive Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Stakeholdern ermöglicht. Sie verbindet ein interministerielles politisches Gremium - die Task Force "Wasserstoffstrategie für Österreich" - mit einem hochkarätig besetzten Beirat. Darüber hinaus soll sie Expert*innen aus Forschung, Industrie, Energiewirtschaft und Zivilgesellschaft zusammenbringen und einen regelmäßigen Austausch zwischen diesen relevanten Stakeholder*innen ermöglichen. Durch diesen Dialogprozess können die Positionen der verschiedenen Akteur*innen effektiven die Gestaltung von Regularien und Fördermechanismen aufgenommen werden.
Die Aufgaben von HyPA sind vielfältig und decken den gesamten Prozess der Wasserstoffwirtschaft ab - von der Erzeugung in Österreich, über den Transport und die Speicherung, bis hin zum sinnvollen Einsatz des Wasserstoffs oder seiner Derivate.
Die erste Aufgabe der Plattform ist es, Evidenz für die Umsetzung und Weiterentwicklung der Wasserstoffstrategie zu schaffen. Dazu gehören die Erstellung von Fact Sheets und Policy Papers sowie die Unterstützung von Forschung und Entwicklung.
Die zweite Aufgabe besteht darin, den Austausch zwischen relevanten Stakeholder*innen fördern und so die zielgerichtete Gestaltung von Regularien und Fördermechanismen zu ermöglichen.
Die dritte Aufgabe ist die Kommunikation aktueller Entwicklungen und Fakten zum Thema Wasserstoff und dadurch einen faktenbasierten öffentlichen Diskurs zu ermöglichen.
Die vierte Aufgabe ist die österreichweite Bündelung von technologischen und wirtschaftlichen Kompetenzen rund um Wasserstoff-Technologien für Forschung und Wirtschaft. In diesem Zusammenhang sollen auch Veranstaltungen und Study Tours organisiert werden.

Politischer Referent für Energie